Die Welt brennt Teil 3- Die Haftungsfrage

Die Welt brennt Teil 2- Währungsreformen

Die Währungsreform steht uns bevor

Die Wirtschaft boomt. Doch frage ich mich: „wie lange noch?“ Denn die geltenden Spielregeln der Wirtschaft sind schon lange außer Kraft gesetzt. Unternehmen brauchen eine funktionierende Eigenkapitalversorgung, um Innovationen und Investitionen finanzieren zu können.

Nullzinsen zur Rettung der total verkorksten Banken und der Pleitestaaten sind eine Garantie für den Eigenkapitalverfall.

Dieser Artikel ist Teil einer vierteiligen Serie.

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Die Doppelmoral der Elite

Was heute funktioniert, ist die ungebremste Verschuldung, dank niedriger Verzinsung. Unternehmen, welche bei natürlichem Wettbewerb längst verschwunden wären, werden durch niedrige Kreditzinsen künstlich am Leben gehalten. Doch wehe, wenn die Zinsspirale wieder nach oben geht. Wir werden mit einem Unternehmersterben konfrontiert, welches die Welt so noch nicht gesehen hat. Durch rasant steigende Arbeitslosenzahlen werden die Sozialsysteme kollabieren und zigtausende Bürger werden ihre Ersparnisse verlieren.

Was machen unsere Regierungsvertreter? Sie verhalten sich wie die drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sprechen. Doch halt, das stimmt nicht ganz.

Da stellt sich unsere Regierung doch tatsächlich vor die Kamera und brüstet sich damit, dass sie im letzten Bundeshaushalt eine „schwarze Null“ erwirtschaftet hätten und der neue Haushalt ebenfalls die „schwarze Null“ tragen wird.

Ja für wie blöd halten die Regierungsvertreter ihre Bürger?

Wenn ich gestern für einen Kredit fünf Prozent Kreditzinsen zahlte, und für den gleichen Kredit heute gar keine Zinsen mehr, dann ist es doch logisch, dass ich weniger Ausgaben habe. Nur durch die Nullzinspolitik der EZB profitiert der deutsche Staat. Aber nicht nur der. Es betrifft alle Staaten. Durch eine fehlgeleitete Zinspolitik schrauben sich die weltweiten Staatsschulden in astronomische Bereiche. Alleine Deutschland hat mittlerweile 2 Billionen Euro Schulden.

Jetzt wurde bekannt, dass die US-Regierung ab Oktober 2018 damit beginnen wird, 1,2 Billionen Dollar an neuen Schulden aufzunehmen. Dies ist eine astronomische Zahl, wenn man bedenkt, dass wir uns im zehnten Jahr des Aufschwungs nach der Finanzkrise befinden.

Was für ein Wahnsinn!

Wie sollen diese Schulden jemals wieder zurückgezahlt werden?

Staaten haben vier Möglichkeiten sich zu entschulden:

  1. Durch Inflation: Dass dies nicht funktioniert, zeigt uns die EZB. Durch Ihre ultralockere Zinspolitik versucht sie seit Jahren Inflation zu erzeugen. Ohne Erfolg.
  2. Durch mehr Steuereinnahmen: Da unsere Abgabenlast eh schon am oberen Ende der Fahnenstange angekommen ist, wird dieses Instrument wohl kaum in Betracht gezogen. Schon deshalb, um einen Bürgeraufstand zu vermeiden.
  3. Durch Enteignung: Durch viele Mechanismen ist die Enteignung bereits im vollen Gange. Nur haben die meisten Menschen dies noch gar nicht mitbekommen.
  4. Durch eine Währungsreform: Dies ist die schnellste Art für einen Staat sich zu entschulden.

Eine neue Währungsreform in Deutschland ist angesichts der katastrophalen Situation in der EU keine Utopie mehr. Die Älteren, die schon drei Währungsreformen erlebt haben, lachen nicht darüber.

Bitte vergessen Sie nicht, dass es in den letzten 65 Jahren bereits drei Währungsreformen gab: 1948 von der Reichsmark zur D-Mark, 1990 von der Ostmark zur D-Mark (für Ostdeutschland) und 2001 von der D-Mark zum Euro.

Sie sehen: Die „Halbwertzeit“ einer Währungsreform beträgt hiernach  „nur“ etwas über 20 Jahre.

Und auch im Jahr 2018 und darüber hinaus wird sich das europäische Schuldendesaster weiter verschlimmern. Erst mussten Griechenland, dann Irland, Portugal, Spanien und Zypern vor dem Staatsbankrott gerettet werden. Jetzt stehen auch Italien und Frankreich am Pranger. Malta und Belgien befinden sich ebenfalls in Schieflage, die Briten sind raus und Griechenland ist nach wie vor bankrott.

Die Flüchtlingskrise spaltet die EU zudem wie niemals zuvor, und offen wird bereits von einem Zerbrechen der EU gesprochen. Die Europäische Union, das Europäische Währungssystem und der Euro stehen vor der Zerreißprobe. Deutschland gerät aufgrund der immer gigantischeren Zahlungen und Garantieübernahmen selbst mehr und mehr an den Rand seiner Zahlungsfähigkeit.

Was ist eigentlich eine „Währungsreform“?

Eine Währung ist das per Gesetz erlassene Geld eines bestimmten zeitlich und räumlich begrenzten Gebietes, des Währungsgebietes. Meistens besteht eine Währungsreform aus einer gesetzlichen Änderung der Währungsverfassung. Diese legt den Umtausch alter Währungseinheiten zu einem staatlich festgelegten Wechselkurs in Einheiten der neuen Währung fest. Extremfall einer Währungsreform ist die Einführung der Währung eines anderen Landes (Fremdwährung). Hauptgründe für Währungsreformen in der Vergangenheit waren Staatsbankrotte, Hyperinflationen und Kriege. Währungsreformen haben fast immer große Verluste für Sparer zur Folge.

Staaten und ihre Regierungen profitieren jedoch davon, weil sie sich so eines Großteils ihrer Altschulden entledigen können, auf Kosten der Gläubiger und Bürger.

Es gibt folgende Warnindikatoren für eine Währungsreform:

  • - steigender Abfluss von Bargeld
  • - Abhebelimits
  • - verstärkte Warnhinweise durch Bankiers, Vermögensverwalter, unabhängige Journalisten
  • - plötzlicher Ausfall des Online-Bankings
  • - Run auf Fremdwährungen
  • - plötzliche Urlaubssperren für die Berufsgruppen Banker, Polizisten, Rettungs-, Transport- sowie     Sicherheitskräfte und in EDV-Unternehmen
  • -vermehrtes Auftreten von Geldtransportern
  • -verstärkte Polizei- und Bundeswehrpräsenz
  • -Beschränkung des Bargeldumlaufs
  • -Ausfall von Bankautomaten
  • -Kappung des Online-Kapitalverkehrs mit dem Ausland
  • -Personen- und Kapitalkontrollen an den Grenzen

Dabei kann man natürlich nicht erwarten, dass Politiker oder Medien vor diesem Szenario warnen. Denn eine Währungsreform macht für den Staat nur dann Sinn, wenn sie überraschend vollzogen wird. Nur so kann massenhafter Kapitalabfluss verhindert werden.

Der Zeitpunkt einer Währungsreform lässt sich ziemlich genau bestimmen. Die Währungsumstellung wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einem Freitag um 23 Uhr deutscher Ortszeit, nach Börsenschluss in New York, vollzogen. Durch die Pause über das Wochenende werden ein plötzlicher Börsencrash und ein Banken-Run verhindert. Der Einzelne hat keine Chance zu reagieren.

Wie eine Währungsreform ablaufen kann: 

Die Regierung verkündet die Währungsreform nach Bankenschluss auf den kommenden Tag.  Gleichzeitig werden die Institute zwei Wochen lang geschlossen. An den Geldautomaten gelten Abhebesperren für Beträge, die 100 Euro übersteigen.

Der Online-Kapitalverkehr und der grenzüberschreitende Kapitalverkehr werden unterbunden. Euros können nicht mehr in Fremdwährungen umgetauscht werden. Die Abgabefrist für das „Euro-Altgeld“ wird bekannt gegeben.

Guthaben werden bis auf weiteres eingefroren. Geldvermögen und Ersparnisse 10:1 abgewertet. Schulden bleiben im Verhältnis 1:1. Mieten, Pachtzinsen, Preise, Löhne und Gehälter bleiben ebenfalls 1:1. Versicherungs- und Bausparsummen implodieren, weil auch hier die Abwertung 10:1 beträgt. Die laufenden Beiträge bleiben aber bei 1:1. Renten, Pensionen und andere staatliche Transfers bleiben vorerst im Verhältnis 1:1.

Das Betriebskapital wird um zehn Prozent gekürzt und zusätzlich 10:1 abgewertet. Die Verbindlichkeiten bleiben bei 1:1.

Damit die Unternehmen nicht pleitegehen, vergibt die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zinsgünstige Darlehen. Zwei Wochen nach der Währungsreform beginnt die Erfassung der Euro-Altbestände. Diese müssen innerhalb der nächsten zehn Tage abgegeben werden, ansonsten verfällt der Anspruch auf Umtausch in die neue Währung.

Die Neugeldausgabe findet in den Ausgabestellen statt, die rund um die Uhr geöffnet sind.

Vier Wochen nach der Währungsreform können Bank- und Geldgeschäfte wieder aufgenommen werden. Die Bundesbank erhöht ihre Zinsen. Dadurch sollen die Menschen wieder zum Sparen animiert werden.

Die Regierung verkündet einen neuen Paukenschlag: Das Sozialsystem soll innerhalb eines Jahres reformiert werden. Ziel: Die staatlichen Leistungen begrenzen. Der Staat hat kein Geld mehr.

Die Preise steigen – im Vergleich zu der Zeit vor der Währungsreform – um 15 bis 20 Prozent.

Ein Lastenausgleich wird angekündigt, der Vermögende zur Kasse bitten soll. Die Höhe soll bis zu 30 Prozent betragen.

Der Gold- und Silberpreis explodiert.

So oder so ähnlich könnte eine Währungsreform ablaufen. Diejenigen, die bis zum Schluss an die Beteuerungen der Politik geglaubt haben, wird die Enteignung am härtesten treffen.

So retten Sie Ihr Vermögen:

-           Legen Sie deshalb Geld in Sachwerten an. Gehen Sie raus aus den Bankanlagen.

-           Halten Sie ein Teil Ihres Vermögens (auch) in Gold und Silber.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Die Welt brennt Teil 1- Krisen

Schnallen Sie sich an, es könnte ungemütlich werden

Wer bislang den Traum hatte, dass durch Deutschland ein neuer Ruck gehen würde, erlebt jetzt einen Alptraum: Durch die Neuauflage der Groko wird es nur ein „weiter so“ geben.

Vergangene Fehler werden ganz einfach ausgeblendet. Aufgestaute Probleme werden auch in Zukunft nur „ausgesessen“. Die Fakten – die kein Politiker weg reden kann, auch wenn er es möchte - zeigen den kommenden Sturm an.

Dieser Artikel ist Teil einer vierteiligen Serie.

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Die Doppelmoral der Elite

Fangen wir endlich wieder an, selbst zu denken. Wenn ich mich da draußen umsehe, bekomme ich den Eindruck, dass der deutsche Bürger das Denken nur noch den Regierungen überlässt, und sich bei Bier und Chips vom sogenannten „unabhängigen“ Mainstream die heile Welt vorgaukeln lässt. Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung, aber bitte unabhängig. Das sollte für Sie die Devise für die nächsten Jahre sein.

Der Kuschelkurs in der Welt ist vorbei. Durch die Leitwährung „US-Dollar“ konnten die USA die weltweiten Finanzmärkte bestimmen, ja sogar regelrecht diktieren. Auch ihre Militärpräsenz nutzten die USA, um im Namen der „Demokratie“ verschiedenen Ländern weltweit ihren Willen aufzudrängen. Doch diese Dominanz fing in den letzten Jahren an zu bröckeln. Anstatt das Versagen im eigenen Land zu suchen, wird der Feind im Ausland gesucht. Jetzt haben die USA einen entfesselten Präsidenten. Er beginnt Handels- und Währungskriege, für ihn gibt es nur ein „America First“. Für Trumps Wähler mag er Recht haben. Doch was ist mit dem Rest der Welt? Vor allem wir in Deutschland sehen die Risiken nicht. Wir denken und leben ja für die Anderen, Dank einer wohlwollenden deutschen Regierung. Warum wohlwollend? Lesen Sie die Koalitionsvereinbarung: das meistbenutzte Wort heißt dort „wollen“, nicht „müssen“.

Haben Sie von unserer Regierung gehört, wie man einem Währungskrieg begegnen kann? Oder wie wir mit unseren Exportüberschüssen leben werden und wie wir dagegen steuern? Ich nicht. Es gibt nur den Anderen das Recht, uns anzubetteln und anzupumpen und überall weltweit präsent für die Anderen da zu sein. In unserer naiven Pflichterfüllung den USA gegenüber, haben wir unsere Exporte nach Russland nahezu eingestellt. Doch was uns kein Politiker erzählt, dass trotz Boykottaufrufe der USA gegen Russland der Handelsverkehr zwischen den beiden deutlich gestiegen ist. Deutschland ist nur noch eine Marionette.

In allem vermisse ich bei unserer Regierung die Planungen für die Zukunft unserer deutschen Politik. Haben wir überhaupt noch eine Zukunft? Wir verkommen immer mehr zu nicht denkenden Befehlsempfängern der nicht von uns gewählten Politiker aus Brüssel. Die meisten unserer Verordnungen werden woanders beschlossen und wenn wir nicht sofort reagieren, werden uns Zwangsmaßnahmen angedroht. In der Vergangenheit haben wir Dank der Politik von Frau Merkel viele europäische Staaten frustriert. Ich bin mir sicher, dass dies auch in den nächsten vier Jahren so sein wird. Wir haben aus dem Brexit nichts gelernt. Im Gegenteil. Großbritannien tanzt uns auf der Nase herum. Wie sonst kann es sein, dass ein austretendes EU-Land uns dermaßen unter Druck setzen kann, wie jetzt im Fall Sergej Skripal. Anders als Belgien, Malta, Österreich, Griechenland und Zypern war Deutschland wieder einmal das Sprachrohr anderer Länder und die Marionette der USA.

Auch wenn uns die Regierung lieber weiter schlafen lassen möchte, ist es Zeit, aufzuwachen. Es ist Zeit, die Augen zu öffnen und die eindringlichen Zeichen der Zeit zu sehen.

Es wird gerne behauptet, wir befänden uns in einer friedlichen Zeit. Doch hinter den Kulissen brodelt ein Konflikt, der jederzeit auszubrechen droht. Auslöser wird die EU und die NATO. Diese befinden sich gerade auf fatalem Kollisionskurs – mit dem russischen Bären. Jahr für Jahr treffen sich die Eliten der Welt in München zu einer sogenannten „Sicherheits-Konferenz“. Man hätte sie dieses Jahr auch „Todes-Konferenz“ nennen können. Denn während vor den Kameras heile Welt gespielt wurde, spielten sich hinter den Kulissen grausame Szenen ab. Laut Insiderberichten war die Stimmung bei den geheimen Verhandlungen aggressiv. Nahezu zerstörerisch.

Die Welt ist im Ausnahmezustand!

Syrien-Krise: Der Krieg in Syrien wird noch lange dauern. Aber jeder Tag, der verstreicht, bringt die Gefahr, dass aus diesem Regionalkrieg ein globaler Konflikt wird. Auf der einen Seite Russland, der Iran und die syrischen Regierungstruppen und auf der anderen die USA, die Westmächte, die Türkei und Saudi-Arabien. Solange keine Lösung in Sicht ist, kann dieser Stellvertreterkrieg auch jederzeit zu einem größeren Krieg werden und auch Sie unmittelbar treffen.

Korea-Krise: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un lässt keine Gelegenheit verstreichen, um die USA mit immer neuen Raketentests zu provozieren. Der US-Präsident Donald J. Trump gilt allerdings nicht als Mann, der alles mit sich machen lässt. Schlägt er in Nordkorea zu, kann es zu einem Atomkrieg kommen, der sich sogar global ausweiten könnte, wenn die Chinesen eingreifen und ihrem  „Verbündeten“ Kim Jong Un helfen. Ein Atomkrieg würde auch für Sie in Deutschland verheerende Auswirkungen haben.

Terror-Krise: Die Anschläge und Attentate im Jahr 2017 haben gezeigt, dass Sie nirgendwo und zu keiner Zeit mehr sicher sein können. Immer häufiger schlagen die Terroristen zu. Ihr Ziel: Die innere Sicherheit der Staaten zu destabilisieren und Bürgerkriege hervorzurufen, indem sie verschiedene ethnische Gruppen gegeneinander aufwiegeln. Die Gefahr ist auch in Deutschland gegeben.

Golf-Krise: Das ölreiche Emirat Katar wird von anderen arabischen Anti-Iran-Staaten unter Druck gesetzt. Schon drohen höhere Gas- und Ölpreise, auch in Deutschland.

Migrations-Krise: Wenn sich die Europäer nicht über den Umgang mit Flüchtlingen und Migranten einigen, wird die EU zerbrechen und mit ihr der Euro. Höchste Gefahr also für Ihre Ersparnisse.

Ukraine-Krise: Auch wenn Sie nicht mehr viel in den Medien davon hören, ist der Ukraine-Konflikt aktueller denn je. Allein im Jahr 2016 hat er mehr als 1.500 Tote gefordert. Der Konflikt ist zu einem Stellvertreterkrieg zwischen Russland und dem Westen geworden, der sich hoffentlich nicht weiter ausbreitet. Denn dann ist der Frieden in Europa und auch in Deutschland ernsthaft gefährdet.

Türkei-Krise: Die Türkei hält Europa und vor allem Deutschland Millionen Flüchtlinge auf Distanz. Die Europäer verärgern den türkischen Präsidenten jedoch immer mehr. Sollte dieser das Flüchtlingsabkommen kündigen, würde eine neue Flüchtlingswelle auf Europa hereinbrechen.

Sicherheits-Krise: Die innere Sicherheit in Deutschland ist ernsthaft gefährdet. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr sicher – und sie haben allen Grund dazu: Einbrüche, Überfälle, Schlägereien, Mord und Totschlag nehmen zu. Nicht umsonst wollen CDU/CSU 15.000 (!) neue Polizisten einstellen. Was glauben Sie, warum das gemacht werden soll?  „My home is my castle“ sagen die Briten und auch hierzulande gehen immer mehr Menschen dazu über, sich, ihre Familie und ihren Grundbesitz selbst zu schützen.

Schützen Sie Ihr Erspartes und Ihr Vermögen und zwar jetzt, bevor es zu spät ist und Sie buchstäblich vor dem Nichts stehen.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Die Doppelmoral der Elite

​​Die Doppelmoral der Eliten

​-​Wenn es darum geht eigene Interessen durchzusetzen ist jedes Mittel recht. Auch im Fall Bitcoin

In China wurde der Handel mit Bitcoin ausgesetzt und mittlerweile auch verboten.

US Behörden warnen vor Bitcoin, wollen aber gleichzeitig den Besitz von Digitalwährungen kontrollieren. Dabei geht es vor allem um einen Gesetzesentwurf, der Bitcoin im Zusammenhang mit Geldwäsche, Terrorfinanzierung und Falschgeld betrachtet.

Dem Gesetzesentwurf aus diesem Jahr zufolge sollen alle Personen, die in die USA einreisen, künftig ihre Guthaben in Kryptowährungen wie Bitcoin mit einem Wert von über 10.000 Dollar deklarieren müssen. So ist es bei größeren Mengen Bargeld oder Edelmetallen schon heute der Fall.

Der Gesetzesentwurf wurde von Politikern beider großer Parteien in den USA eingebracht. Würde er in die Tat umgesetzt, müssten alle US-Reisende den amerikanischen Behörden ihre gesamten Krypto-Finanzen offenlegen – oder eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren riskieren.

Erst vor kurzem hat JPMorgan-Chef Jamie Dimon eine energische Abrechnung mit Krypotwährungen und Bitcoin geliefert und gesagt, er würde jeden seiner Mitarbeiter feuern, der mit Bitcoin handelt. Denn dies sei „gegen unsere Regeln und dumm“. Zudem bezeichnete er Bitcoin als einen „Betrug“, der schlimmer sei als die Tulpenzwiebel.

Interessant ist dabei folgende Tatsache:

Ein paar Tage nach der Wutrede von Jamie Dimon kauften die beiden Firmen JP Morgan Securities Inc. und Morgan Stanley am Freitag Bitcoin-Papiere im Wert von rund 3 Millionen Euro. Auch Goldman Sachs und Barclays kauften an diesem Tag Bitcoin-Papiere.

Die drei Banken nutzten die Gelegenheit und kauften die Papiere relativ preiswert. Denn der Bitcoin-Kurs war infolge des harten Vorgehens der chinesischen Behörden gegen die Bitcoin-Börsen des Landes massiv eingebrochen.

Möglicherweise hatten sogar die  vernichtenden Worte des JPMorgan-Chefs über Bitcoin einen Einfluss auf den unmittelbar darauf folgenden Kurseinbruch.

Selbst wenn JPMorgan nicht für sich selbst in die Bitcoin-Papiere investiert hat, sondern für seine Kunden, steht dies im Widerspruch zu den Worten von Jamie Dimon, Bitcoin sei „Betrug“ und eine Investition in die Kryptowährung sei „dumm“.

Selbst die Bundesbank hat Anleger vor einem Komplettverlust bei Investitionen in Cyber-Währungen wie Bitcoin gewarnt: „Bitcoin ist für die Deutsche Bundesbank kein Geld, sondern ein Spekulationsobjekt“, sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Er ist im Vorstand der deutschen Zentralbank unter anderem für Bargeld sowie Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme zuständig.

Jetzt macht eine neue Nachricht die Runde: Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwägt den Einstieg in Krypto-Währungen.

Bei all diesen Nachrichten drängt sich der Verdacht auf, dass Bürger aus diesem lukrativen Geschäft herausgedrängt werden, damit die Eliten den großen Reibach selbst einstecken können.

Hier geht es nur um eines: Kontrolle über den Anleger. Wer dumm gehalten wird, den kann man mit Minizinsen oder sogar Negativzinsen abspeisen. Dies haben uns Banken und Sparkassen in den letzten Jahrzehnten deutlich vorgemacht.

Sparer und Anleger aufgepasst!

Nehmen Sie Ihre Geldanlagen selbst in die Hand! Sie werden feststellen, dass Sie damit deutlich besser fahren.

Ihr ​Experte für Kapitalanlage

Die Doppelmoral der Elite

Uwe Hammerschmidt

​* EFES = europäische Finanzstabilisierungsfazilität

EU Bankreform: leider wieder nichts geworden

Bankenreformen in der EU.  

​-​Schon wieder werden Teile nicht umgesetzt!

Ein Teil der Pläne sah vor, dass große Banken den spekulativen Handel mit Wertpapieren und ihre Investment-Tätigkeiten vom traditionellen Kundengeschäft abspalten müssen, damit die Sparer im Falle einer Insolvenz nicht zur Kasse gebeten werden können.

Was zur Sicherung der Spareinlagen und zum Schutz der Sparer führen sollte, wurde jetzt ganz einfach fallen gelassen.

Laut EU - Kommission kommt es hier zu keiner Einigung, da das hauptsächliche Ziel des Vorschlags – die Stärkung der Finanzstabilität – zwischenzeitlich von anderen regulatorischen Maßnahmen im Bankensektor erreicht wurde, so eine Sprecherin.  Die Handelsaktivitäten der Großbanken sind heute kleiner, als sie vor der Krise waren.“

Ich weiß ja nicht auf welcher Basis die EU-Kommission zu dieser Ansicht kommt.

Eines ist sicher: das Volumen der Derivate und der Schulden im globalen Finanzsystem haben sich seit der Finanzkrise deutlich erhöht. Auch durch die globale Vernetzung der Großbanken untereinander und die daraus resultierenden Aktivitäten, haben die Risiken deutlich erhöht.

Zudem hat sich beispielsweise durch die Interventionen der italienischen Regierung bei Krisenbanken wie Monte Paschi gezeigt, dass auf EU-Ebene beschlossene Gesetze zur Bankenabwicklung (im konkreten Fall das sogenannte Bail-in) von einzelnen Mitgliedsstaaten umgangen werden können, ohne dass Konsequenzen zu befürchten sind.

Erinnern wir uns:

Bevor der italienische Staat einsprang, war der Kapitalbedarf von Monte die Paschi von der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 8,8 Milliarden Euro geschätzt worden. Das römische Parlament hatte zu diesem Zweck eigens ein Regierungspaket zur Rettung angeschlagener Banken mit Staatsgeldern verabschiedet. Von diesem flossen 4,5 Milliarden Euro an das krisengeschüttelte Geldinstitut aus Siena. Der Rest des Fehlbetrags kam aus einem Aktienumtausch. Die EU-Kommission hatte über viele Monate hinweg auf eine Lösung gedrängt. Schließlich genehmigte dann die italienische Regierung die Rettung der Bank durch den Staat mittels einer sogenannten vorsorglichen Kapitalisierung.

Die Intervention der Regierung in Rom stand im klaren Widerspruch zu den in der EU geltenden Bail-in-Regeln, wonach eine Bank erst dann mit Steuergeldern gestützt werden darf, wenn zuvor die Forderungen von Aktionären und Gläubigern (Anleihebesitzer und Bankkunden) beschnitten wurden.

Für mich stellt sich deshalb die Frage, inwieweit sich die von der Kommission beschriebene Sicherung der Finanzstabilität in Europa auf Grundlage des derzeit gültigen Regelwerks gewährleisten lässt.

Solche Aktionen zeigen ganz deutlich, von einer Bankenregulierung und einer Finanzstabilität ist die EU weit entfernt. Ganz im Gegenteil, die Zeichen für eine erneute Finanz-und Bankenkrise mehren sich deutlich.

Sparer und Anleger sollten auf der Hut sein, denn bei der nächsten Bankenkrise könnte ihr gesamtes Vermögen verloren gehen.

Ihr

Uwe Hammerschmidt

Unser krankes Finanzsystem

​Unser krankes Finanzsystem.  

​-​​Denn sie wissen nicht was sie tun

Als Konsequenz aus der Schuldenkrise haben die Euro-Staaten einen dauerhaften Krisenmechanismus in Kraft gesetzt. Der neue Rettungsschirm ESM löst den Vorgänger EFSF* ab.

ESM steht als Abkürzung für „europäischer Stabilitätsmechanismus“. Er dient dem Ziel, Staaten der Eurozone zu unterstützen, die mit großen Finanzproblemen zu kämpfen haben. Das soll auch die Eurozone als Ganzes stabilisieren.

Der ESM sieht sechs Stabilitätshilfen vor:

kann er direkte Kredithilfen für die jeweiligen Länder gewähren.

kann er Ländern vorsorglich eine Kreditlinie einräumen, um diese dahingehend zu unterstützen, Gelder innerhalb des vereinbarten Rahmens abrufen zu können.

kann der ESM Kredite gewähren, die nicht die Staatsfinanzen stabilisieren, sondern den Banken des jeweiligen Landes zugutekommen sollen. In diesen Fällen bekommt der jeweilige Staat ein ESM-Darlehen, um seinerseits den Geldhäusern Kapitalhilfen gewähren zu können.

kann er Banken direkte Kredithilfe gewähren, als letzten Ausweg, wenn die vorherigen ESM-Hilfen nicht greifen konnten.

darf der ESM selbst Staatsanleihen aus dem Primärmarkt (neu ausgegeben) ankaufen, um damit die Nachfrage zu erhöhen.

darf der ESM selbst Staatsanleihen aus dem Sekundärmarkt (bereits ausgegeben) aufkaufen.

Das Stammkapital des ESM beläuft sich auf 700 Milliarden Euro, wovon 190 Milliarden Euro aus Deutschland kommen. Bisher sind bereits 272,5 Milliarden Dollar an Krediten an Irland, Griechenland, Portugal, Zypern und Spanien ausgestellt worden.

Wichtig für private Anleger:

Sollten private Anleger Staatsanleihen eines Mitgliedslandes besitzen, werden bei drohender Insolvenz des Mitgliedstaates auch die privaten Anleger zur Sanierung herangezogen. Der private Anleger würde in diesem Fall massiv Geld verlieren.

Es heißt zwar solch ein Fall wäre sehr unwahrscheinlich, doch bei der immensen Verschuldung unserer Staaten wird ein solcher Fall immer wahrscheinlicher.

Jetzt will der ESM selbst eine Anleihe auf den Markt bringen und zwar auf Dollar Basis. Indem der ESM nun selbst Dollar-Anleihen verkauft, verschuldet er sich selbst und unterliegt dazu noch dem Währungsrisiko, falls der Dollar in den kommenden Jahren zum Euro an Wert gewinnt.

Wie krank ist das denn?

Bei solchen und auch anderen Konstrukten muss unser Finanzsystem ja zusammenbrechen.

Ich kann nur jedem raten: raus aus Geldwerten und rein in Sachwerte, auf die die Staaten keinen Zugriff haben

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

​* EFES = europäische Finanzstabilisierungsfazilität

Staatsfonds rücken in den Fokus der Öffentlichkeit

​​​Es braut sich was zusammen.  

​-​Staatsfonds rücken in den Fokus der Öffentlichkeit

Gerade meldete der Staatfonds Norwegen, dass sein verwaltetes Vermögen erstmals die Ein-Billionen-Dollar-Grenze überschritten hat. Er ist der weltweit größte Staatsfonds.

Seit den 90er Jahren legt der Staatsfonds einen Teil von Norwegens Öl-Einnahmen für künftige Generationen an. Weltweit ist er an mehr als 9.000 Firmen beteiligt und hält rund 1,3 Prozent der Anlagesumme an den weltweiten Börsenmärkten. In Europa sind es sogar 2,3 Prozent.

Was sind eigentlich Staatsfonds?

Staatsfonds können  als  staatliche  Finanzvehikel  charakterisiert  werden, die Einnahmen aus Rohstoffverkäufen, Exportüberschüssen und/oder Devisenreserven auf den internationalen Finanzmärkten, d. h. vor allem im Ausland, investieren. Dabei wird  das  in  einem  Staatsfonds  verwaltete  Vermögen  getrennt  von  den  offiziellen  Währungsreserven der Zentralbanken und/oder des Staatshaushalts verwaltet.

Besonders hervorgetan haben sich Staatsfonds in der Finanzkrise. Staatsfonds  verfügen  über  ausreichend  Kapital  und  haben  es  mit  ihren  Investitionen  in  einzelne  amerikanische  und europäische  Finanzinstitute  überhaupt  erst  ermöglicht,  dass  diese  weiter  existieren  konnten.

Beste Beispiele sind hier die amerikanische Citigroup, in die die Abu Dhabi Investment Authority 7,5 Mrd. USD im Jahr 2007 einbrachte. Oder die Schweizer Großbank UBS, hier investierte The Government of Singapore Investment Corporation im gleichen Jahr 7,8 Mrd. USD.

Damit  stabilisierten  Staatsfonds,  während  der  am  Finanzmarkt  herrschenden  Turbulenzen,  einzelne  Unternehmen  und,  wegen  deren  systemischer Bedeutung, auch die Gesamtwirtschaft.

Den wenigsten dürfte allerdings bekannt sein, dass auch Deutschland mittlerweile einen Staatsfond hat.

Offiziell heißt das Vehikel „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ und soll die Kosten für den Abriss alter Reaktoren und die Unterbringung des Atommülls finanzieren. 24 Milliarden Euro haben die großen Energieversorger bereits investiert.

Die Gelder des Deutschlandfonds, auch „Atomfonds“ genannt,  sollen nach gewissen nachhaltigen Kriterien gemanagt werden, wie das beim norwegischen Staatsfonds der Fall ist. Die Norweger legen das Geld nach einem Best-of-Class-Ansatz an. Dabei werden in jeder Branche das oder die Unternehmen herausgefiltert, die im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften führend sind.

Deutsche Unternehmen erwirtschaften ein massives Handelsplus, und es gibt damit immense Überschüsse bei den deutschen Ersparnissen. Ein Teil davon könnte in einen Staatsfonds fließen und damit deutlich rentabler angelegt werden, als das bislang der Fall ist. Gerade wenn es darum geht, das Problem der Altersarmut zu bekämpfen, könnte ein solches Vehikel durchaus hilfreich sein.

Wir werden das Thema weiter verfolgen und Sie auf dem Laufendem halten.

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Was dem Wähler im Wahlkampf verschwiegen wurde

​​Eurokrise, Geldpolitik und Zerfall der EU.  

​-Was dem Wähler im Wahlkampf verschwiegen wurde

Die Bundestagswahl ist vorbei. Die deutsche Nation hat ein Beben erlebt. Das Regieren wird für Kanzlerin Angela Merkel zur Herausforderung werden, nicht nur durch den Einzug der AfD ins Parlament.

Es wird die nächsten vier Jahre sehr unangenehm. Die Parteien haben die anstehende Krise vollkommen ausgeblendet. Und ich rede hier nicht von der Flüchtlingskrise. Diese wurde zwar im Wahlkampf thematisiert, spielt aber meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle.

Es geht um die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise. Mario Draghi hat den Regierungen zwar Zeit gekauft – aber diese haben die Zeit nicht genutzt. Die Geldpolitik der EZB wird in den kommenden Jahren Schockwellen nicht nur durch Europa, sondern insbesondere durch Deutschland, schicken.

Also was tun?

Die Geldpolitik der EZB fortsetzen? Dadurch werden zahlreiche Banken rote Zahlen schreiben. Schon heute funktionieren die Geschäftsmodelle der Banken und Sparkassen nicht mehr. Experten rechnen damit, dass Anfang der 2020er Jahre fast alle Banken in Europa hohe Verluste einfahren werden. Verschärft wird die Lage durch die faulen Kredite, die sich trotz der niedrigen Zinsen in vielen Ländern aufgetürmt haben – sowohl bei Privatpersonen also auch bei Unternehmen.

Bei diesem Szenario ist das Ergebnis eindeutig: In Deutschland droht eine beispiellose Altersarmut, weil private Vorsorge und Betriebsrenten mit dem Nullzinsniveau nicht operieren können.

Soll daher jetzt bei der EZB die Zinswende eingeleitet werden? Auch das geht nicht. Beim Anstieg der Zinsen würden Unternehmen in die Pleite gerissen, die nur durch die billige Zinspolitik der EZB am Leben gehalten wurden. Also Unternehmen ohne Innovation und Produktivitätssteigerung, die ohne diese Maßnahmen schon lägst vom Markt verschwunden wären.

Bei solche einem Szenario hätten wir folgendes Ergebnis: Massenentlassungen, wie sie Deutschland noch nie gesehen hat. Armut durch Hartz IV.

Ähnlich wird es den Staatshaushalten gehen. Durch Nullzinsen und Anleihe-Aufkäufe in astronomischen Höhen ist die Explosion noch nicht erfolgt. Ohne diese Maßnahmen wären einige europäische Staaten schon pleite.

Daher können Regierungen und die EZB die Geldpolitik nicht ändern.

Natürlich ist vielen Euro- und EU-Politikern klar, dass es nach der Bundestagswahl tiefgreifende Reformen geben muss. Es ist bemerkenswert, dass es den deutschen Parteien gelungen ist, dieses Thema vor der Bundestagswahl komplett auszusparen. Wenn dem deutschen Bürger reinen Wein eingeschenkt worden wäre – was sich keiner traut – wäre die Bundestagswahl noch verheerender ausgefallen, denke ich.

Wegen der Zinsentwicklung kommt das böse Erwachen jetzt nach der Wahl – also in der nächsten Legislaturperiode. Keine Partei in Deutschland hat Konzepte und kompetente Leute, mit denen sie Deutschlands Interessen in der Geld-, Währungs- und Finanzpolitik durchsetzen könnte: Merkel will nicht, Schulz kann nicht, die FDP spricht mit gespaltener Zunge, die Grünen sind zu schwach, die AfD ist isoliert und die Linken sind noch nicht so weit.

„Priorität“ hat für die EU zunächst die Vollendung der Bankenunion, um die Eurozone „strukturell zu stärken“. Dieser Vollendung fehlt noch die gemeinsame Einlagensicherung, die weitere Gefahren für die deutschen Anleger bringt. Die gemeinsame Einlagensicherung wird zwar von den Sparkassen in Deutschland abgelehnt, verhindern können sie diese jedoch nicht. Schon gar nicht, wenn einige aus ihrem Verbund wegen der Zinspolitik unter Druck geraten werden.

Aus den einzelnen kritischen Faktoren wird sich eine neue und umfassende Finanzkrise entwickeln.

Die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise wird verheerender sein als die von 2007. Viele Sparer und Anleger werden ihre Ersparnisse und ihr Vermögen verlieren. Armut, Pleiten und Massenarbeitslosigkeit werden das Bild Deutschlands prägen.

Gewinner werden diejenigen sein, die ihre Ersparnisse in Sachwerte angelegt haben und ihr Vermögen vor dem Zugriff der Behörden gesichert haben.

Ihr Experte für Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Wenn Kunden nicht mehr an Bargeld kommen

​Wenn Kunden nicht mehr an Bargeld kommen.  

-Um die Abschaffung des Bargeldes voranzutreiben ist jedes Mittel recht.

​Schweden ist Vorreiter für eine bargeldlose Gesellschaft. Hinterfragt man dieses Phänomen wird dies unter anderem mit den vielen brutalen Banküberfällen in Schweden in Verbindung gebracht. Um die Sicherheit der Bankangestellten zu gewähren, wurden in schwedischen Bankfilialen immer weniger Bargeld vorgehalten. Es wurden sukzessive die Bankautomaten abgeschafft. Auch Bankfilialen wurden geschlossen.

Da die schwedische Bevölkerung sehr offen für Neues ist, wurde dieser Schritt begrüßt. Ein Leben ohne Bargeld ist für die Schweden schon fast normal geworden. Selbst in den Kirchen wird mittlerweile die Kollekte mit Kreditkarte bezahlt.

Dass die Schweden dadurch gläsern geworden sind stört sie nicht weiter. Es werden ja auch ihre Gehälter öffentlich gestellt. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Schweden in den letzten 200 Jahren ein viel gesunderes Verhältnis zu ihrer Regierung hatte, wie etwa die Deutschen.

Jetzt werden auch in Deutschland die oben erwähnten Schritte immer deutlicher. So beklagte jüngst das Bundeskartellamt den Abbau von Bankfilialen und Geldautomaten.

„Die Versorgung mit Bargeld ist für den Verbraucher schon heute mitunter schwierig, weil immer mehr Bankfilialen, Servicecenter und Geldautomaten geschlossen oder abgebaut werden“, schreiben die Wettbewerbshüter in einem aktuellen Fallbericht.

Zwar begrüßen Bundesbank und Finanzaufsicht BaFin diesen Schritt, damit Banken und Sparkassen kostendeckender arbeiten können. Doch ist dieser Abbau gravierender als der Bankenverband zugibt.

Der Angriff auf unser Bargeld hat längst begonnen. Hinter all den Botschaften, wie „ Ohne Bargeld würde die Schattenwirtschaft und der Terrorismus eingedämmt „ steht nur eine Botschaft im Vordergrund:

Ohne Bargeld wäre der Bürger  den Macht- und Kontrollfantasien des Staates vollkommen ausgeliefert. Wer bar zahlt, bewahrt sich die Privatsphäre, oder anders ausgedrückt „ Geld ist geprägte Freiheit“.

Wissenschaftler wie der US-Ökonom Kenneth Rogoff argumentieren zudem offen, dass die Notenbanken ohne Bargeld schlagkräftiger würden – weil die Bürger möglichen Negativzinsen nicht mehr durch Geldhortung ausweichen könnten.

Der Weg hin zum gläsernen und überwachtem Bürger nimmt immer deutlichere Züge an.

Uwe Hammerschmidt

P.S.

Sie wollen wissen was Sie dagegen tun können, dann kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns aus Sie

Die Angst der Staaten vor Digitalen Währungen

​Die Angst der Staaten vor Digitalen Währungen

 -​Was die Regierung an der Blockchain stört!

Das Vertrauen der Menschen in die globalen Finanzsysteme sinkt von Jahr zu Jahr. Sie suchen nach Alternativen. Deshalb wundert es nicht, dass digitale Währungen wie Bitcoin immer mehr Anhänger gewinnt.

Unsere gängigen Zahlungsmittel werden von einer zentralen Instanz – in der Regel einer Staatsbank – in den Umlauf gebracht und beliebig vervielfältigt. Hier besitzt ein zentrales Organ die Kontrolle.

Anders bei digitalen Währungen, auch Kryptowährungen genannt.

Kryptowährungen werden dezentral aufgebaut. Sie beruhen auf Netzwerken, in denen alle Informationen untereinander getauscht und jede Transaktion gespeichert und öffentlich verbreitet wird.

Kryptowährungen haben dadurch einen entscheidenden Vorteil: Die Kontrolle liegt nicht bei einem Finanzinstitut, sondern bei einer weltweiten Gemeinschaft – den Nutzern der digitalen Währung.

Dadurch haben die Staaten keinerlei Kontrolle über digitale Währungen. Bitcoin werden mittlerweile an verschiedenen Börsen gehandelt.

Und genau das ist den Regierungen ein Dorn im Auge.

Bestes Beispiel ist China. Nachdem BTC China, ein Handelsplatz für Bitcoin, vor ein paar Tagen das Aus für den Bitcoin- Handel bekanntgegeben hat, verkündete jetzt die Börse ViaBTC ihr Aus zum Monatsende und schickte kurzzeitig die Kurse in den Keller.

Die chinesischen Behörden hatten zuvor Börsengänge von Cyber – Währungen verboten und eine Warnung für digitale Währungen herausgegeben. Vor einige Tagen hatte auch der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, Cyber-Währungen scharf kritisiert. Er bezeichnete Bitcoin als Betrug. Auch der österreichische Notenbankchef Ewald Nowotny warnte vor einigen Wochen vor den Gefahren. Ein Verbot sei allerdings kein Thema.

Interessant dabei ist die Aussage von chinesischer Seite, dass nur „ staatenlose“ Kryptowährungen Gefahren bergen. Hingegen staatlich kontrollierte Kryptowährungen durchaus nützlich seien.

Kann es sein, dass Regierungen und Banken fürchten die Kontrolle über Ihre Bürger zu verlieren?

Bei solchen Aussagen liegt der Verdacht nahe.

Nachtigall ich hör dir trapsen

Uwe Hammerschmidt

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