ICOs – Geldverbrennung oder Zukunft?

Kommt das Goldverbot?

Kommt jetzt ein Goldverbot?

Nachdem der Goldpreis wegen der Großen Depression in den USA der 1930er Jahre massiv angestiegen war, wurde Gold von der Roosevelt-Regierung komplett verboten.

Steht uns das jetzt wieder bevor? Ich kann die Angst vieler Anleger durchaus verstehen.

Die Doppelmoral der Elite

Wenn man sich die Gold-Charts anschaut, stellt man fest, dass der Goldpreis knallhart manipuliert wird und zwar seit 1993. Vom Vormittagsfixing in London bis zum Vormittagsfixing in New York fällt der Goldpreis signifikant und steigt dann wieder. Und zwar jeden Tag.

Experten rechnen damit, dass der Goldpreis nicht nur auf 3.000 US-Dollar, sondern mittel- bis langfristig sogar auf 8.000 oder 10.000 US-Dollar steigen wird. Wenn das so kommt, wird uns dann die Regierung einen Knüppel zwischen die Beine werfen?

Es gibt durchaus Parallelen zu der Vergangenheit.

Am 06. März 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Roosevelt allen Banken, Gold an die Anleger auszugeben. Drei Tage später wurde der Gold- und Devisenmarkt extrem eingeschränkt. Der Sinn des Ganzen war, den Abfluss von Gold aus den USA zu verhindern. Im April 1933 wurde dann der gesamte private Goldbesitz verboten. Bei Zuwiderhandlung drohten Geldbußen bis hin zu Gefängnisstrafen.

Mit Hinblick auf solch ein Horrorszenario ist die Sorge bei vielen Anlegern berechtigt.

Hintergrund damals war die Weltwirtschaftskrise. Immer mehr Anleger flüchteten in Gold und entzogen dadurch ihr Vermögen dem Bankensystem.

Die Flucht in Gold war der Auslöser für das erteilte Verbot.

Lassen Sie uns doch zuerst betrachten, weshalb künftig der Goldpreis steigen wird, bevor ich auf ein mögliches Goldverbot eingehe.

Zum ersten Mal seit 2008 sieht es so aus, als ob die Zentralbanken die Kontrolle über das gesamte weltweite Finanzsystem verlieren werden. Als Goldanleger kann Ihnen das egal sein. Es macht Sie unabhängig von Zentralbanken. Gold gehört nicht den Zentralbanken. Gold ist knapp und seit über 6.000 Jahren erprobt. Ein Kreditrisiko gibt es auch nicht.

Um zu verstehen, weshalb der Goldpreis steigen wird, gehen wir nochmals in die Vergangenheit.

Wenn wir den Gold-Chart der letzten 2 Jahre über den Chart von 11/1974 – 11/1976 legen, stellen wir fest, dass beide Gold-Charts fast identisch verlaufen.

Doch was passiert danach? Von Ende 1976 bis 1980 explodierte der Goldpreis und stieg in diesen vier Jahren um sage und schreibe 621,43 Prozent.

Experten gehen davon aus, dass jetzt, 10 Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise, wieder eine solch historische Phase wie Ende 1980 bevorsteht. Schon in naher Zukunft könnte Gold so knapp werden, dass nur noch Zentralbanken, riesige Hedgefonds und Milliardäre in der Lage sein werden, sich Gold leisten zu können.

Die extreme Goldknappheit könnte die Goldpreisexplosion noch drastischer ausfallen lassen als im Jahr 1980.

Hinzu kommt noch, dass nicht nur die westlichen Leitwährungen gerade ins Trudeln geraten. Selbst die Währungen von Schwellenländern leiden momentan massiv unter Vertrauensverlust.

Dabei gibt es nur eine einzige Fluchtwährung: Gold!

Selbst Großanleger beschäftigen sich momentan mit nichts anderem. Kein Wunder! Denn die weltweiten Börsen notieren mittlerweile auf Rekordniveau. Das Rückschlagrisiko ist höher, als noch Gewinne zu machen. Anleihen notieren im Negativbereich.

Nur noch mit Gold können die Top-Investoren ihre aufgelaufenen Gewinne noch absichern. Sie als Normalanleger befinden sich hier also in bester Gesellschaft. Die Nachfrage nach Gold ist immens. Allein in den ersten 6 Monaten 2016 wurden 2.335 Tonnen Gold gekauft.

Dies zeigt, dass eine Menge Angst im Markt ist. Ein Zeichen für Kursausbrüche nach oben.

Legen wir doch einmal den aktuellen Goldpreis 1.350 US-Dollar zu Grunde. Was würde geschehen, wenn wir wieder einen Kursanstieg von 621,43 Prozent erleben würden? Dann läge der Goldpreis bei heute noch unvorstellbaren 8.389,29 US-Dollar.

Bedenken Sie dabei eines: anders als heute, gab es Ende der 70er Jahre keine Krise.

Negativzinsen bei Anleihen, bankrotte Staaten mitten in Europa, drohende Kriege und der Kollaps der Aktienmärkte. Ein Punkt allein reicht schon aus, um eine Finanz- und Wirtschaftskrise auszulösen.

Wenn die ungedeckten Papierwährungen in die Knie gehen, und das werden Sie alle, denn bisher sind alle nicht goldgedeckten Währungen gescheitert, dann wird die Einführung von zumindest zum Teil gedeckten Währungen nötig. Geht ja auch nicht anders. Denn die Bürger haben das Vertrauen in die ungedeckten Währungen mit der Krise vollends verloren.

Angenommen die neuen Währungen werden zu 40 Prozent mit Gold hinterlegt. Dann würden alle Notenbanken zusammen so viel Gold benötigen, dass der Goldpreis sehr schnell auf 10.000 US-Dollar steigen würde.

Anders ausgedrückt, erst wenn der Goldpreis bei 10.000 US-Dollar pro Unze liegen wird, könnten 40 Prozent der Währungen mit Gold hinterlegt werden.

Ich glaube, es handelt sich hier nicht um die Frage „Ob?“, sondern „Wann?“.

Dies alles kann für Sie als Anleger zum Kursturbo werden.

Kommen wir jetzt zur Frage, die vielen Anlegern unter den Nägeln brennt: „Was passiert mit meinem Gold, wenn es zum Goldverbot kommt?“

Zunächst einmal hätten Sie keine Möglichkeit mehr Ihre Gewinne zu realisieren, da Sie Ihr Gold nicht verkaufen könnten. Den Gewinn würde der Staat kassieren. Auf den ersten Blick scheint das plausibel. Auf den zweiten dagegen nicht.

Zu 1933 gibt es gravierende Unterschiede: Damals gab es einen Goldstandard. Jeder konnte seine Dollar in Gold eintauschen – zumindest theoretisch. Denn die Banken hatten in der Regel gar nicht so viel Gold. 1933 drohte wegen vieler Bankenpleiten ein Bankenrun. Deshalb kam das Goldverbot. Dadurch mussten die Banken nur noch Papiergeld auszahlen, welches viel leichter zu beschaffen war.

Heute dagegen haben wir überhaupt keinen Goldstandard mehr. Die Währungen sind völlig ungedeckt. Bei einem Bankenrun bekommen die Sparer also so oder so nur wertloses Papiergeld ausgehändigt. Von dem muss nur genügend gedruckt werden. Mit Gold hat das nichts zu tun.

Der Staat kann sogar kein Interesse an einem Goldverbot haben. Denn dann würde er signalisieren, dass er die Probleme an den Finanzmärkten nicht in den Griff bekommt. Die Sparer würden dann erst recht den Banken misstrauen. Auch die Enteignung durch niedrige oder negative Zinsen würde nicht mehr funktionieren. Ein Goldverbot hebt den Effekt von Negativzinsen auf.

Denn Negativzinsen bedingen, dass sich der Staat billig verschulden kann. Gerade die Bundesregierung gehört zu den größten Profiteuren der aktuellen Zinspolitik der EZB. Der Bundeshaushalt hat seine Zinszahlungen um satte 27 Prozent verringert.

Er würde sich ins eigene Fleisch schneiden, würde er ein Goldverbot einführen. Er würde damit zugeben, dass er selbst nicht mehr an die Stabilität des Euros glaubt. Durch diese Bankrotterklärung würde die gesamte Wirtschaft zusammenbrechen, mit katastrophalen Folgen.

Allein deshalb glaube ich nicht an ein Goldverbot.

Gerade einmal sieben Prozent der Deutschen besitzen Gold. Und viele davon haben anonym gekauft und nur wenige Gramm. Wie soll da eine effektive Besteuerung sichergestellt werden. Der Aufwand wäre höher als die Einnahmen. Kein Mensch weiß, wieviel Gold die einzelnen Bürger tatsächlich haben.

Anders sieht es bei Immobilienbesitzer aus. Hier kann die Enteignung einfacher von statten gehen. Denn im Grundbuch sind alle Immobilienbesitzer erfasst. Hauszinssteuer oder Zwangshypotheken können hier wesentlich leichter durchgesetzt werden. Hatten wir in Deutschland ja schon einmal.

Ein Goldverbot wird daher nicht kommen. Eher eine Besteuerung von Gold. Dann zahlen Sie halt 25 Prozent oder mehr auf Goldgewinne.

Es gibt deutlich bessere Methoden die Gier der Staaten zu stillen. Ein Goldverbot brauchen Sie nicht zu fürchten.

Was Sie bisher gelesen haben, lässt nur einen Schluss zu: Es ist jetzt die beste Zeit in Gold und Edelmetalle zu investieren.

Wenn Sie die Wahl haben zwischen Papierschnipseln oder handfesten Goldmünzen, dann ist die Antwort doch klar. Der Run auf Gold hat jetzt erst begonnen. Italien könnte mit seiner Bankenkrise den nächsten Goldpreis-Schub nach dem Brexit auslösen.

Deshalb sollten Sie JETZT in Gold und Edelmetalle investieren:

Ein Totalzusammenbruch einer großen Währung wie Euro oder US-Dollar könnte ein Großteil Ihres Kapitals vernichten.

Über Nacht eingeführte Kapitalverkehrskontrollen schneiden Ihnen den Fluchtweg ab, um Ihr Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu schützen und ins sichere Ausland zu bringen.

Sie werden mit einem Bail-In als Kunde oder Gläubiger einer Bank für deren Fehler haftbar gemacht, so wie es auf Zypern 2013 geschehen ist.

Der Staat verpflichtet Sie mit Ihrem bis jetzt noch frei verfügbaren Vermögen zu Zwangsinvestitionen, so wie früher mit den „Kriegsanleihen“.

Die meisten Anleger sind sich über diese Konsequenzen nicht einmal im Klaren und noch weniger haben bis jetzt Gegenmaßnahmen ergriffen.

Handeln Sie!

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Bitcoin oder Gold?

Können Bitcoin & Co. Gold ersetzen?

Ich sage NEIN!

Der Hype um Bitcoin ist nicht zuletzt auch eine Folge des Vertrauensverlusts in unser Geldsystem. Sicherlich auch berechtigt. Denn ich denke die nächste Euro-Krise steht schon vor der Tür.

Die Befürworter von Kryptowährungen führen eine Reihe von Vorteilen ins Feld. Hier die wichtigsten:

Die Doppelmoral der Elite

Praktikabilität im Alltag

Transaktionen sind rund um die Uhr möglich und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Sie sind auf keine Bank angewiesen. Es gibt keine Bankarbeitstage, keine Wartezeiten. Das System läuft rund um die Uhr, 365 Tage lang.

Keine staatliche bzw. Zentralbank-Regulierung

Im Gegensatz zu allen anderen staatlichen Währungen werden Kryptowährungen nicht durch einen Staat oder dessen Zentralbank reglementiert. Sie sind komplett banken- und länderunabhängig. Damit ist es für Staaten auch nicht möglich, Kryptowährungsbesitzer einfach zu enteignen oder die verfügbare Menge durch Währungspolitik zu verändern.

In der Tat sollten wir uns solchen Argumenten nicht verschließen.

Nur in einem schuldbasierten Geldsystem ist es denkbar, dass sich über Jahre die Vermögenswerte nachhaltig schneller bewegen als die realwirtschaftliche Aktivität. Spiegelbildlich zu diesem Aufschwung der Vermögenswerte ist auch die weltweite Verschuldung in nie geahnte Höhen gestiegen. Kritiker wie die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) weisen immer deutlicher darauf hin, dass wir uns in einer Spirale abnehmender Zinsen und steigender Geldmengen befinden, nur mit dem Ziel, einen Zusammenbruch unseres Schuldenturmes und damit auch der Vermögensblasen zu verhindern. Auf Dauer kann dies nicht gut gehen. Und das wissen wir alle.

Insofern kann es nur gut sein, aus dem bestehenden System zu flüchten. Fallen die Schuldner aus, verlieren die Gläubiger und damit letztendlich all jene, die ihre Ersparnisse in Kreditgeld aufbewahren. Konten bleiben keine sichere Aufbewahrungsstelle. Zu groß ist die Gefahr bei der nächsten Runde der „Bankenrettung“ an den Kosten beteiligt zu werden. Zu groß ist auch die Gefahr, dass es doch noch gelingt, das Vertrauen in die Geldordnung so zu zerrütten, dass eine Hyperinflation die Folge ist.

Auf den ersten Blick klingen Kryptowährungen damit zu Recht nach einer spannenden Variante, um modern das eigene Anlagevermögen abzusichern. Kryptowährungen eignen sich definitiv als Depotbeimischung.

Doch Gold ersetzen sie nicht!

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen auf einem Blick weshalb:

Kryptowährungen sind relativ spezielle Objekte, die leider noch von vielen Anlegern missverstanden werden. Sie bieten Ihnen einige tolle Vorteile und dürfen durchaus einem Depot beigemischt werden.

Allerdings können sie Gold als Absicherungsinstrument nicht ablösen.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Die Angst der Staaten vor Digitalen Währungen

​Die Angst der Staaten vor Digitalen Währungen

 -​Was die Regierung an der Blockchain stört!

Das Vertrauen der Menschen in die globalen Finanzsysteme sinkt von Jahr zu Jahr. Sie suchen nach Alternativen. Deshalb wundert es nicht, dass digitale Währungen wie Bitcoin immer mehr Anhänger gewinnt.

Unsere gängigen Zahlungsmittel werden von einer zentralen Instanz – in der Regel einer Staatsbank – in den Umlauf gebracht und beliebig vervielfältigt. Hier besitzt ein zentrales Organ die Kontrolle.

Anders bei digitalen Währungen, auch Kryptowährungen genannt.

Kryptowährungen werden dezentral aufgebaut. Sie beruhen auf Netzwerken, in denen alle Informationen untereinander getauscht und jede Transaktion gespeichert und öffentlich verbreitet wird.

Kryptowährungen haben dadurch einen entscheidenden Vorteil: Die Kontrolle liegt nicht bei einem Finanzinstitut, sondern bei einer weltweiten Gemeinschaft – den Nutzern der digitalen Währung.

Dadurch haben die Staaten keinerlei Kontrolle über digitale Währungen. Bitcoin werden mittlerweile an verschiedenen Börsen gehandelt.

Und genau das ist den Regierungen ein Dorn im Auge.

Bestes Beispiel ist China. Nachdem BTC China, ein Handelsplatz für Bitcoin, vor ein paar Tagen das Aus für den Bitcoin- Handel bekanntgegeben hat, verkündete jetzt die Börse ViaBTC ihr Aus zum Monatsende und schickte kurzzeitig die Kurse in den Keller.

Die chinesischen Behörden hatten zuvor Börsengänge von Cyber – Währungen verboten und eine Warnung für digitale Währungen herausgegeben. Vor einige Tagen hatte auch der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, Cyber-Währungen scharf kritisiert. Er bezeichnete Bitcoin als Betrug. Auch der österreichische Notenbankchef Ewald Nowotny warnte vor einigen Wochen vor den Gefahren. Ein Verbot sei allerdings kein Thema.

Interessant dabei ist die Aussage von chinesischer Seite, dass nur „ staatenlose“ Kryptowährungen Gefahren bergen. Hingegen staatlich kontrollierte Kryptowährungen durchaus nützlich seien.

Kann es sein, dass Regierungen und Banken fürchten die Kontrolle über Ihre Bürger zu verlieren?

Bei solchen Aussagen liegt der Verdacht nahe.

Nachtigall ich hör dir trapsen

Uwe Hammerschmidt

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