Die größte Steueroase der Welt

USA – Die größte Steueroase der Welt

Weltweit werden jedes Jahr rund 2,5 Billionen Dollar an Einkommenssteuern an den Steuerbehörden vorbei in andere Länder oder komplizierte Holdinggesellschaften transferiert.

Im Jahr 2009 – zum Höhepunkt der Weltfinanzkrise – beschlossen die G20-Staaten und mehrere Schwellenländer, das Netzwerk an Steueroasen, Schattenkonten und Strohfirmen zu zerschlagen.

Dies war das Ergebnis:

Common Reporting Standard (CRS)

Am 29. Oktober 2014 haben sich in Berlin die Vertreter der OECD- und G20-Staaten sowie fast alle Finanzzentren auf eine multilaterale Vereinbarung geeinigt, ab 2017 einen automatischen Austausch von Steuerinformationen (Automatic Exchange of Information, AEOI) durchzuführen. Dazu wurde ein Reporting Standard im Rahmen der OECD abgestimmt. Dieser sogenannte Common Reporting Standard (CRS) bildet das Rahmenwerk für den zwischenstaatlichen Austausch von Steuerinformationen.

93 Länder bekräftigten damals ihre Entschlossenheit zur länderübergreifenden Steuertransparenz. 53 Länder haben bereits umgesetzt, und dieses Jahr sollen weitere 35 Länder dazukommen.

Bereits im Jahr 2010  verabschiedete die US-Regierung den Foreign Account Tax Compliance Act, welcher andere Staaten dazu verpflichtete, die Vermögen von US-Bürgern offenzulegen und dem Internal Revenue Service Bericht zu erstatten.

Aus Angst, den Zugang zum amerikanischen Finanzmarkt zu verlieren, willigten über 100 Staaten ein – darunter auch die Schweiz.

Eigentlich waren nun die USA am Zug und hätten Vermögen von Ausländern aus den jeweiligen Staaten offenlegen müssen. Das taten sie jedoch nicht – der Kongress verhinderte, dass es zu Änderungen an der US-amerikanischen Steuergesetzgebung kam. Als Folge davon kann das Finanzministerium amerikanische Banken nicht zwingen, Daten herauszugeben.

Interessant dabei ist, dass die USA diesen Common Reporting Standard  nicht übernommen haben.

Inzwischen ist bekannt, dass in den USA zahlreiche Steueroase in Bundesstaaten wie Delaware, Nevada oder Wyoming die Funktion der alten Steueroasen wie der Schweiz übernommen haben.

Während der Rest der Welt den USA Informationen liefert, entwickelt sich das Land selbst zur größten Steueroase der Welt.

Während in der Vergangenheit viele Länder, auch Deutschland, gegen Steueroasen Sturm gelaufen sind, interessiert die Steueroase USA anscheinend niemand.

Die USA macht was sie will und die Welt schaut tatenlos zu.

Blieben Sie nicht tatenlos – melden Sie sich bei uns!

Ihr

Die Doppelmoral der Elite

Uwe Hammerschmidt

Das war 2017

Es ist so viel passiert...

Liebe Kunden und Partner, 

ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende.

Viele Prognosen für das Jahr 2017 haben sich als falsch erwiesen.

Die Börsenindices sind in schwindelerregende Höhen gestiegen. Nicht durch Substanz, sondern durch die Flutung mit billigem Geld. Dank EZB wurden die Finanzmärkte verzerrt, in einem Maße, das den Kollaps geradezu heraufbeschwört. Wenn wir uns dann noch die exorbitante Verschuldung der Staaten anschauen, tragen diese auch nicht gerade zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei.

Banken und Versicherungen leiden unter der Niedrigzinspolitik der EZB. Sie können kaum noch kostendeckend arbeiten. Erste Folge daraus war die Kürzung der Privatrenten bei 28.000 Kunden der Generali Versicherung, weitere Gesellschaften werden folgen.

Auch der Gesetzgeber war nicht untätig in diesem Jahr. Mit einem Gesetz hat die deutsche Regierung das 400 Jahre bestehende Bankgeheimnis in Deutschland abgeschafft. Jede Behörde kann jetzt in Ihren Konten rumschnüffeln wie es ihr beliebt, ohne nennenswerten Grund.

Gleichzeitig nahm der Weg zur Abschaffung des Bargeldes konkret Fahrt auf. Zuerst die Ankündigung keine 500-Euroscheine mehr zu drucken und die bestehenden Banknoten schrittweise aus dem Zahlungsverkehr zu nehmen. Zweitens die Einführung einer Bargeldobergrenze von 10.000 Euro. Bargeldgeschäfte darüber hinaus sind künftig meldepflichtig und werden in einem Melderegister erfasst.

Auf Grund fehlender Alternativen investierten Anleger auch dieses Jahr wieder vermehrt in Immobilien und in Gold. Ob wir in Deutschland auf eine Immobilienblase zusteuern, wird die Zukunft zeigen. Tatsache ist allerdings, dass Anleger immer weniger „normale Immobilienpreise“ vorfinden.

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass die Bürger immer mehr das Vertrauen in unser Finanz- und Geldsystem verlieren und sich nach Alternativen umschauen.

Bestes Beispiel hier ist die rasante Entwicklung von Kryptowährungen, insbesondere BitCoin, der dieses Jahr in schwindelerregende Höhen katapultiert wurde.

Die Zeit zwischen den Jahren ist bekanntlich eine ganz besondere Zeit. Es ist die Zeit, in der sich viele Menschen Gedanken über die Zukunft machen und es ist auch die Zeit der guten Vorsätze. Viele Wünsche und Vorsätze gehen in Richtung Abnehmen, mehr Sport treiben, mehr Zeit für die Familie haben, usw. Was ich jedoch feststelle: so gut wie keiner hat Vorsätze seine Finanzen betreffend. Die Zeit des Umdenkens ist wichtiger denn je. Da wir alle nicht wissen wann der Kollaps kommt, wäre es jetzt an der Zeit sich Gedanken zu machen mit welchen Kapitalanlagen das Vermögen abgesichert werden kann.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Zeilen zum Anlass nehmen um sich einmal über Ihre Finanzen Gedanken zu machen. Auch im neuen Jahr werden wir Ihnen, lieber Leser, wieder wertvolle Tipps und Anregungen geben. Auch für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Doch bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben geruhsame und friedvolle Feiertage und bedanke mich für Ihr Vertrauen. Ich bin sicher, Ihnen auch im neuen Jahr wertvolle Beiträge liefern zu können.

Und wenn Sie noch mehr über dieses Thema lesen wollen, dann fordern Sie gleich weiter unten auf dieser Seite meinen neuen Insider-Bericht an. Was die EZB mit ihrer Politik bezweckt? Warum uns der nächste Crash unmittelbar bevor steht? Was das für Sie bedeutet und mit welchen Auswirkungen Sie rechnen können?

Bestellen Sie ein Exemplar meines Insider-Berichtes, den wir Ihnen kostenlos und unverbindlich direkt zu Ihnen nach Hause schicken – druckfrisch.

Herzliche Grüße

Uwe Hammerschmidt

Ihr EXPERTE für Kapitalanlagen

Die Doppelmoral der Elite

Von Staaten und Banken gefürchtet!

Kryptowährungen- von Banken gefürchtet

Das Vertrauen der Menschen in die globalen Finanz- und Banken-Systeme schwindet zusehends. Angesichts immer neuer Hiobsbotschaften in diesem Bereich, suchen die Menschen nach Alternativen.

Daher wundert es nicht, dass Digitalwährungen immer mehr Anhänger finden. Werden  unsere Zahlungssysteme zentral von Banken und Staaten kontrolliert, liegt der Vorteil bei Kryptowährungen in der Dezentralität. Digitale Zahlungssysteme können von jedem Menschen hergestellt und verwaltet werden. Das Prinzip dahinter wird von einem dezentralen Zahlungssystem dominiert, wodurch die Währung vollkommen unabhängig von Finanzentscheidungen bleiben soll. Gleichzeitig unterliegen die Coins – so werden digitale Währungseinheiten genannt -  damit auch keiner staatlichen Kontrolle. Hergestellt wird die Währung ausschließlich von Privatpersonen.

Und genau hier liegt das Problem der Banken und Staaten. Durch digitale Zahlungssysteme verlieren sie die Kontrolle über uns Bürger. In Zeiten von Regulierungswut und vollkommener Kontrolle ist dies den Eliten natürlich ein Dorn im Auge.

Die Bekämpfung von Kryptowährungen nimmt daher immer bizarrere Formen an. Zentralbanken und Regierungen diskutieren bereits über einheitliche, zentral geregelte, digitale Währungen, um die Kontrolle über die Bürger wieder zu erlangen. Ob das gelingt ist fraglich, denn dezentral bleibt dezentral.

Jetzt wagt Japan einen Vorstoß in die digitalen Zahlungssysteme. Japanische Banken und die Regierung arbeiten an einer Kryptowährung, um den Gebrauch von Bargeld zurückzudrängen, den J-Coin.

Die Japaner sollen künftig sowohl online als auch in den Geschäften des Landes mit dem J-Coin bezahlen können. Als Gegenleistung dafür, dass Japans Banken den Geschäften und Konsumenten diesen Service kostenfrei zur Verfügung stellen, wollen sie von den gesammelten Daten profitieren können. Diese liefern den Instituten unter anderem nahezu vollständige Informationen über das Konsumverhalten ihrer Kunden.

70 Prozent der Japaner zahlen heute noch mit Bargeld. Unter dem Deckmantel der Kostenersparnis, soll mit dem J-Coin das Bargeld zurückgedrängt werden.

Bei näherer Betrachtung geht es auch in Japan einzig und allein um die vollkommene Kontrolle der Bürger.

Der J-Coin soll im Jahre 2020 zu den olympischen Spielen flächendeckend eingeführt sein.

Ihr Experte für Kapitalanlagen, 

Die Doppelmoral der Elite

Uwe Hammerschmidt

Die Doppelmoral der Elite

​​Die Doppelmoral der Eliten

​-​Wenn es darum geht eigene Interessen durchzusetzen ist jedes Mittel recht. Auch im Fall Bitcoin

In China wurde der Handel mit Bitcoin ausgesetzt und mittlerweile auch verboten.

US Behörden warnen vor Bitcoin, wollen aber gleichzeitig den Besitz von Digitalwährungen kontrollieren. Dabei geht es vor allem um einen Gesetzesentwurf, der Bitcoin im Zusammenhang mit Geldwäsche, Terrorfinanzierung und Falschgeld betrachtet.

Dem Gesetzesentwurf aus diesem Jahr zufolge sollen alle Personen, die in die USA einreisen, künftig ihre Guthaben in Kryptowährungen wie Bitcoin mit einem Wert von über 10.000 Dollar deklarieren müssen. So ist es bei größeren Mengen Bargeld oder Edelmetallen schon heute der Fall.

Der Gesetzesentwurf wurde von Politikern beider großer Parteien in den USA eingebracht. Würde er in die Tat umgesetzt, müssten alle US-Reisende den amerikanischen Behörden ihre gesamten Krypto-Finanzen offenlegen – oder eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren riskieren.

Erst vor kurzem hat JPMorgan-Chef Jamie Dimon eine energische Abrechnung mit Krypotwährungen und Bitcoin geliefert und gesagt, er würde jeden seiner Mitarbeiter feuern, der mit Bitcoin handelt. Denn dies sei „gegen unsere Regeln und dumm“. Zudem bezeichnete er Bitcoin als einen „Betrug“, der schlimmer sei als die Tulpenzwiebel.

Interessant ist dabei folgende Tatsache:

Ein paar Tage nach der Wutrede von Jamie Dimon kauften die beiden Firmen JP Morgan Securities Inc. und Morgan Stanley am Freitag Bitcoin-Papiere im Wert von rund 3 Millionen Euro. Auch Goldman Sachs und Barclays kauften an diesem Tag Bitcoin-Papiere.

Die drei Banken nutzten die Gelegenheit und kauften die Papiere relativ preiswert. Denn der Bitcoin-Kurs war infolge des harten Vorgehens der chinesischen Behörden gegen die Bitcoin-Börsen des Landes massiv eingebrochen.

Möglicherweise hatten sogar die  vernichtenden Worte des JPMorgan-Chefs über Bitcoin einen Einfluss auf den unmittelbar darauf folgenden Kurseinbruch.

Selbst wenn JPMorgan nicht für sich selbst in die Bitcoin-Papiere investiert hat, sondern für seine Kunden, steht dies im Widerspruch zu den Worten von Jamie Dimon, Bitcoin sei „Betrug“ und eine Investition in die Kryptowährung sei „dumm“.

Selbst die Bundesbank hat Anleger vor einem Komplettverlust bei Investitionen in Cyber-Währungen wie Bitcoin gewarnt: „Bitcoin ist für die Deutsche Bundesbank kein Geld, sondern ein Spekulationsobjekt“, sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Er ist im Vorstand der deutschen Zentralbank unter anderem für Bargeld sowie Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme zuständig.

Jetzt macht eine neue Nachricht die Runde: Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwägt den Einstieg in Krypto-Währungen.

Bei all diesen Nachrichten drängt sich der Verdacht auf, dass Bürger aus diesem lukrativen Geschäft herausgedrängt werden, damit die Eliten den großen Reibach selbst einstecken können.

Hier geht es nur um eines: Kontrolle über den Anleger. Wer dumm gehalten wird, den kann man mit Minizinsen oder sogar Negativzinsen abspeisen. Dies haben uns Banken und Sparkassen in den letzten Jahrzehnten deutlich vorgemacht.

Sparer und Anleger aufgepasst!

Nehmen Sie Ihre Geldanlagen selbst in die Hand! Sie werden feststellen, dass Sie damit deutlich besser fahren.

Ihr ​Experte für Kapitalanlage

Die Doppelmoral der Elite

Uwe Hammerschmidt

​* EFES = europäische Finanzstabilisierungsfazilität

EU Bankreform: leider wieder nichts geworden

Bankenreformen in der EU.  

​-​Schon wieder werden Teile nicht umgesetzt!

Ein Teil der Pläne sah vor, dass große Banken den spekulativen Handel mit Wertpapieren und ihre Investment-Tätigkeiten vom traditionellen Kundengeschäft abspalten müssen, damit die Sparer im Falle einer Insolvenz nicht zur Kasse gebeten werden können.

Was zur Sicherung der Spareinlagen und zum Schutz der Sparer führen sollte, wurde jetzt ganz einfach fallen gelassen.

Laut EU - Kommission kommt es hier zu keiner Einigung, da das hauptsächliche Ziel des Vorschlags – die Stärkung der Finanzstabilität – zwischenzeitlich von anderen regulatorischen Maßnahmen im Bankensektor erreicht wurde, so eine Sprecherin.  Die Handelsaktivitäten der Großbanken sind heute kleiner, als sie vor der Krise waren.“

Ich weiß ja nicht auf welcher Basis die EU-Kommission zu dieser Ansicht kommt.

Eines ist sicher: das Volumen der Derivate und der Schulden im globalen Finanzsystem haben sich seit der Finanzkrise deutlich erhöht. Auch durch die globale Vernetzung der Großbanken untereinander und die daraus resultierenden Aktivitäten, haben die Risiken deutlich erhöht.

Zudem hat sich beispielsweise durch die Interventionen der italienischen Regierung bei Krisenbanken wie Monte Paschi gezeigt, dass auf EU-Ebene beschlossene Gesetze zur Bankenabwicklung (im konkreten Fall das sogenannte Bail-in) von einzelnen Mitgliedsstaaten umgangen werden können, ohne dass Konsequenzen zu befürchten sind.

Erinnern wir uns:

Bevor der italienische Staat einsprang, war der Kapitalbedarf von Monte die Paschi von der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 8,8 Milliarden Euro geschätzt worden. Das römische Parlament hatte zu diesem Zweck eigens ein Regierungspaket zur Rettung angeschlagener Banken mit Staatsgeldern verabschiedet. Von diesem flossen 4,5 Milliarden Euro an das krisengeschüttelte Geldinstitut aus Siena. Der Rest des Fehlbetrags kam aus einem Aktienumtausch. Die EU-Kommission hatte über viele Monate hinweg auf eine Lösung gedrängt. Schließlich genehmigte dann die italienische Regierung die Rettung der Bank durch den Staat mittels einer sogenannten vorsorglichen Kapitalisierung.

Die Intervention der Regierung in Rom stand im klaren Widerspruch zu den in der EU geltenden Bail-in-Regeln, wonach eine Bank erst dann mit Steuergeldern gestützt werden darf, wenn zuvor die Forderungen von Aktionären und Gläubigern (Anleihebesitzer und Bankkunden) beschnitten wurden.

Für mich stellt sich deshalb die Frage, inwieweit sich die von der Kommission beschriebene Sicherung der Finanzstabilität in Europa auf Grundlage des derzeit gültigen Regelwerks gewährleisten lässt.

Solche Aktionen zeigen ganz deutlich, von einer Bankenregulierung und einer Finanzstabilität ist die EU weit entfernt. Ganz im Gegenteil, die Zeichen für eine erneute Finanz-und Bankenkrise mehren sich deutlich.

Sparer und Anleger sollten auf der Hut sein, denn bei der nächsten Bankenkrise könnte ihr gesamtes Vermögen verloren gehen.

Ihr

Uwe Hammerschmidt

Unser krankes Finanzsystem

​Unser krankes Finanzsystem.  

​-​​Denn sie wissen nicht was sie tun

Als Konsequenz aus der Schuldenkrise haben die Euro-Staaten einen dauerhaften Krisenmechanismus in Kraft gesetzt. Der neue Rettungsschirm ESM löst den Vorgänger EFSF* ab.

ESM steht als Abkürzung für „europäischer Stabilitätsmechanismus“. Er dient dem Ziel, Staaten der Eurozone zu unterstützen, die mit großen Finanzproblemen zu kämpfen haben. Das soll auch die Eurozone als Ganzes stabilisieren.

Der ESM sieht sechs Stabilitätshilfen vor:

kann er direkte Kredithilfen für die jeweiligen Länder gewähren.

kann er Ländern vorsorglich eine Kreditlinie einräumen, um diese dahingehend zu unterstützen, Gelder innerhalb des vereinbarten Rahmens abrufen zu können.

kann der ESM Kredite gewähren, die nicht die Staatsfinanzen stabilisieren, sondern den Banken des jeweiligen Landes zugutekommen sollen. In diesen Fällen bekommt der jeweilige Staat ein ESM-Darlehen, um seinerseits den Geldhäusern Kapitalhilfen gewähren zu können.

kann er Banken direkte Kredithilfe gewähren, als letzten Ausweg, wenn die vorherigen ESM-Hilfen nicht greifen konnten.

darf der ESM selbst Staatsanleihen aus dem Primärmarkt (neu ausgegeben) ankaufen, um damit die Nachfrage zu erhöhen.

darf der ESM selbst Staatsanleihen aus dem Sekundärmarkt (bereits ausgegeben) aufkaufen.

Das Stammkapital des ESM beläuft sich auf 700 Milliarden Euro, wovon 190 Milliarden Euro aus Deutschland kommen. Bisher sind bereits 272,5 Milliarden Dollar an Krediten an Irland, Griechenland, Portugal, Zypern und Spanien ausgestellt worden.

Wichtig für private Anleger:

Sollten private Anleger Staatsanleihen eines Mitgliedslandes besitzen, werden bei drohender Insolvenz des Mitgliedstaates auch die privaten Anleger zur Sanierung herangezogen. Der private Anleger würde in diesem Fall massiv Geld verlieren.

Es heißt zwar solch ein Fall wäre sehr unwahrscheinlich, doch bei der immensen Verschuldung unserer Staaten wird ein solcher Fall immer wahrscheinlicher.

Jetzt will der ESM selbst eine Anleihe auf den Markt bringen und zwar auf Dollar Basis. Indem der ESM nun selbst Dollar-Anleihen verkauft, verschuldet er sich selbst und unterliegt dazu noch dem Währungsrisiko, falls der Dollar in den kommenden Jahren zum Euro an Wert gewinnt.

Wie krank ist das denn?

Bei solchen und auch anderen Konstrukten muss unser Finanzsystem ja zusammenbrechen.

Ich kann nur jedem raten: raus aus Geldwerten und rein in Sachwerte, auf die die Staaten keinen Zugriff haben

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

​* EFES = europäische Finanzstabilisierungsfazilität

Staatsfonds rücken in den Fokus der Öffentlichkeit

​​​Es braut sich was zusammen.  

​-​Staatsfonds rücken in den Fokus der Öffentlichkeit

Gerade meldete der Staatfonds Norwegen, dass sein verwaltetes Vermögen erstmals die Ein-Billionen-Dollar-Grenze überschritten hat. Er ist der weltweit größte Staatsfonds.

Seit den 90er Jahren legt der Staatsfonds einen Teil von Norwegens Öl-Einnahmen für künftige Generationen an. Weltweit ist er an mehr als 9.000 Firmen beteiligt und hält rund 1,3 Prozent der Anlagesumme an den weltweiten Börsenmärkten. In Europa sind es sogar 2,3 Prozent.

Was sind eigentlich Staatsfonds?

Staatsfonds können  als  staatliche  Finanzvehikel  charakterisiert  werden, die Einnahmen aus Rohstoffverkäufen, Exportüberschüssen und/oder Devisenreserven auf den internationalen Finanzmärkten, d. h. vor allem im Ausland, investieren. Dabei wird  das  in  einem  Staatsfonds  verwaltete  Vermögen  getrennt  von  den  offiziellen  Währungsreserven der Zentralbanken und/oder des Staatshaushalts verwaltet.

Besonders hervorgetan haben sich Staatsfonds in der Finanzkrise. Staatsfonds  verfügen  über  ausreichend  Kapital  und  haben  es  mit  ihren  Investitionen  in  einzelne  amerikanische  und europäische  Finanzinstitute  überhaupt  erst  ermöglicht,  dass  diese  weiter  existieren  konnten.

Beste Beispiele sind hier die amerikanische Citigroup, in die die Abu Dhabi Investment Authority 7,5 Mrd. USD im Jahr 2007 einbrachte. Oder die Schweizer Großbank UBS, hier investierte The Government of Singapore Investment Corporation im gleichen Jahr 7,8 Mrd. USD.

Damit  stabilisierten  Staatsfonds,  während  der  am  Finanzmarkt  herrschenden  Turbulenzen,  einzelne  Unternehmen  und,  wegen  deren  systemischer Bedeutung, auch die Gesamtwirtschaft.

Den wenigsten dürfte allerdings bekannt sein, dass auch Deutschland mittlerweile einen Staatsfond hat.

Offiziell heißt das Vehikel „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ und soll die Kosten für den Abriss alter Reaktoren und die Unterbringung des Atommülls finanzieren. 24 Milliarden Euro haben die großen Energieversorger bereits investiert.

Die Gelder des Deutschlandfonds, auch „Atomfonds“ genannt,  sollen nach gewissen nachhaltigen Kriterien gemanagt werden, wie das beim norwegischen Staatsfonds der Fall ist. Die Norweger legen das Geld nach einem Best-of-Class-Ansatz an. Dabei werden in jeder Branche das oder die Unternehmen herausgefiltert, die im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften führend sind.

Deutsche Unternehmen erwirtschaften ein massives Handelsplus, und es gibt damit immense Überschüsse bei den deutschen Ersparnissen. Ein Teil davon könnte in einen Staatsfonds fließen und damit deutlich rentabler angelegt werden, als das bislang der Fall ist. Gerade wenn es darum geht, das Problem der Altersarmut zu bekämpfen, könnte ein solches Vehikel durchaus hilfreich sein.

Wir werden das Thema weiter verfolgen und Sie auf dem Laufendem halten.

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Was dem Wähler im Wahlkampf verschwiegen wurde

​​Eurokrise, Geldpolitik und Zerfall der EU.  

​-Was dem Wähler im Wahlkampf verschwiegen wurde

Die Bundestagswahl ist vorbei. Die deutsche Nation hat ein Beben erlebt. Das Regieren wird für Kanzlerin Angela Merkel zur Herausforderung werden, nicht nur durch den Einzug der AfD ins Parlament.

Es wird die nächsten vier Jahre sehr unangenehm. Die Parteien haben die anstehende Krise vollkommen ausgeblendet. Und ich rede hier nicht von der Flüchtlingskrise. Diese wurde zwar im Wahlkampf thematisiert, spielt aber meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle.

Es geht um die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise. Mario Draghi hat den Regierungen zwar Zeit gekauft – aber diese haben die Zeit nicht genutzt. Die Geldpolitik der EZB wird in den kommenden Jahren Schockwellen nicht nur durch Europa, sondern insbesondere durch Deutschland, schicken.

Also was tun?

Die Geldpolitik der EZB fortsetzen? Dadurch werden zahlreiche Banken rote Zahlen schreiben. Schon heute funktionieren die Geschäftsmodelle der Banken und Sparkassen nicht mehr. Experten rechnen damit, dass Anfang der 2020er Jahre fast alle Banken in Europa hohe Verluste einfahren werden. Verschärft wird die Lage durch die faulen Kredite, die sich trotz der niedrigen Zinsen in vielen Ländern aufgetürmt haben – sowohl bei Privatpersonen also auch bei Unternehmen.

Bei diesem Szenario ist das Ergebnis eindeutig: In Deutschland droht eine beispiellose Altersarmut, weil private Vorsorge und Betriebsrenten mit dem Nullzinsniveau nicht operieren können.

Soll daher jetzt bei der EZB die Zinswende eingeleitet werden? Auch das geht nicht. Beim Anstieg der Zinsen würden Unternehmen in die Pleite gerissen, die nur durch die billige Zinspolitik der EZB am Leben gehalten wurden. Also Unternehmen ohne Innovation und Produktivitätssteigerung, die ohne diese Maßnahmen schon lägst vom Markt verschwunden wären.

Bei solche einem Szenario hätten wir folgendes Ergebnis: Massenentlassungen, wie sie Deutschland noch nie gesehen hat. Armut durch Hartz IV.

Ähnlich wird es den Staatshaushalten gehen. Durch Nullzinsen und Anleihe-Aufkäufe in astronomischen Höhen ist die Explosion noch nicht erfolgt. Ohne diese Maßnahmen wären einige europäische Staaten schon pleite.

Daher können Regierungen und die EZB die Geldpolitik nicht ändern.

Natürlich ist vielen Euro- und EU-Politikern klar, dass es nach der Bundestagswahl tiefgreifende Reformen geben muss. Es ist bemerkenswert, dass es den deutschen Parteien gelungen ist, dieses Thema vor der Bundestagswahl komplett auszusparen. Wenn dem deutschen Bürger reinen Wein eingeschenkt worden wäre – was sich keiner traut – wäre die Bundestagswahl noch verheerender ausgefallen, denke ich.

Wegen der Zinsentwicklung kommt das böse Erwachen jetzt nach der Wahl – also in der nächsten Legislaturperiode. Keine Partei in Deutschland hat Konzepte und kompetente Leute, mit denen sie Deutschlands Interessen in der Geld-, Währungs- und Finanzpolitik durchsetzen könnte: Merkel will nicht, Schulz kann nicht, die FDP spricht mit gespaltener Zunge, die Grünen sind zu schwach, die AfD ist isoliert und die Linken sind noch nicht so weit.

„Priorität“ hat für die EU zunächst die Vollendung der Bankenunion, um die Eurozone „strukturell zu stärken“. Dieser Vollendung fehlt noch die gemeinsame Einlagensicherung, die weitere Gefahren für die deutschen Anleger bringt. Die gemeinsame Einlagensicherung wird zwar von den Sparkassen in Deutschland abgelehnt, verhindern können sie diese jedoch nicht. Schon gar nicht, wenn einige aus ihrem Verbund wegen der Zinspolitik unter Druck geraten werden.

Aus den einzelnen kritischen Faktoren wird sich eine neue und umfassende Finanzkrise entwickeln.

Die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise wird verheerender sein als die von 2007. Viele Sparer und Anleger werden ihre Ersparnisse und ihr Vermögen verlieren. Armut, Pleiten und Massenarbeitslosigkeit werden das Bild Deutschlands prägen.

Gewinner werden diejenigen sein, die ihre Ersparnisse in Sachwerte angelegt haben und ihr Vermögen vor dem Zugriff der Behörden gesichert haben.

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Wenn Kunden nicht mehr an Bargeld kommen

​Wenn Kunden nicht mehr an Bargeld kommen.  

-Um die Abschaffung des Bargeldes voranzutreiben ist jedes Mittel recht.

​Schweden ist Vorreiter für eine bargeldlose Gesellschaft. Hinterfragt man dieses Phänomen wird dies unter anderem mit den vielen brutalen Banküberfällen in Schweden in Verbindung gebracht. Um die Sicherheit der Bankangestellten zu gewähren, wurden in schwedischen Bankfilialen immer weniger Bargeld vorgehalten. Es wurden sukzessive die Bankautomaten abgeschafft. Auch Bankfilialen wurden geschlossen.

Da die schwedische Bevölkerung sehr offen für Neues ist, wurde dieser Schritt begrüßt. Ein Leben ohne Bargeld ist für die Schweden schon fast normal geworden. Selbst in den Kirchen wird mittlerweile die Kollekte mit Kreditkarte bezahlt.

Dass die Schweden dadurch gläsern geworden sind stört sie nicht weiter. Es werden ja auch ihre Gehälter öffentlich gestellt. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Schweden in den letzten 200 Jahren ein viel gesunderes Verhältnis zu ihrer Regierung hatte, wie etwa die Deutschen.

Jetzt werden auch in Deutschland die oben erwähnten Schritte immer deutlicher. So beklagte jüngst das Bundeskartellamt den Abbau von Bankfilialen und Geldautomaten.

„Die Versorgung mit Bargeld ist für den Verbraucher schon heute mitunter schwierig, weil immer mehr Bankfilialen, Servicecenter und Geldautomaten geschlossen oder abgebaut werden“, schreiben die Wettbewerbshüter in einem aktuellen Fallbericht.

Zwar begrüßen Bundesbank und Finanzaufsicht BaFin diesen Schritt, damit Banken und Sparkassen kostendeckender arbeiten können. Doch ist dieser Abbau gravierender als der Bankenverband zugibt.

Der Angriff auf unser Bargeld hat längst begonnen. Hinter all den Botschaften, wie „ Ohne Bargeld würde die Schattenwirtschaft und der Terrorismus eingedämmt „ steht nur eine Botschaft im Vordergrund:

Ohne Bargeld wäre der Bürger  den Macht- und Kontrollfantasien des Staates vollkommen ausgeliefert. Wer bar zahlt, bewahrt sich die Privatsphäre, oder anders ausgedrückt „ Geld ist geprägte Freiheit“.

Wissenschaftler wie der US-Ökonom Kenneth Rogoff argumentieren zudem offen, dass die Notenbanken ohne Bargeld schlagkräftiger würden – weil die Bürger möglichen Negativzinsen nicht mehr durch Geldhortung ausweichen könnten.

Der Weg hin zum gläsernen und überwachtem Bürger nimmt immer deutlichere Züge an.

Uwe Hammerschmidt

P.S.

Sie wollen wissen was Sie dagegen tun können, dann kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns aus Sie

Steigende Kosten – Armutsfalle Immobilien

Mieten und Immobilienpreise steigen weiter an.  

 -In manchen Städten sogar explosionsartig!

Großstädte bieten viele Vorteile: hohe Lebensqualität, einen flexiblen Arbeitsmarkt und attraktive Verkehrsmittel. Deshalb ziehen einer Studie zu Folge viele junge Leute in die Metropolen.

Dies hat Folgen für die Entwicklung der Mieten und der Preise.

Wir haben nicht mehr die stabilen Verhältnisse von Früher, wo Unternehmen dem Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis auf die nächsten 20 Jahre sichert. Die Menschen sichern sich ab, um beim Jobverlust schnell wieder Arbeit zu bekommen. Und das finden sie in den Großstädten. Hinzu kommt die hohe Lebensqualität, wie der öffentliche Nahverkehr.

Dieser Zuzug lässt Mieten und Immobilienpreise rasant steigen. Zudem nimmt die Wohnungsnot in den Metropolen deutlich zu.

Rund 40 Prozent aller deutschen Haushalte wenden mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete auf, fast ein Fünftel sogar mehr als 40 Prozent.  Vor allem kleine Haushalte haben eine höhere Mietbelastung zu tragen. Normalerweise sollten es maximal 30 Prozent sein, damit für die sonstige Lebensführung noch etwas übrig bleibt. Davon sind wir mittlerweile weit entfernt.

Zwar sind in den letzten zwölf Monaten die Mieten bundesweit nur um 7 Prozent gestiegen, doch in den Großstädten sieht es anders aus. Allein in Berlin stiegen die Mietpreise um 13 Prozent, seit dem Jahre 2007 sogar um stolze 78 Prozent. München meldet im gleichen Zeitraum nur 65 Prozent Mietpreissteigerung, doch waren damals schon die Mietpreise deutlich höher als in anderen deutschen Metropolen.

Die Eigene Immobilie ist für viele ein Traum. Doch dabei werden steigende Mieten und hohe Immobilienpreise für die Deutschen zunehmend zur Belastung

Steigende Mieten und hohe Immobilienpreise werden für die Deutschen zunehmend zur Belastung

Im FSH Immobiliendossier finden Sie alles was Sie ​wissen müssen um:

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    V​ermögensverluste zu vermeiden
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    Trotz Inflation Vermögen aufzubauen
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    ​Von Steigenden Immobilienpreisen zu profitieren

Mit einer Lösung des Wohnproblems tun sich Politiker schwer. Die Mietpreisbremse gilt als gescheitert. Und auch der Versuch, mehr Mieter zu Wohneigentümern zu machen – etwa mit staatlichen Finanzhilfen beim Kauf – scheinen bislang wenig erfolgreich.

Die Zahl der Baugenehmigungen sinkt weiter und  die Genehmigungen für Nachverdichtung sind weiter gefallen. Die Folge: Wir sind weit davon entfernt, die Wohnungsnot zu lindern.

Auch Wohnungseigentum wird immer unerschwinglicher.

Durch steigende Preise sinkt die Wahrscheinlichkeit sich überhaupt noch Wohnraum in den Städten leisten zu können. Obwohl die Niedrigzinsen auch private Käufer in Scharen in den Immobilienmarkt treiben, stagniert die Quote für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland.

Da Deutschlands Städte immer noch ein investorenfeindliches Klima bietet, allein durch bürokratische Hürden bei Baugenehmigungen, zieht es immer mehr Bauträger ins Umland, in den sogenannten Speckgürtel. Dort finden auch Wohnungssuchende noch bezahlbaren Wohnraum.

Doch die Folge wird sein: In vielen Umlandgemeinden dürften die Preise stärker steigen als in den Großstädten selbst. Schon heute sehen wir, dass wieder mehr Menschen in den Speckgürtel abwandern, weil die Kernstädte zu teuer wurden.

Eine bedenkliche Entwicklung wie ich finde.


Herzliche Grüße Ihr

Uwe Hammerschmidt

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