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November 2018, Lesezeit 2 Minuten


Achtung! Fremdwährungskonten

Fremdwährungskonten innerhalb der EU sind auch immer ein Teil des EU-Banken-Systems. Ein Fremdwährungskonto ist vom Prinzip her ein normales Bankkonto, das lediglich in einer ausländischen Währung geführt wird.

Das "Streuen" von Investitionen in verschiedene Währungen erhöht die Sicherheit Ihres Portfolios. Wichtig ist jedoch wo Ihre Gelder lagern!

Auch wenn Einlagen von Währungen außerhalb des EWR seit 2015 der Einlagensicherung unterliegen, ist dies nur eine Scheinsicherheit. Zum einen besitzt der Einlagensicherungsfonds gar nicht so viel Geld, um bei einer Bankenpleite auszahlen zu können, zum anderen ist es laut Statuten eine „Kann-Bestimmung“ und keine „Muss-Bestimmung“. Der Kunde hat hierauf keinerlei Rechtsanspruch.

Außerdem bleibt ein Fremdwährungskonto bei der Commerzbank immer noch ein Konto innerhalb des EU-Systems, mit all seinen Risiken bei einem Banken-Crash.

Hier erfahren Sie meine 5 Fremdwährungs-Favoriten.

Deshalb macht es Sinn, Währungskonten bei Banken außerhalb der EU zu nutzen, wie zum Beispiel bei einer Schweizer Bank. Oder direkt bei einer Bank im Ausgabeland der Fremdwährung.

Da Währungs-Bargeld keine Bank und auch keine Einlagensicherung benötigt, empfehle ich zudem, Bargeld in Fremdwährungen zu erwerben. Bargeld hat den Vorteil, dass es außerhalb des Bankensystems nicht von Bankenschieflagen, Negativzinsen oder sonstigen Kontenzugriffen betroffen ist.

Mein Tipp:

Setzen Sie auf 5 bestimmte Fremdwährungen.

Ihr Uwe Hammerschmidt

Experte für Geld und Kapitalanlagen

P.S.: Bei Schließfachverwahrung achten Sie bitte darauf, dass Sie auch hier auf Banken und bankenunabhängige Anbieter außerhalb der EU setzen, beispielsweiße aus der Schweiz und Liechtenstein.

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt