Deutsche Baupreise explodieren

Kommt das Goldverbot?

Kommt jetzt ein Goldverbot?

Nachdem der Goldpreis wegen der Großen Depression in den USA der 1930er Jahre massiv angestiegen war, wurde Gold von der Roosevelt-Regierung komplett verboten.

Steht uns das jetzt wieder bevor? Ich kann die Angst vieler Anleger durchaus verstehen.

Die Doppelmoral der Elite

Wenn man sich die Gold-Charts anschaut, stellt man fest, dass der Goldpreis knallhart manipuliert wird und zwar seit 1993. Vom Vormittagsfixing in London bis zum Vormittagsfixing in New York fällt der Goldpreis signifikant und steigt dann wieder. Und zwar jeden Tag.

Experten rechnen damit, dass der Goldpreis nicht nur auf 3.000 US-Dollar, sondern mittel- bis langfristig sogar auf 8.000 oder 10.000 US-Dollar steigen wird. Wenn das so kommt, wird uns dann die Regierung einen Knüppel zwischen die Beine werfen?

Es gibt durchaus Parallelen zu der Vergangenheit.

Am 06. März 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Roosevelt allen Banken, Gold an die Anleger auszugeben. Drei Tage später wurde der Gold- und Devisenmarkt extrem eingeschränkt. Der Sinn des Ganzen war, den Abfluss von Gold aus den USA zu verhindern. Im April 1933 wurde dann der gesamte private Goldbesitz verboten. Bei Zuwiderhandlung drohten Geldbußen bis hin zu Gefängnisstrafen.

Mit Hinblick auf solch ein Horrorszenario ist die Sorge bei vielen Anlegern berechtigt.

Hintergrund damals war die Weltwirtschaftskrise. Immer mehr Anleger flüchteten in Gold und entzogen dadurch ihr Vermögen dem Bankensystem.

Die Flucht in Gold war der Auslöser für das erteilte Verbot.

Lassen Sie uns doch zuerst betrachten, weshalb künftig der Goldpreis steigen wird, bevor ich auf ein mögliches Goldverbot eingehe.

Zum ersten Mal seit 2008 sieht es so aus, als ob die Zentralbanken die Kontrolle über das gesamte weltweite Finanzsystem verlieren werden. Als Goldanleger kann Ihnen das egal sein. Es macht Sie unabhängig von Zentralbanken. Gold gehört nicht den Zentralbanken. Gold ist knapp und seit über 6.000 Jahren erprobt. Ein Kreditrisiko gibt es auch nicht.

Um zu verstehen, weshalb der Goldpreis steigen wird, gehen wir nochmals in die Vergangenheit.

Wenn wir den Gold-Chart der letzten 2 Jahre über den Chart von 11/1974 – 11/1976 legen, stellen wir fest, dass beide Gold-Charts fast identisch verlaufen.

Doch was passiert danach? Von Ende 1976 bis 1980 explodierte der Goldpreis und stieg in diesen vier Jahren um sage und schreibe 621,43 Prozent.

Experten gehen davon aus, dass jetzt, 10 Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise, wieder eine solch historische Phase wie Ende 1980 bevorsteht. Schon in naher Zukunft könnte Gold so knapp werden, dass nur noch Zentralbanken, riesige Hedgefonds und Milliardäre in der Lage sein werden, sich Gold leisten zu können.

Die extreme Goldknappheit könnte die Goldpreisexplosion noch drastischer ausfallen lassen als im Jahr 1980.

Hinzu kommt noch, dass nicht nur die westlichen Leitwährungen gerade ins Trudeln geraten. Selbst die Währungen von Schwellenländern leiden momentan massiv unter Vertrauensverlust.

Dabei gibt es nur eine einzige Fluchtwährung: Gold!

Selbst Großanleger beschäftigen sich momentan mit nichts anderem. Kein Wunder! Denn die weltweiten Börsen notieren mittlerweile auf Rekordniveau. Das Rückschlagrisiko ist höher, als noch Gewinne zu machen. Anleihen notieren im Negativbereich.

Nur noch mit Gold können die Top-Investoren ihre aufgelaufenen Gewinne noch absichern. Sie als Normalanleger befinden sich hier also in bester Gesellschaft. Die Nachfrage nach Gold ist immens. Allein in den ersten 6 Monaten 2016 wurden 2.335 Tonnen Gold gekauft.

Dies zeigt, dass eine Menge Angst im Markt ist. Ein Zeichen für Kursausbrüche nach oben.

Legen wir doch einmal den aktuellen Goldpreis 1.350 US-Dollar zu Grunde. Was würde geschehen, wenn wir wieder einen Kursanstieg von 621,43 Prozent erleben würden? Dann läge der Goldpreis bei heute noch unvorstellbaren 8.389,29 US-Dollar.

Bedenken Sie dabei eines: anders als heute, gab es Ende der 70er Jahre keine Krise.

Negativzinsen bei Anleihen, bankrotte Staaten mitten in Europa, drohende Kriege und der Kollaps der Aktienmärkte. Ein Punkt allein reicht schon aus, um eine Finanz- und Wirtschaftskrise auszulösen.

Wenn die ungedeckten Papierwährungen in die Knie gehen, und das werden Sie alle, denn bisher sind alle nicht goldgedeckten Währungen gescheitert, dann wird die Einführung von zumindest zum Teil gedeckten Währungen nötig. Geht ja auch nicht anders. Denn die Bürger haben das Vertrauen in die ungedeckten Währungen mit der Krise vollends verloren.

Angenommen die neuen Währungen werden zu 40 Prozent mit Gold hinterlegt. Dann würden alle Notenbanken zusammen so viel Gold benötigen, dass der Goldpreis sehr schnell auf 10.000 US-Dollar steigen würde.

Anders ausgedrückt, erst wenn der Goldpreis bei 10.000 US-Dollar pro Unze liegen wird, könnten 40 Prozent der Währungen mit Gold hinterlegt werden.

Ich glaube, es handelt sich hier nicht um die Frage „Ob?“, sondern „Wann?“.

Dies alles kann für Sie als Anleger zum Kursturbo werden.

Kommen wir jetzt zur Frage, die vielen Anlegern unter den Nägeln brennt: „Was passiert mit meinem Gold, wenn es zum Goldverbot kommt?“

Zunächst einmal hätten Sie keine Möglichkeit mehr Ihre Gewinne zu realisieren, da Sie Ihr Gold nicht verkaufen könnten. Den Gewinn würde der Staat kassieren. Auf den ersten Blick scheint das plausibel. Auf den zweiten dagegen nicht.

Zu 1933 gibt es gravierende Unterschiede: Damals gab es einen Goldstandard. Jeder konnte seine Dollar in Gold eintauschen – zumindest theoretisch. Denn die Banken hatten in der Regel gar nicht so viel Gold. 1933 drohte wegen vieler Bankenpleiten ein Bankenrun. Deshalb kam das Goldverbot. Dadurch mussten die Banken nur noch Papiergeld auszahlen, welches viel leichter zu beschaffen war.

Heute dagegen haben wir überhaupt keinen Goldstandard mehr. Die Währungen sind völlig ungedeckt. Bei einem Bankenrun bekommen die Sparer also so oder so nur wertloses Papiergeld ausgehändigt. Von dem muss nur genügend gedruckt werden. Mit Gold hat das nichts zu tun.

Der Staat kann sogar kein Interesse an einem Goldverbot haben. Denn dann würde er signalisieren, dass er die Probleme an den Finanzmärkten nicht in den Griff bekommt. Die Sparer würden dann erst recht den Banken misstrauen. Auch die Enteignung durch niedrige oder negative Zinsen würde nicht mehr funktionieren. Ein Goldverbot hebt den Effekt von Negativzinsen auf.

Denn Negativzinsen bedingen, dass sich der Staat billig verschulden kann. Gerade die Bundesregierung gehört zu den größten Profiteuren der aktuellen Zinspolitik der EZB. Der Bundeshaushalt hat seine Zinszahlungen um satte 27 Prozent verringert.

Er würde sich ins eigene Fleisch schneiden, würde er ein Goldverbot einführen. Er würde damit zugeben, dass er selbst nicht mehr an die Stabilität des Euros glaubt. Durch diese Bankrotterklärung würde die gesamte Wirtschaft zusammenbrechen, mit katastrophalen Folgen.

Allein deshalb glaube ich nicht an ein Goldverbot.

Gerade einmal sieben Prozent der Deutschen besitzen Gold. Und viele davon haben anonym gekauft und nur wenige Gramm. Wie soll da eine effektive Besteuerung sichergestellt werden. Der Aufwand wäre höher als die Einnahmen. Kein Mensch weiß, wieviel Gold die einzelnen Bürger tatsächlich haben.

Anders sieht es bei Immobilienbesitzer aus. Hier kann die Enteignung einfacher von statten gehen. Denn im Grundbuch sind alle Immobilienbesitzer erfasst. Hauszinssteuer oder Zwangshypotheken können hier wesentlich leichter durchgesetzt werden. Hatten wir in Deutschland ja schon einmal.

Ein Goldverbot wird daher nicht kommen. Eher eine Besteuerung von Gold. Dann zahlen Sie halt 25 Prozent oder mehr auf Goldgewinne.

Es gibt deutlich bessere Methoden die Gier der Staaten zu stillen. Ein Goldverbot brauchen Sie nicht zu fürchten.

Was Sie bisher gelesen haben, lässt nur einen Schluss zu: Es ist jetzt die beste Zeit in Gold und Edelmetalle zu investieren.

Wenn Sie die Wahl haben zwischen Papierschnipseln oder handfesten Goldmünzen, dann ist die Antwort doch klar. Der Run auf Gold hat jetzt erst begonnen. Italien könnte mit seiner Bankenkrise den nächsten Goldpreis-Schub nach dem Brexit auslösen.

Deshalb sollten Sie JETZT in Gold und Edelmetalle investieren:

Ein Totalzusammenbruch einer großen Währung wie Euro oder US-Dollar könnte ein Großteil Ihres Kapitals vernichten.

Über Nacht eingeführte Kapitalverkehrskontrollen schneiden Ihnen den Fluchtweg ab, um Ihr Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu schützen und ins sichere Ausland zu bringen.

Sie werden mit einem Bail-In als Kunde oder Gläubiger einer Bank für deren Fehler haftbar gemacht, so wie es auf Zypern 2013 geschehen ist.

Der Staat verpflichtet Sie mit Ihrem bis jetzt noch frei verfügbaren Vermögen zu Zwangsinvestitionen, so wie früher mit den „Kriegsanleihen“.

Die meisten Anleger sind sich über diese Konsequenzen nicht einmal im Klaren und noch weniger haben bis jetzt Gegenmaßnahmen ergriffen.

Handeln Sie!

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Bitcoin oder Gold?

Können Bitcoin & Co. Gold ersetzen?

Ich sage NEIN!

Der Hype um Bitcoin ist nicht zuletzt auch eine Folge des Vertrauensverlusts in unser Geldsystem. Sicherlich auch berechtigt. Denn ich denke die nächste Euro-Krise steht schon vor der Tür.

Die Befürworter von Kryptowährungen führen eine Reihe von Vorteilen ins Feld. Hier die wichtigsten:

Die Doppelmoral der Elite

Praktikabilität im Alltag

Transaktionen sind rund um die Uhr möglich und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Sie sind auf keine Bank angewiesen. Es gibt keine Bankarbeitstage, keine Wartezeiten. Das System läuft rund um die Uhr, 365 Tage lang.

Keine staatliche bzw. Zentralbank-Regulierung

Im Gegensatz zu allen anderen staatlichen Währungen werden Kryptowährungen nicht durch einen Staat oder dessen Zentralbank reglementiert. Sie sind komplett banken- und länderunabhängig. Damit ist es für Staaten auch nicht möglich, Kryptowährungsbesitzer einfach zu enteignen oder die verfügbare Menge durch Währungspolitik zu verändern.

In der Tat sollten wir uns solchen Argumenten nicht verschließen.

Nur in einem schuldbasierten Geldsystem ist es denkbar, dass sich über Jahre die Vermögenswerte nachhaltig schneller bewegen als die realwirtschaftliche Aktivität. Spiegelbildlich zu diesem Aufschwung der Vermögenswerte ist auch die weltweite Verschuldung in nie geahnte Höhen gestiegen. Kritiker wie die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) weisen immer deutlicher darauf hin, dass wir uns in einer Spirale abnehmender Zinsen und steigender Geldmengen befinden, nur mit dem Ziel, einen Zusammenbruch unseres Schuldenturmes und damit auch der Vermögensblasen zu verhindern. Auf Dauer kann dies nicht gut gehen. Und das wissen wir alle.

Insofern kann es nur gut sein, aus dem bestehenden System zu flüchten. Fallen die Schuldner aus, verlieren die Gläubiger und damit letztendlich all jene, die ihre Ersparnisse in Kreditgeld aufbewahren. Konten bleiben keine sichere Aufbewahrungsstelle. Zu groß ist die Gefahr bei der nächsten Runde der „Bankenrettung“ an den Kosten beteiligt zu werden. Zu groß ist auch die Gefahr, dass es doch noch gelingt, das Vertrauen in die Geldordnung so zu zerrütten, dass eine Hyperinflation die Folge ist.

Auf den ersten Blick klingen Kryptowährungen damit zu Recht nach einer spannenden Variante, um modern das eigene Anlagevermögen abzusichern. Kryptowährungen eignen sich definitiv als Depotbeimischung.

Doch Gold ersetzen sie nicht!

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen auf einem Blick weshalb:

Kryptowährungen sind relativ spezielle Objekte, die leider noch von vielen Anlegern missverstanden werden. Sie bieten Ihnen einige tolle Vorteile und dürfen durchaus einem Depot beigemischt werden.

Allerdings können sie Gold als Absicherungsinstrument nicht ablösen.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Edelmetalle-Wann soll ich kaufen?

Edelmetalle- Wann soll ich kaufen?

Edelmetalle sollten ein wichtiger Baustein Ihrer Vermögensaufteilung sein. Unterschätzen Sie niemals dessen Bedeutung. Erst dieser Baustein gibt Ihnen wirklich Sicherheit. Finden Sie die für Sie richtige Aufteilung zwischen Geldwerten, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und Edelmetallen.

Die Doppelmoral der Elite

Edelmetalle waren immer die beste Geldanlage bei Inflation und Währungsreform.

Welche Geldanlage ist faktisch die Beste im Hinblick auf Inflation und Währungsreform? – Genau: Edelmetalle. Das war schon immer so.

Eine berechtigte Frage ist hier aber natürlich noch: macht es denn Sinn in der aktuellen Situation Gold und Silber zu kaufen? Sind die Kurse denn nicht schon viel zu hoch?

Hier gibt es zwei Antworten. Absolut gesehen, ja, die Kurse sind hoch.

Relativ gesehen, NEIN! Und die relative Sicht ist viel wichtiger und entscheidender, als dass Gold z.B. den absoluten Höchststand von 1980 wieder überschritten hat. Die Edelmetalle nämlich sind lediglich ein Gradmesser für die umlaufende Geldmenge und Verschuldung. Und verglichen mit diesen, haben Geldmenge und Verschuldung um ein Vielfaches zugenommen, als im Vergleich dazu die Edelmetallpreise. Diese haben zunächst einmal

nur zwei Jahrzehnte von 1980 bis 2000 nachgeholt, in denen die Kurse durch manipulative Gold- und Silberverkäufe z.T. massiv nach unten korrigiert wurden. Erst in den letzten Jahren hat Gold den absoluten Höchststand erreicht und wieder übertroffen. Inflationsbereinigt ergibt sich dadurch ein interessantes Bild, denn wir haben heute natürlich durch die vielen Geldmengen ein ganz anderes Preisniveau, als jenes von 1980 und das ist ein sehr wichtiger Punkt. Mit den Höchstständen von 1980 müsste Gold bei über 2.000 $ pro Unze liegen und Silber sogar über 100 $ die Unze. Und davon sind wir immer noch weit entfernt. Und das ist nur gerechnet mit der offiziellen Inflation. Mit der wahren Inflation würden die wahren Höchststände deutlich darüber liegen. Meiner Ansicht nach ist Gold bis 3.000 $ noch günstig und Silber bis 100 $. Wenn wir bei diesen Kursen immer noch „normale Zeiten“ haben, ohne Panik, dann wird man hier sogar noch nachkaufen können.

Insgesamt unterliegen Gold und Silber aber natürlich vermehrt Kursschwankungen. Dies ist durchaus bewusst gewollt. Gold und Silber sollen als spekulativ gelten, damit der Otto Normalbürger die Finger davon lässt. Da die Gold- und Silbermärkte zudem sehr klein sind, können Kurse durch Derivate und sog. Leerverkäufe (d.h. Verkauf von Gold/Silber auf dem Papier ohne physische Lieferung) einfach manipuliert werden. Experten schätzen, dass hier gewaltige Preismanipulationen aufgebaut sind, und wenn diese Positionen neutralisiert werden, der Preis deutlich über dem aktuellen Niveau liegen muss. Wenn Sie vorher kaufen,  können Sie davon ausgehen, dass Sie mit einem schönen Rabatt unter Wert eingekauft haben. Fast so als hätten Sie für einen 100-EUR-Schein nur 50 EUR bezahlt. Nur mit dem Unterschied, dass Sie einen wirklichen Gegenwert erstanden haben, der immer etwas wert sein wird. Gold und Silber gibt es seit über 5.000 Jahren als anerkanntes Zahlungsmittel auf der ganzen Welt. Zeitlich kann das keine andere Währung der Welt – mit Abstand – von sich behaupten.

Edelmetalle bieten diverse Vorteile:

  • SICHERHEIT, da kein Totalverlust möglich.
  • STEUERFREIHEIT nach einem Jahr Haltedauer.
  • FLEXIBILITÄT, da Edelmetalle zu jederzeit weltweit veräußert werden können.
  • TRANSPARENZ durch tägliche Veröffentlichung der Handelspreise.

Insbesondere ein Mix aus den vier Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium sichert Sie rundum ab, da Sie die Kursgewinne von allen vier Edelmetallen mitnehmen, gleichzeitig aber Schwankungen oder Kursverluste bei einzelnen Edelmetallen ausgleichen.

Sehen Sie hierzu die folgenden Charts.

Und bei Interesse, melden Sie sich gerne.

Uwe Hammerschmidt

Panik an den Börsen -Edelmetalle profitieren

Panik an den Börsen – die Chance für Edelmetalle

Rund um den Globus wird an den Aktienmärkten derzeit richtig viel heiße Luft abgelassen. Doch was Aktionäre zittern lässt bietet Sachwert-Investoren Grund zur Freude! Edelmetalle sind derzeit nicht nur eine gute Alternative sonder geradezu unerlässlich wenn es um ein ausgewogenes Portfolio geht!

Fast schon jahrelang stiegen die Kurse von einem Rekord zum anderen. Anleger lebten in einer Wohlfühlblase. Die Volatilität war auf einem historisch niedrigen Niveau. Angst und Panik waren Fremdwörter. Wer noch nicht so lange dabei war, konnte sich kaum vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn die Kurse mal in den Keller rauschen. Die Börse war eine Gelddruckmaschine.

Plötzlich ist die Börse doch keine Einbahnstraße.

Denn plötzlich zieht jemand den Stecker. Und das Licht geht vorübergehend aus. Die Börsen brechen ein. Panik und Angst sind zurück. Der Volatilitätsindex schnellt nach oben. Plötzlich schauen alle auf die Entwicklungen, die lange Zeit ignoriert oder ausgeblendet wurden. Steigende Zinsen, Lohndruck, eine überhitzte Wirtschaft, Blasen in zahlreichen Assetklassen, ein weltweit extrem hoher Verschuldungsgrad und noch einiges mehr. Die heile Börsenwelt bekommt Risse.

Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium als Absicherung und Vermögensschutz:

Da niemand genau weiß, wie es weitergeht und das Schlimmste möglicherweise noch bevorsteht, könnte es gerade jetzt durchaus interessant sein, einen Teil seines Vermögens in Edelmetalle anzulegen. Als Absicherung und Schutz. Vor weiteren Turbulenzen, einer anziehenden Inflation oder vor Geldentwertung. Als Speichermedium für sein Geld. Das sind die wichtigsten Vorteile von diesen Edelmetallen:

Gold- Der ideale Krisenschutz

Silber- Der Kaiser unter allen Industrie und Edelmetallen

Platin- Das seltene Edelmetall

Palladium- Das Wirtschaftswunder

Und hier noch zehn Fakten zu Gold:

1. Gold wird in fast allen Kulturen und seit Tausenden von Jahren als Tauschmittel akzeptiert.

2. Gold lässt sich nicht beliebig vermehren wie Papiergeld. Würde man aus dem gesamten, jemals geförderten Gold einen Würfel erstellen, hätte dieser eine Kantenlänge von 20 x 20 Meter.

3. Gold wird auch in großen Mengen als Schmuck verwendet. Damit wird Gold immer von zwei Seiten nachgefragt werden. Zum einen von der Schmuckindustrie. Zum anderen von Anlegern.

4. Gold hat sich in allen Hyperinflationen als die ultimative Krisenwährung erwiesen. Während die Preise in kurzer Zeit nach oben schnellten, stieg auch der Goldpreis. Besonders für die Zeit nach der Hyperinflation, hat sich Gold bewährt. Wer Gold hatte, gehörte zu den Gewinnern.

5. Gold bietet einen ultimativen Schutz vor einer Währungsreform. Gold ist immun gegen Währungsreformen und behält immer seinen Wert.

6. Gold entzieht sich den Zugriffen der Regierungen und anderer staatlicher Einrichtungen. Gold kann Teil des Vermögens sein und niemand kann darauf zugreifen.

7. Gold ist sowohl von der Umsatz- als auch von der Abgeltungssteuer befreit.

8. Gold kennt kein Counterpart-Risiko. Die meisten Geldanlagen wie Aktien oder Anleihen verbriefen nur die Forderung auf Geld. Dahinter steckt im Regelfall nichts. Bei Gold ist es anders. Es hat immer einen Wert. Deswegen ist Gold = Geld.

9. Gold hat eine große Wertdichte. In Gold lassen sich große Vermögen speichern, transportieren, verwahren und zur Not an Hinterbliebene weitergeben oder vererben.

10. Gold hat jede Art von Papiergeld überstanden. Während nahezu alle knapp 600 Papiergeldsysteme irgendwann gescheitert sind, gibt es Gold seit Tausenden von Jahren.

Fazit:

Es lohnt sich, sich mit Edelmetallen zu beschäftigen. Hier sind durchaus interessante Entwicklungen zu erwarten. In einem gut aufgestellten Portfolio sollten auch Edelmetalle Berücksichtigung finden.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Die Doppelmoral der Elite

Uwe Hammerschmidt

Russland und erneuerbare Energien

Erneuerbare Energie in Russland

Der Riese erwacht

Wer an Russland denkt, bringt dieses Land nicht mit erneuerbaren Energien in Verbindung. Ist es doch ein Land, welches in der Vergangenheit ausschließlich durch fossile Brennstoffe, wie Öl und Gas, von sich reden machte

Doch in den letzten Jahren hat Russland enorme Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien gemacht. Wussten Sie eigentlich, dass bereits heute 20 Prozent des Strombedarfs in Russland aus Wasserkraft kommt?

Erst kürzlich erbrachte eine Auktion des Staates für Windkraftanlagen zur Generierung von 1,9 Gigawatt Stromleistung Angebote im Umfang von mehr als 2,3 Gigawatt. Der global führende Windturbinen-Hersteller Vestas wird dafür eigens eine Fabrik in Uljanowsk eröffnen.

Jetzt baut Russland seine Kapazitäten bei der Generierung und Speicherung erneuerbarer Energieformen deutlich aus. Wie das Rohstoffportal oilprice.com berichtet, kündigte Alexander Nowak,  der Energieminister des Landes, eine Offensive in der Solarenergie und bei der Speicherung an.

Die Regierung hat das Feld der Speicherung zu einem Schwerpunkt für Investitionen erklärt. Im August veröffentlichte das Energieministerium ein Konzeptpapier zur Entwicklung im Bereich der Energiespeicherung. In dem Papier werden drei Felder der vorrangigen Investition beschrieben. Dazu gehört die Stromspeicherung im landesweiten Stromnetz, Speichermöglichkeiten für Privatnutzer sowie die Speicherung von Strom durch elektrische Anwendungen.

Russland hat viel Potenzial nach oben im Bereich erneuerbarer Energie und könnte in den nächsten Jahren zur führenden Nation in diesem Bereich werden.

Ihr Uwe Hammerschmidt

Japan und der Öko-Strom

Japan und der Ökostrom

Wie Fukushima die Welt verändert hat

Am 11. März jährte sich das Unglück von Fukushima zum vierten Mal. Das Ereignis hat die Welt nachhaltig verändert. Nach der Reaktorkatastrophe 2011 wurden zunächst alle Atomkraftwerke in Japan abgeschaltet, im April 2014 hat die neue Regierung dann den Wiedereinstieg in die Kernkraft, im Rahmen des neuen Energieplans, beschlossen.

Dieser sieht vor, dass Japans Stromversorgung zukünftig ein Mix aus Atomkraft, fossilen und erneuerbaren Energien sein wird. In der Bevölkerung stößt die Atomenergie jedoch laut jüngsten Umfragen bei bis zu 80 Prozent der Bevölkerung auf starke Ablehnung.

Der Energieplan macht bislang keine Vorgaben zu den jeweiligen Anteilen der Energieerzeugungsformen im Energiemix, dieses soll erst in diesem Jahr erfolgen. Klar ist jedoch, dass die Bedeutung der erneuerbaren Energien (EE) deutlich gestärkt werden soll. Bis 2030 soll der EE-Anteil deutlich über den 20 Prozent des Energieplans von 2010 liegen.

Das größte Potenzial haben natürlich Windkraft und Photovoltaik, wobei der Fokus der Installation derzeit auf der Photovoltaik liegt. Japan hat hier gigantisch nachgerüstet. Rund 20 GW der derzeit installierten Photovoltaikleistung von 24,5 GW wurden seit 2011 installiert. Bei der Windkraft liegt die installierte Gesamtleistung deutlich darunter, was u.a. an den langen Genehmigungs-/Projektierungs- und Realisierungszeiten liegt.

Die Förderung für PV-Anlagen durch die Einspeisetarife sinkt bereits wieder. Dennoch gibt es aktuell eine Pipeline von deutlich über 50 GW beantragter aber noch nicht installierter PV-Kraftwerke. Zum Vergleich: In Deutschland haben wir derzeit knapp 40 GW installierte PV-Leistung, perspektivisch wird Japan uns an dieser Stelle bald überholen. Das japanische Fördermodell unterscheidet sich von den europäischen Förderprogrammen dadurch, dass dort der Tag der Beantragung für die Höhe der Förderung relevant ist. In Europa hingegen zählt der Tag des Netzanschlusses. Sollte auch nur der größere Teil davon in den nächsten Jahren tatsächlich realisiert werden, ist der Ausblick für die Photovoltaik in Japan weiterhin sehr positiv.

Japanisches Energie-Einspeisegesetz – die Grundlagen für Photovoltaik-Anlagen ab 10 kWp:

  • check
    Tarifzusage durch das japanische Wirtschaftsministerium METI (Zusage gilt 20 Jahre)
  • check
    Tarifhöhe: Fördertarif 2012 42 JPY/kWh, jährliche Anpassung, aktueller Fördertarif 21 JPY/kWh.
  • check
    Umlagesystem: die Mehrkosten werden durch die EEG-Umlage auf den Verbraucher umgelegt
  • check
    Abnahmeverpflichtung durch den Energieversorger

Goldman Sachs: Yen ist der sicherste unter den sicheren Häfen

Wenn es um sichere Häfen unter den Währungen geht, dann gibt die japanische Währung den Ton an, meinen die Ökonomen von Goldman Sachs.

 

In den vergangenen zehn Jahren bewegte sich der Yen am stärksten entgegengesetzt zu riskanten Anlagenklassen. So lautet das Ergebnis einer Korrelationsstudie der GoldmanSachs-Ökonomen um Kevin Daly. Sie verglichen tägliche und monatliche Schwankungen für einen Korb von 28 globalen und frei handelbaren Währungen aus Industrie- und Schwellenländern über die Fünfjahreszeiträume von 2007 bis 2011 und 2012 bis 2016. Der Yen wies die konstanteste negative Korrelation zu den globalen Aktienmärkten, US-Rohölpreisen und zehnjährigen US-Treasury-Renditen auf.

Der Yen ist unter den Währungen der sicheren Häfen der sicherste, während der Schweizer Franken und der US-Dollar um den zweiten Platz wetteifern, so die Goldman-Analyse. Am anderen Ende des Spektrums konkurrieren einige Währungen aus Schwellenländern um den Titel der größten 'Risk On'-Währung.

Verkehrsinfrastruktur

​Verkehrsinfrastruktur

​Die Überholspur für Ihre Kapitalanlage!

Infrastrukturinvestments sind für Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft essentiell. Von Verbesserungen in den Energienetzen, Wasserversorgung, Straßen und Häfen profitieren die privaten Haushalte wie auch die Wirtschaft. Städte werden lebenswerter und diese Maßnahmen binden arme und unterentwickelte Länder an die Weltwirtschaft an.

Infrastruktur ist das Rückgrat moderner Volkswirtschaften und der Bedarf an weiteren Infrastruktur-Investitionen wächst stetig.

Alleine am europäischen Markt sind bis 2030 für Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur Investitionen von knapp 10 Billionen USD notwendig.

Laut Schätzungen der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) wird der weltweit kumulierte Infrastrukturbedarf bis 2030 auf über 65 Billionen USD ansteigen.

Traditionell werden Infrastrukturmaßnahmen wie z.B. der Bau und der Betrieb von Straßennetzen, Bahnlinien, Flughäfen mit öffentlichen Mitteln finanziert oder von staatlichen Stellen subventioniert. Steigende Finanzierungsengpässe öffentlicher Kassen zwingen die Regierungen vieler Länder, Infrastruktureinrichtungen zu privatisieren oder deren Finanzierung und deren Betrieb dem privaten Sektor zu überlassen.

Dies bestätigt sich hierdurch, dass staatliche Investitionen in Infrastruktur seit Jahren rückläufig sind. Die Staatsverschuldung hingegen hat deutlich zugenommen, weswegen der Handlungsspielraum des Staates drastisch eingeschränkt ist. Der vorliegende Investitionsstau hat einen zunehmenden Verfall beispielsweiße des Straßennetzes zur Folge. Die notwendigen Investitionen übersteigen jedoch die staatlichen Möglichkeiten. Somit drehen wir uns hier im Kreis.

Hier treten jetzt Sie als Privatanleger auf den Plan.

Innerhalb der Assetklasse Infrastruktur sind direkte Investitionen eher selten. Der direkte Erwerb von Infrastrukturanlagen stellt selbst große institutionelle Investoren regelmäßig vor Probleme.

Jedoch gibt es die Möglichkeit der indirekten Investition beispielsweiße in operativ tätige Infrastruktur-Unternehmen (üblicherweiße über Aktien) oder in Infrastrukturanlagen selbst, mittels eines Fonds.

Vorteile der Investition in einen Fonds:

Hohes Maß am Diversifikation durch Verteilung des Investitionssumme auf mehrere institutionelle Zielfonds

Optimiertes Risiko-Rendite-Profil durch mehrere Investments innerhalb der institutionellen Fonds

Know-How und lokale Netzwerke werden durch die institutionellen Zielfonds sichergestellt.

​​Gründe für die Investition in einen Infrastrukturfond:

Die typischen Gründe, um Investments in Infrastruktur vorzunehmen, sind hauptsächlich stabile Zahlungsströme, langfristiger Werterhalt, geringe Volatilitäten, eine höhere Streuung und oftmals auch Inflationsschutz.

  • Infrastrukturanlagen bieten sichere und planbare Zahlungsströme sowie hohe Wertstabilität.

  • Infrastrukturprojekte haben in der Regel ein stabiles Ertragspotenzial und eine starke Wettbewerbsstellung.

  • Infrastrukturinvestments sind für Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft essentiell.

  • angle-double-right

    Der Seehandel boomt. Das Frachtvolumen in Europa sowie im Rest der Welt wird in den nächsten Jahren sogar noch zunehmen

  • angle-double-right
    Unelastische Nachfrage nach Infrastrukturinvestments auf Grund der Unverzichtbarkeit der Güter und Dienstleistungen, die über das Infrastrukturnetz zur Verfügung gestellt werden.
  • angle-double-right
    Nicht voll ausgebaute S- und U-Bahn-Netze machen diese Verkehrsmittel unattraktiv, somit fällt die Wahl auf Straßenverkehrsmittel.

​Diese Liste ließe sich noch lange so weiterführen – um den Kreis zu schließen: Infrastrukturinvestments sind für Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft essentiell.

Container und Wechselkoffer

​Container und Wechselkoffer

​Ein Sachwertinvestment das bewegt!

Der Trend der Globalisierung, die immer besser werdende Vernetzung der Welt und der stetig zunehmende Online-Handel, bewirken, dass viel mehr Waren transportiert werden müssen, von überall her.

Wir haben November, Weihnachten steht bald bevor. Zeit für den großen Weihnachtseinkauf – die Geschenke müssen besorgt werden. Viele greifen hierbei auf das Internet zurück und lassen sich die Ware bis direkt vor die Haustüre liefern. Doch selbst wenn Sie noch in den Laden gehen, um dort alle Überraschungen zu besorgen, die nachher unter dem Weihnachtsbaum landen, muss das Warenangebot, dass Sie in Ihrem Laden um die Ecke vorfinden, dort erst einmal hinkommen.

Statistiken zeigen, dass über die Hälfte des Volumens, dass im Hamburger Hafen umgeschlagen wird, aus China kommt. (Quelle Klett-Verlag: https://www.klett.de/alias/1019211)

Dies wird sogar schon in Schulen unterrichtet und wurde daher in die Schulbücher aufgenommen – siehe oben: Klett-Verlag. Denn diese Entwicklung ist nicht mehr zu ignorieren.

Durch stetig effizientere Transport- und Logistikketten „wird die Welt immer kleiner“. Bereits 90% der Handelsgüter werden auf dem Seeweg transportiert.

Und damit kommen wir zum Siegeszug des Seefracht-Containers. Durch die einheitlichen Abmessungen können diese und auf jedem Transportmittel (Schiff, Bahn, LKW) transportiert werden. Das standardisierte und ISO-genormte System ermöglicht zudem einen schnellen Umschlag.

Dem Container ähnlich ist der Wechselkoffer. Vorteil hierin: die Abmessungen sind ausgelegt auf das Euro-Paletten-Maß 70 x 120 cm, sodass diese darin ideal verladen werden können.

Im weiteren Verlauf werden diese beiden Transportbehälter näher vorgestellt, sowie die Investitionsmöglichkeit aufgezeigt.

  • Der Container
  • Der Wechselkoffer

Der beispiellose Siegeszug des Containers hält bis heute an. Kontinuierlich nehmen sowohl der weltweite Containerbestand als auch das Umschlagvolumen weiter zu. Immer größere Containerschiffe und die zunehmende Automatisierung des Frachtgeschäfts machen den Transport von Waren immer günstiger, wodurch natürlich auch der Bedarf an Containern weiter steigt.

Sowohl die renommierten Beratungsagenturen Drewry und Ocean Shipping Consultants (OSC) als auch das Institut für Seewirtschaft und Logistik (ISL) prognostizieren eine Verdopplung des Containerumschlags von 2010 bis 2020.

Über 31 Millionen Standardcontainer (TEU = Twenty-foot Equivalent Unit) sind weltweit im Einsatz. Mehr als 46% der Container sind dabei nicht im Eigentum von Schifffahrtsgesellschaften und Reedereien, sondern wurden im Containerleasing hinzugemietet.

Steigender Kapitalbedarf

Die Nachfrage nach standardisierten Frachtcontainern wird also auch in den nächsten Jahren ungebrochen groß sein. Hinzu kommt, dass Transportunternehmen, Reedereien und Schifffahrtsgesellschaften zur Deckung ihres Containerbedarfs zunehmend auf alternative Finanzierungsmöglichkeiten setzen, um ihren zunehmenden Kapitalbedarf zu decken. Und das gilt nicht nur für die Erweiterung ihrer Containerflotten. Im Sale-and-lease-back-Verfahren etwa werden Teile des eigenen Containerbestands verkauft und über Containerleasinggesellschaften zurückgemietet. Der Kapitalbedarf der Industrie nimmt also weiter zu.

Krisensichere Investments

Container sind sehr wertbeständig. Sie werden mindestens zehn Jahre im internationalen Seetransport genutzt und im Anschluss noch viele weitere Jahre im Zweiteinsatz für vielfältigste Zwecke eingesetzt und z. B. als Bau- oder Lagercontainer verwendet. Der Containermarkt ist ein globaler Wachstumsmarkt mit hoher Dynamik. Der weltweite Containerumschlag ist in den letzten Jahrzehnten jährlich um mehr als zehn Prozent gewachsen. Führende Logistikforschungsinstitute prognostizieren auch für die weitere Zukunft anhaltend hohe Wachstumsraten. Um neue Schiffe in die Logistikabläufe einer Linienreederei einzubinden, wird im Verhältnis circa das Zweifache an Containern benötigt, als es Stellplätze auf den Schiffen gibt. Bei immer größeren Schiffen erhöht dies auch automatisch den Bedarf an Containern weltweit.

Über eine Gesellschaft werden Sie als Investor Eigentümer von Containern, welche die Gesellschaft an internationale Containerleasinggesellschaften, Transportunternehmen und Reedereien vermietet.

Für Anleger gibt es immer eine Gelegenheit in den Markt einzusteigen, denn durch die unverändert positive Entwicklung von Welthandel und Weltwirtschaft steigt auch der Bedarf an Containern an. Die Vermietung von Containern ist seit Jahren ein lukratives Geschäft. Die Mietzahlungen aus Ihrem Investment werden Ihnen in der Regel garantiert. Nach Ablauf der vereinbarten Mietdauer ist üblicherweise vorgesehen, dass die Gesellschaft die Container zum prognostizierten Rückkaufswert von Ihnen zurücknimmt.

Auf der Suche nach dem „besseren Geld„

Auf der Suche nach dem „ besseren Geld „

Könnte Gold die Lösung sein?

Umsichtige Anleger halten schon immer einen Teil ihres Anlagevermögens in Gold. Es dient ihnen als Versicherung für schwierige Zeiten.

Doch Gold ist weit mehr als nur Anlageobjekt.

Gold ist auch eine Währung. Im Wettbewerb mit Fiat-Geld und Kryptowährungen kommt der Anleger an Gold nicht vorbei.

Von Februar 1973 bis August 2017 lag die jahresdurchschnittliche Rendite, die man mit US-amerikanischen Aktien verdient hat, bei 10,5 Prozent. Guthaben bei Banken in Form von Drei-Monatsgeld brachten hingegen nur 4,9 Prozent – nur wenig mehr als die Inflation der Konsumentenpreise in Höhe von vier Prozent. Der Goldpreis (in US-Dollar gerechnet) stieg in der betrachteten Zeit jahresdurchschnittlich um 6,7 Prozent – deutlich mehr als kurzlaufende Bankeinlagen.

Die Zahlen machen eines deutlich: Gold ist besser als Geld und steht in unmittelbarer Konkurrenz den offiziellen Währungen.

Hiermit auch die These widerlegt, das Halten von Gold sei nicht sinnvoll, weil Gold keine Zinsen abwerfe. Gold steht nicht im Wettbewerb mit Geld-und Kapitalanlagen, sondern im Wettbewerb mit Währungen.

Der Anleger müsste sich eher die Frage stellen, will ich in Unternehmensbeteiligungen, Immobilien oder Aktien und Anlehen investieren, oder in liquide Mittel, wie Währungen und Gold.

In der Vergangenheit setzten viele Anleger auf Fiat-Geld, sprich Bankeinlagen, um mit Zinsen zu verdienen. In Zeiten von Nullzinspolitik und Negativzinsen macht das keinen Sinn mehr. Wer Guthaben bei Banken hat, wird ärmer. Gold kann durch eine Politik des Negativzinses nicht entwertet werden.

Hinzu kommt, dass Gold vor Kaufkraftverlust schützt, was bei offiziellen Währungen nicht der Fall ist. Zentralbanken drucken immer mehr Geld. Dadurch wird Geld immer weiter entwertet. Die  Goldmenge lässt sich nicht beliebig, durch politischer Willkür vermehren und entwerten. Zudem kann der Marktpreis des Goldes auch nicht auf null fallen – wie es beim ungedeckten Papiergeld im Extremfall passieren kann und immer wieder auch der Fall gewesen ist.

Selbst wenn Gold nicht als Zahlungsmittel eingesetzt wird, kann es noch für andere Zwecke, wie Schmuck- und Industrie verwendet werden.  Eine Goldnachfrage hat damit immer einen positiven Preis. Gold ist so gesehen wertmäßig unzerstörbar.

Bankguthaben können im Extremfall verloren gehen, wenn die Bank Pleite geht und der Einlagensicherungsfonds nicht ausreicht, die Bankkunden zu entschädigen. Bei Gold hingegen gibt es kein Zahlungsausfallrisiko.

Der Anleger sollte mit Gold umgehen wie mit Geld. Man hält liquide Mittel um auf lukrative Investitionsmöglichkeiten zu warten. In Phasen von beispielsweise aufkeimenden Sorgen vor systemischen Zahlungsausfällen im weltweiten Banken- und Finanzapparat wäre damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Gold als „sicherer Hafen“ zunimmt und sein Preis steigt. Hier hätte der Anleger die Gelegenheit, teures Gold zu verkaufen und mit dem Erlös attraktive Anlagen zu stark verminderten Preisen zu kaufen.

Gold zu kaufen und darauf zu sitzen, egal was kommt, ist daher nicht immer sinnvoll.

Jetzt könnte ja die Frage aufkommen: Warum haben dann die heutigen Währungen keine Golddeckung mehr, warum sind sie nicht mehr wie früher in Gold einlösbar?

Das hat politische, nicht ökonomische Gründe. Regierungen wollen nicht nur die Hoheit über das Geld, sondern auch eine Geldart, deren Wert sich nach politischer Interessenlage verändern lässt, um beispielsweise die Konjunktur zu beeinflussen oder Umverteilungen und Kriege zu finanzieren.

Das goldgedeckte Fiat-Geld steht diesen ideologischen-politischen Vorhaben im Wege.

Hier ein Ausflug in die Vergangenheit, weshalb die Golddeckung aufgehoben wurde.

970 begann für die US-Wirtschaft eine Rezession die eine steigende Arbeitslosigkeit mit sich brachte.

Die Märkte waren überzeugt davon, dass der US-Dollar gegenüber allen wichtigen europäischen Währungen abgewertet werden müsse. Das sollte wieder zur Vollbeschäftigung führen. So jedenfalls der Plan der Ökonomen.

Doch dies konnte nur dann geschehen, wenn sich die ausländischen Regierungen auch dazu bereit erklärten, ihre Währungen zu dem neuen Kurs an den US-Dollar zu binden. Kurz: Sie sollten ihre Währungen gegenüber dem Dollar aufwerten.

Doch eine Aufwertung würde deren eigenen Güter gegenüber amerikanischen Produkten teurer machen und somit ihrer Exportbranche schaden.

Deshalb legten einige Länder überhaupt keinen Wert auf eine Abwertung des US-Dollars und eine Aufwertung ihrer eigenen Währung.

In dieser Situation entschloss sich US-Präsident Richard M. Nixon (1913-1994) zu einer erpresserischen Tat:

Am 15. August 1971 verkündete er, dass die USA den Zentralbanken fortan nicht länger automatisch Gold gegen US-Dollars verkaufen würden.

Damit durchtrennte er die letzte verbliebene Verbindung zwischen der amerikanischen Währung und dem Edelmetall.

Die Folgen waren dramatisch:

    Banken und Privatleute, die US-Dollars besaßen, wurden durch die einseitige Ankündigung des Präsidenten, quasi über Nacht, ihres vertraglich besiegelten Anrechts auf Gold beraubt.

    Gleichzeitig öffneten sich die Schleusen für eine gigantische Währungsinflation und weltweite Spekulationen.

    Das Gesamtvolumen der global zirkulierenden Dollarmengen, das sich Ende der 1960er-Jahre auf einem relativ gleichmäßigen Niveau befunden hatte, stieg bis Ende der 1990er-Jahre um rund 2.500% an.

    Das führte zu einer massiven Kapitalflucht aus dem US-Dollar in Richtung Europa und Japan.

    Seither wurde die Welt von „Fiatgeld“ regiert, bei dem sich der Wert des US-Dollars ausschließlich durch die Rolle der USA als Weltsupermacht stützt.

    Da der US-Dollar nun nicht mehr an das Gold gekettet war, konnten die USA in wachsendem Ausmaß Dollars drucken.

Um dies durchzusetzen verkündete Nixon eine zehnprozentige Besteuerung sämtlicher Importe in die USA. Sie sollte so lange in Kraft bleiben, bis sich die Länder dazu bereit erklärten, ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar aufzuwerten.

Die Erpressung wirkte: Im Dezember 1971 kam es in Washington schließlich zu einer internationalen „Einigung“ über die Neufestlegung der Wechselkurse, dem „Smithsonian-Agreement“.

Der US-Dollar wurde um durchschnittlich 8% abgewertet und die zehnprozentige Importsteuer, welche die USA zur Erzwingung dieser Maßnahme verhängt hatte, wieder aufgehoben.

Was ist eigentlich Fiat-Geld?

Das Wort fiat entstammt dem Lateinischen und heißt: „So sei es“

Fiat-Geld lässt sich als aufgezwungenes, verordnetes Geld oder auch als Zwangsgeld interpretieren.

Alle offiziellen Währungen sind mittlerweile Fiat-Geld.

Fiat-Geld zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus:

Es wird von staatlichen Zentralbanken produziert, die das Monopol der Geldproduktion innehaben.

Fiat-Geld ist in sich wertlos. Die Geldmenge lässt sich im Grunde beliebig vermehren

Im Regelfall wird Fiat-Geld durch Bankkreditvergabe produziert, durch Kredite, die nicht durch „echte Ersparnis“ gedeckt sind; Fiat-Geld wird aus dem Nichts geschaffen.

Es ist chronisch inflationär, verliert seine Kaufkraft im Zeitablauf. Fiat-Geld sorgt für eine unsoziale Verteilung von Einkommen und Vermögen. Es zettelt zudem Wirtschaftsstörungen an  und treibt die Verschuldung der Volkswirtschaften immer weiter in die Höhe.

Die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 ist ein Beispiel für eine durch Fiat-Geld verursachte Krise.

Man kann folgendes sagen:  Solange die Volkswirtschaften am Fiat-Geld festhalten, muss man sogar damit rechnen, dass sich seine Missstände immer deutlicher zeigen werden.

Die Märkte haben darauf reagiert. Spätestens nach der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Menschen auf der Suche nach einem „ Besseren Geld „.Die sogenannten „Kryptowährungen“ wie Bitcoin und Co. bieten sich als eine bessere Alternative zu den offiziellen Fiat-Währungen an. Ob sie sich durchsetzen, wird der „Wettbewerb der Währungen“ zeigen.

Viel interessanter ist die Technologie, welche hinter Bitcoin & Co steckt, die „ Blockchain „.

Laut Experten lässt sich die Blockchain nicht nur für Kryptowährungen als Tauschmittel einsetzen, sondern mit der Blockchain lässt sich auch ein digitalisiertes Goldgeld aus der Taufe heben. Ein digitalisiertes Goldgeld wäre gewissermaßen ein monetärer Quantensprung – der den Weg zurück zu gutem, verlässlichem Geld ebnen kann.

Hier sollte der Anleger aufhorchen. Denn Fiat-Währungen – anders als das Gold – verlieren nicht nur chronisch ihre Kaufkraft, sie sind immer auch dem Risiko ausgesetzt, ein vorzeitiges Ende zu nehmen.

Außerdem kommt Fiat-Geld an die Qualität von Gold so wie so nicht ran.

Ihr Uwe Hammerschmidt

Um Ihnen bestimte Funktionen dieser Seite zur Verfügung stellen zu können verwenden wir Cookies. Was ist das?

Cookies sind kleine Dateien welche auf Ihrem Rechner gespeichert werden und Verschiedene Informationen wie z.B Nutzername oder Einstellungen enthalten.

Schließen