Über Uwe Hammerschmidt

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Deutschland zahlt-Persönliche Gedanken von Uwe Hammerschmidt

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April 2019, Lesezeit 8 Minuten


Deutschland zahlt-Persönliche Gedanken von Uwe Hammerschmidt

 

27 Jahre nach Gründung der Europäischen Union im Februar 1992 mit dem Vertrag von Maastricht, steht die EU vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Eine europäische Identität gibt es kaum noch.  

Uwe Hammerschmidt ist seit 40 Jahren Finanzdienstleister und Ihr Experte für Geld und Kapitalanlage.

27 Jahre nach Gründung der Europäischen Union im Februar 1992 mit dem Vertrag von Maastricht, steht die EU vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Eine europäische Identität gibt es kaum noch.  

Die Herausforderungen sind vielfältig: Brexit, Flüchtlingspolitik, Klimawandel, internationale Handelskonflikte, Aufruhr gegen das Establishment, Vormarsch der Populisten, klaffende Schere zwischen arm und reich. Ganz abgesehen von der inneren Sicherheit, die aufgrund von Kriminalitätszunahme und Terror-Gefahr immer mehr in den Fokus rückt. 

Jetzt sollen Reformen den Zerfall retten. Doch die kosten Geld. Vor allem deutsches Geld. 

Merkels Erbe – Die Erhaltung des Euro und der Umbau Europas 

Merkel ist zwar fast schon Geschichte. Dennoch hat sie in den vergangenen 18 Jahren einiges geschaffen. Zum Wohl der Bürger. Vergessen darf man jedoch nicht, dass sie auch den Unmut der Bürger heraufbeschworen hat. 

In der Euro-Krise übernahm die Kanzlerin die Führung. Mithilfe der EZB und anderen Unterstützern gelang ihr die Rettung und Erhaltung des Euro. Sie erkannte allerdings auch, dass bezüglich des Maastricht-Vertrages viele Institutionen nicht ausreichend gegen Probleme gewappnet waren und noch sind. 

Zusammen mit dem inzwischen höchst umstrittenen und im Volk unbeliebten französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, hat unsere Kanzlerin den Umbau Europas, sprich die Reformen der EU, angestoßen. Doch Macron hatte eigene Träume. So träumte er, der Staatspräsident, nichts Anderes als von 

…den Vereinigten Staaten von Europa: 

Hier die Inhalte aus dem Bericht zur Vertiefung der Währungsunion: 

  • Bis spätestens 2024 soll beim Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) eine neue Not-Kreditlinie für Banken geschaffen werden. Zur Erinnerung: Der ESM ist eine Finanzierungsinstitution als Teil des Euro-Rettungsschirms. Er unterstützt überschuldete EU-Mitgliedstaaten der Euro-Zone durch Kredite und Bürgschaften, um deren Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. 
  • Das heißt: Künftig wird die Letztabsicherung des Bankenabwicklungsfonds SRF der ESM übernehmen! Anders ausgedrückt: Notleidende Banken werden bei einer großen Krise wieder einmal über den ESM (bzw. EWF) vom Steuerzahler gerettet.
  • Dieser Backstop“ ist eigentlich für schwere Krisen bestimmt. Gelder gibt es nur dann, wenn der von den Finanzinstituten selbst gefüllte Abwicklungsfonds (der nur rund 55 Milliarden Euro umfasst und bei Systemkrisen natürlich viel zu gering ist) leer ist. 
  • Erhalten notleidende Banken dann Kredite aus dem Backstop, müssen diese von ihnen vollumfänglich zurückbezahlt werden (innerhalb von drei Jahren, spätestens jedoch nach fünf Jahren). 
  • Nur mit Zustimmung Deutschlands soll der ESM Kredite an Banken vergeben. In der Regel müssen 19 Euro-Staaten zustimmen. In einem Ausnahmefall reicht die Mehrheit von 85 Prozent.
  • Das Kreditvolumen des Backstops soll der im sogenannten Bankenabwicklungsfonds angesparten Summe entsprechen (derzeit rund 61 Milliarden Euro).
  • Im Fall einer drohenden Staatspleite soll der Euro-Rettungsfonds einen Schuldenschnitt bei den Gläubigern des betreffenden Landes organisieren können.
  • Künftig soll der Euro-Rettungsfonds auch die Volkswirtschaften der Euro-Zone zusammen mit der EU-Kommission überwachen. 
  • Unter bestimmten Bedingungen kann der ESM dann ohne „wirtschaftspolitische Auflagen“ eine Kreditlinie eines notleidenden Landes einräumen. Ähnlich wie der Internationale Währungsfonds (IWF). 
  • Hinsichtlich der heftig umstrittenen Bankenunion gibt es ebenfalls neue Änderungen. So werden die Eigenkapitalvorschriften für Geldhäuser teilweise gestärkt, teilweise aber auch gelockert. 
  • Banken müssen für die eigene Abwicklung Kapital (sogenanntes „Bail-in-Kapital“) vorhalten, das sofort eingezogen werden kann, wenn es nötig ist. Allerdings beträgt dieses lediglich (und mindestens) acht Prozent der Bilanzsumme. Da dies nie ausreicht, haften Kunden mit ihren Bankguthaben
  • Das heikle Thema der EU-Einlagensicherung wurde verschoben. Vor allem wegen Deutschlands Einwänden, solange die Risiken in den Banken anderer Länder noch so hoch sind. Denn die hiesigen Geldinstitute befürchten, im Krisenfall haften zu müssen. Oder anders ausgedrückt: Deutsche Sparer müssten für Verluste angeschlagener italienischer oder griechischer Banken haften. Schwer vermittelbar für deutsche Sparer und Steuerzahler. Aber auch dafür wird es in absehbarer Zeit eine Lösung geben, um die Deutschen Bürger zu melken. Da bin ich mir ganz sicher. 
  • Bis März 2019 soll eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Online-Werbeerlöse beschlossen werden und ab Januar 2021 gelte

Währungsunion durch die Hintertür 

Nicht nur der französische Präsident Macron, sondern auch die EU will mit einem Europäischen Währungsfonds geradezu ein Finanz-Vehikel für gemeinsame Schulden und Banken-Rettungen schaffen. Denn dies wird als ein notwendiger Beitrag zur Stabilisierung des Euros gepriesen. 

Das ist nichts anderes, als den (Krisen-) Staaten weitere Schulden zu ermöglichen und die Kosten von Bankenpleiten zu finanzieren. Das führt freilich und notgedrungen nicht zu einer Stärkung, sondern zu einer Schwächung der Gemeinschaftswährung des Euro. 

Was steckt hinter einem EU-Finanzminister? 

Ein EU-Finanzminister soll im Rat der Finanzminister der Mitgliedstaaten auch den ständigen Vorsitz führen, wäre außerdem noch Vizepräsident der EU-Kommission sowie Chef des noch zu gründenden Europäischen Währungsfonds. 

Er führt zwangsläufig zur Schwächung der Mitgliedstaaten und zur Stärkung der Europäischen Kommission. Also zu noch mehr Brüssel! Und damit zu einem weiteren Baustein auf dem Weg zu einer europäischen Regierung. 

Ein EU-Finanzminister würde natürlich für eine koordinierte Wirtschafts- und Finanzpolitik der bald nur noch 27 Mitgliedstaaten einstehen. Was das genau heißt? Ich sage es Ihnen: Ein EU-Finanzminister soll Anleihen auflegen können und die dadurch aufgebrachten Finanzmittel an die Staaten weitergeben. 

Ein gemeinsamer Finanzminister, gleichzeitig Chef eines Europäischen Währungsfonds (EWF, der aus dem bestehenden ESM entwickelt werden soll), kann nicht unabhängig agieren. Sondern muss politische Wünsche erfüllen. 

Der Ausweg aus der Schulden-Sackgasse 

Die EU-Schuldnerstaaten tun sich immer schwerer, gewährte Kredite zurückzubezahlen. Allen voran Frankreich. So übernahm beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) in den letzten Jahren rund 2.000 Milliarden Staatsanleihen! 

Mit einer Währungsunion würden die Schuldnerstaaten nicht mehr einzeln auftreten, sondern als Staatengemeinschaft. 

Vor allem das finanzstarke Deutschland würde unter den Reformplänen leiden. 

Aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wird der Europäische Währungsfonds (EWF) 

Das birgt Gefahren. Denn der ESM kann nur Liquiditätshilfen gewähren, wenn die Stabilität der Euro-Zone gefährdet ist, ein Land insolvent ist oder das Mitgliedsland, das Kredite nimmt, strenge Sanierungsreformen erfüllt. 

Beim EWF würden die notleidenden Staaten leichter ans Geld der Steuerzahler kommen. Es würde schon genügen, dass die Stabilität der Euro-Zone oder die Finanzstabilität eines Landes gefährdet ist. 

Aber noch mehr: Der EWF soll auch die Umsetzung von Reformen in den EU-Staaten erleichtern. Kritiker sprechen schon jetzt davon, dass dieser Fonds vielmehr Ländern die Möglichkeit geben würde, sich zusätzlich zu verschulden. 

Die Europäische Arbeitslosenversicherung 

Zur geplanten EU-Reform gehört auch eine europäische Arbeitslosenversicherung. Alle Länder zahlen in einen gemeinsamen Fonds ein. In Krisenzeiten werden daraus dann die nationalen Versicherungssysteme unterstützt. 

Die Gefahr: Deutschland als die größte Volkswirtschaft mit einer der geringsten Arbeitslosenquoten müsste trotzdem den größten Anteil an der europäischen Arbeitslosenversicherung berappen. Ganz nach dem Motto: Deutschland wird's schon richten! 

Deutschland und die EZB 

Fakt ist: 2019 steigt der Anteil Deutschlands am Grundkapital der Europäischen Zentralbank. Die dementsprechenden Transaktionen aller EU-Mitgliedstaaten beliefen sich bis Ende 2018 auf rund 2,6 Billionen Euro.  

Aufgrund einer Neuberechnung gibt es nun einen anderen Kapitalschlüssel. Dieser orientiert sich an der Wirtschaftsleistung und der Bevölkerungszahl der EU-Mitgliedstaaten. Natürlich fällt so der stärkste Anteil auf die größte Volkswirtschaft, also Deutschland. 

Der Anteil der Bundesbank am Grundkapital der EZB steigt nun von 17.997 auf 18,367 Prozent. Bei Italien sinkt beispielsweise der Anteil von 12,311 auf 11,802 Prozent. Auch Spanien und Portugal wird weniger zahlen. Zusammengefasst: Bei sechzehn nationalen Notenbanken nimmt dieser Anteil zu, bei zwölf sinkt er. 

Mein Fazit 

Der Versuch der EU-Politik, die gesamten Probleme mit immer neuen Schulden zu vernebeln und dafür hohe Steuern zu erheben, ist fatal! Denn durch die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds wäre es für die Mitgliedstaaten noch einfacher, sich zusätzlich zu verschulden. 

Die extreme finanzielle Belastung der Bevölkerung, eine ausufernde Bürokratie, die Nichtbeachtung der Sorgen und Nöte der Bürger durch die politische Klasse, die klaffende Schere zwischen arm und reich, der Vormarsch der Populisten – das alles führt im Innern immer weiter zum Zerfall der einzelnen EU-Staaten. 

Es wird alles noch schlimmer für Deutschland kommen. Denn es wird wieder eine Neuberechnung geben, sobald Großbritannien aus der EU ausscheidet. Dann wird der Anteil der Deutschen noch höher veranschlagt werden! Die EU-Reformen, die bereits geplant sind und noch kommen sollen, sind gut für alle anderen Mitgliedstaaten. Und schlecht für Deutschland. Für den hiesigen Steuerzahler und Sparer. 

Ich liebe Europa, ich schätze es ohne Grenzbeschränkungen durch Europa zu reisen und es macht das Leben einfacher, wenn nicht in jedem Land Devisen gewechselt werden müssen. Doch ich sehe auch, dass in unserem Europa einiges schiefläuft. Es wird Zeit, dass unsere Politiker aufwachen, sonst waren 27 Jahre Europäische Union umsonst. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


Enorme Fehler bei der Geldanlage?

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April 2019, Lesezeit 3 Minuten


Enorme Fehler bei der Geldanlage?  

Vor kurzem wurde das Ergebnis einer Umfrage des französischen Versicherungskonzerns Axa bekannt. Es ging um das „Anlageverhalten der Deutschen 2018/2019“. Das Ergebnis sei alarmierend, heißt es. Demnach würden viel zu wenig der Deutschen, tatsächlich lediglich 18%, eine Anlagedauer von mehr als 10 Jahren für sinnvoll erachten. Dabei haben sich auch die „Älteren“ mit einem Alter von über 55 Jahren als relativ kurzfristig denkend erwiesen, so die Studie. Sie hielten durchschnittlich einen Anlagehorizont von 2,7 Jahren für ideal. 

 

So investieren die Deutschen ihr Geld.

Spekulation ist wichtiger als die Vorsorge…. 

Die Versicherung hat dem Umstand, dass 40% sogar einen Anlagehorizont von weniger als einem Jahr für sinnvoll erachteten, die Interpretation beigemessen, die Spekulation würde als sinnvoll erachtet. Demnach hält die Versicherung selbst es aber für „entscheidend“, dass langfristig angelegt würde, gerade im Hinblick auf die auskömmlichen Einkünfte neben der gesetzlichen Rente. 

Gerade die 50- bis 64-jährigen jedoch seien eine richtiggehend „verlorene Generation“. Denn diese Gruppe würde die Börsen so kritisch betrachten wie ansonsten keine andere Gruppierung. 

Diese Einschätzung teile ich auf keinen Fall! 

An den Börsen ist, wenn wir alle ehrlich sind, nichts sicher. Wie immer im Leben: Die Vergangenheit liefert keine Gewissheit über die Zukunft. Was wir wissen, ist lediglich, dass die Wahrscheinlichkeit für hohe Gewinne mit Aktien höher ist als bei vielen anderen Anlageklassen. Warum? Hier finden sich die Bewertungen für – hoffentlich – hohe Unternehmensgewinne wieder. Die wiederum kommen dann in Form von hohen Dividenden auch Ihnen und mir zugute: Zunächst als Dividenden, dann auch als Kursgewinn, weil der Unternehmenswert steigt.  

Versicherungen erzählen viel…. 

Ich finde das alles sehr oberlehrerhaft. Denn dass gerade Menschen, die kurz vor der Rente stehen oder vielleicht auch Rentner sind, nicht „langfristig“ denken wollen, ist keine Frage der Unwissenheit. Nicht alle haben so viel Zeit oder Geduld. Andere wiederum verfolgen einen ganz anderen Plan: Sie wollen kurzfristig traden. Weil sie vermuten, es gäbe Chancen im Hype.  

Andere wollen vielleicht nicht nur langfristig, sondern über Jahrzehnte anlegen und ihr Vermögen vererben. All das hat nicht mit Unwissenheit zu tun. Viele meiner Kunden haben recht klare Vorstellungen davon, in welchen zeitlichen Kategorien sie denken. Und sie wissen, wie hoch in etwa die Risiken und Chancen ganz allgemein sind.  

Klicken Sie hier und überzeugen sich einfach selbst. Es lohnt sich.

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


Wenn öffentlich über Zwangsabgaben diskutiert wird

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April 2019, Lesezeit 4 Minuten


Wenn öffentlich über Zwangsabgaben diskutiert wird

 

Der Schuldenberg europäischer Staaten hat historische Ausmaße. Keiner weiß, wie die Schulden jemals zurückgezahlt werden sollen.

Karsten Wendorff, Leiter der Abteilung für Öffentliche Finanzen bei der deutschen Bundesbank, hat zur Lösung der italienischen Schuldenkrise eine „Solidaritätsanleihe“ für die Bürger Italiens vorgeschlagen. Nicht in einer internen Sitzung oder einem geheimen Behördenschreiben, sondern in einem öffentlichen Gastbeitrag in der FAZ!

Er nannte dabei einen „Solidaritätssatz“ von 20% bei einem Freibetrag von lediglich 50.000 Euro.

Richtig ist zwar, dass er sich auf die italienische Schuldenkrise bezog. Wenn wir uns allerdings die Verschuldung aller europäischer Länder anschauen, könnte die Zwangsanleihe in jedem europäischen Staat kommen.

Bankguthaben sind anfällig für Zwangsabgaben und der Staat hat leichtes Spiel Gelder einzufrieren und mit Zwangsabgaben zu belegen.

So können Sie sich dagegen schützen!

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. Dieser Vorschlag aus der deutschen Bundesbank muss für Sie eine klare Warnung sein: Bevor man EU-Staaten oder die gesamte EU und den Euro kollabieren lässt, werden auch Sie als EU-Bürge(r) mittels Zwangsabgaben zur Kasse gebeten!

Treffen sie Vorkehrungen!

Verabschieden Sie sich von Bargeld als „geprägte Freiheit“!

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April 2019, Lesezeit 4 Minuten


Verabschieden Sie sich von Bargeld als „geprägte Freiheit“!

Viele von uns verfolgen diese Entwicklung mit großer Sorge. Bargeld steht in Deutschland nach wie vor hoch im Kurs. Doch diese Freiheit wird immer weiter eingeschränkt.

Bargeld ist nach wie vor beliebt. Politiker und Banken liebäugeln dennoch offen mit Abschaffung

Die zunehmende Bargeldabschaffung erfolgt aufgrund einer Kombination von technologischem Fortschritt auf Basis der voranschreitenden Digitalisierung, durch Bargeldeinschränkungen ausgehend von der Wirtschaft und durch Staaten, aber auch durch den weiter stark zunehmenden Kostendruck für die Banken. Es steht außer Frage, dass sich das Bargeld und damit einhergehend auch klassische Bankdienstleistungen und Bankfilialen auf dem Rückzug befinden.

Die „Better Than Cash Alliance“ wurde im Jahr 2012 von den Kreditkartenunternehmen Mastercard und VISA, der Citigroup, dem Omidyar Network, der United States Agency for International Development (USAID) sowie der Bill and Melinda Gates Foundation gegründet. Mittlerweile hat die „Better Than Cash Alliance“ – die ihren Sitz in New York hat – rund 50 Mitglieder und arbeitet sehr intensiv mit den Vereinten Nationen (UN) und weiteren globalen Organisationen zusammen.

Wie bekannt wurde, hat die deutsche Bundesregierung die „Better Than Cash Alliance“ in den Jahren 2016 bis 2018 mit insgesamt 500.000 Euro unterstützt. Die Bundesregierung deklariert diesen Vorgang als eine Art „Entwicklungshilfe“.

In Bezug auf ihre Zahlungen schreibt die Bundesregierung: „Die Bundesregierung unterstützt die Bemühungen der Vereinten Nationen, benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch die Unterstützung des verantwortungsvollen Ausbaus digitaler Finanzdienstleistungen einen Zugang zum Finanzsystem und damit zu mehr sozialer Absicherung und wirtschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.“

Vor allem die jüngere Generation setzt dabei immer mehr auf Mobile Payment.

Zahlen im Vorbeigehen mit dem Smartphone.

Handy raus, pling, bezahlt: So schnell kann es an der Kasse gehen, und zwar mit Mobile Payment. Die Möglichkeiten dafür werden größer. Das kann für Käufer Vorteile bringen, sagen Juristen – warnen aber gleichzeitig vor möglichen Nachteilen.

Selbst Gottes Stellvertreter wollen eine Alternative zum Bargeld bieten: Die evangelische Kirche von Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz (EKBO) und die Evangelische Bank haben jüngst ihren „elektronischen Klingelbeutel“ vorgestellt, der es Gottesdienstbesuchern erlaubt, sowohl bar als auch digital zu spenden. Entweder man wirft klassisch das Geld hinein oder aber stellt mit dem Smartphone eine Verbindung zum NFC-Funkchip (Near-Field-Communication) im Beutelgriff her und sendet den Betrag nach Wahl. Kleine Beträge ohne Pin, große Beträge mit Pin.

Immer mehr Anbieter sind dabei. Was im Kleinen funktioniert, soll bald auch im Großen überall möglich sein. Denn immer mehr große Anbieter bringen ihre Dienste auf den Markt oder planen das zumindest. So will der US-Konzern Apple seinen Zahldienst Apple Pay hierzulande bis Jahresende einführen. Als Partner sind unter anderem die Deutsche Bank und die Münchner Hypovereinsbank im Boot. Auch der Zahldienstleister Wirecard und die Berliner Direktbank N26 wollen den Dienst einführen.

Gerade erst hat der Internet-Riese Google seinen Zahldienst Google Pay in Deutschland gestartet. Er ist verfügbar für alle Smartphones, die mit dem Google-Betriebssystem Android laufen und einen NFC-Chip haben.

Was haben Sie für Alternativen: Neben strategischen Edelmetall-Investments mit Verwahrung an Lagerstellen und über Rechtsstrukturen außerhalb der Euro- und EU-Systeme ist es sinnvoll, auch einen Handbestand an ausgesuchten Edelmetallen als strategische Notreserve im Eigenbesitz zu verwahren.

Hier erfahren sie mehr…

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. Das Anlagesegment der physischen Edelmetalle, in die Sie als Privatanleger direkt investieren können, ist dabei sehr vielschichtig. Neben Gold, Silber, Platin und Palladium gibt es mittlerweile auch Rhodium, Ruthenium und Iridium in physischer Form für Privatanleger.

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Die Angst ums Geld

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April 2019, Lesezeit 5 Minuten


Die Angst ums Geld 

In Wenn man sich in der Bevölkerung umhört und auch umschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Menschen mit der derzeitigen Situation glücklich und zufrieden sind. Doch ist das tatsächlich so? 

Geld zu haben ist das eine. Wichtig ist aber auch sein Vermögen langfristig zu erhalten.

In meinen täglichen Kundengesprächen erschließt sich mir ein ganz anderes Bild. Die Menschen haben Ängste. Angst vor der Zukunft, Angst vor einer nächsten Finanz- und Wirtschaftskrise, Angst vor Altersarmut usw. 

Diese Ängste kann man in drei große Kategorien einteilen: 

Die Angst vor Inflation 

Diese Sorge ist nicht von der Hand zu weisen. In der deutschen Historie gab es alleine im letzten Jahrhundert zwei Beispiele für Währungsreformen, die Hyperinflation 1922/1923 mit Folgewährungsreform und der Währungsschnitt von 1948. Natürlich muss man anführen, dass diesen Reformen jeweils bestimmte Ereignisse vorhergingen, und dass eine direkte Parallele zu heute nicht gezogen werden kann. 

Nichtsdestotrotz zeigt es, dass die deutsche Bevölkerung innerhalb von ein paar Jahrzehnten zweimal um ihr Geldvermögen gebracht wurde. Ganze Familienvermögen und jahrzehntelange Arbeit wurden auf einen Schlag ausgelöscht. Leidtragende waren in der Regel die Unter- und Mittelschicht. Irgendjemand musste die vorherigen Fehler, die begangen worden sind, ja auch bezahlen. Die Politik wälzt dies erfahrungsgemäß sehr gerne auf den kleinen Mann ab. 

Selbst bei geringen Inflationsraten wird Ihr Geld schleichend enteignet. Insbesondere in Zeiten der Null-Zins-Politik. So lösen Sie Ihre Geldsorgen. 

Die Angst vor dem nächsten Crash

Eine ebenfalls sehr berechtigte Angst! Wenn man mit unterschiedlichen Experten spricht, stellt man schnell fest: Es geht eher um die Frage, wann der Crash kommen wird – dass er kommt, darin sind sich die meisten Experten einig. Denn das globale Finanzsystem ist extrem instabil und seit der großen Finanzkrise 2008/2009 auch nicht stabiler geworden. 

Staatsverschuldung, Brexit, Handelskriege, es gibt genügend Zündstoff, um die Systeme zum Explodieren zu bringen. Nicht umsonst bereiten die Zentralbanken die Öffentlichkeit auf schwere Zeiten vor. Hier können Sie Ihre eigenen Maßnahmen ergreifen. 

Die Angst vor Altersarmut

Wenn man sich fragt, ob diese Angst berechtigt ist, muss man ganz klar sagen: Natürlich ist sie berechtigt! Früher gab es vier bis fünf Mal so viele arbeitende Menschen, die für die Ruheständler gearbeitet und gesorgt haben. Aktuell haben wir in den wichtigsten Ländern Europas die Situation, dass es nur noch zwei arbeitende Menschen gibt, die einen Ruheständler finanzieren. Und das wird sich in nächster Zeit noch einmal ändern, und zwar im Verhältnis 1:1.  

Man muss keine hohe Mathematik bemühen, um festzustellen, dass das nicht funktionieren wird. Der Mehr-Generationen-Vertrag funktioniert nicht mehr, und dafür gibt es viele Gründe. Unter anderem arbeiten die Menschen heute zwar länger, weil aber viel mehr Menschen studieren, kommen mehr Arbeitnehmer später ins Berufsleben.  

Praktisch bedeutet das: Die aktiven Zeiten, in denen eingezahlt wird, werden kürzer. Und dadurch, dass die Menschen länger leben, wird die passive Zeit des Rentenbezugs länger. Deshalb stimmt die Proportion nicht mehr.

Laut einer Finanzplanung der Bundesregierung wird der Steuerzuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung bis zum Jahr 2023 auf jährlich 114 Milliarden Euro steigen. Diese steigenden Kosten sind die Folge der demografischen Schieflage in Deutschland, welches sich aus Sicht von Beobachtern in Kürze als das schwerwiegendste Problem Deutschlands herausstellen könnte. 

Nehmen Sie Ihre Altersvorsorge selbst in die Hand! 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. Wir geben Ihnen das Rüstzeug an die Hand, mit dem Sie die richtigen Entscheidungen treffen können. Wir bewerten, was Sie als privater Anleger jetzt tun können und verraten Ihnen, welche Geld-Anlagen ausgezeichnet sind und welche schlicht und ergreifend nichts wert sind. 

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Immer höhere Steuern

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März 2019, Lesezeit 2 Minuten


Immer höhere Steuern 

Aktuell sprudeln die Steuereinnahmen in Deutschland. Doch das ist der Regierung offenbar nicht genug. 

So hat die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze in einer Grundsatzrede an der Berliner Humboldt-Universität eine Erhöhung der Abgaben für Benzin, Gas und Heizöl ins Spiel gebracht. Damit sollen die Verbraucher zu einem sparsameren Umgang mit dem umweltschädlichen CO2 veranlasst werden. Außerdem arbeitet Finanzminister Olaf Scholz an einem Konzept, um fossile Brennstoffe weiter zu verteuern. 

Um die Laufenden Kosten zu decken müssen viele Deutsche jeden Monat rechnen. Der Staat hingegen schwimmt im Geld.

Hintergrund dieser Überlegungen sind Verpflichtungen Deutschlands gegenüber der EU zur Reduzierung von Kohlendioxidemissionen, welche laut der Ministerin unbedingt eingehalten werden müssen. Nach dem neu beschlossenen EU-Strafkatalog müsste Deutschland, wenn es seine Klimaziele verfehlt, sonst bis zum Jahr 2030 bis zu 30 Milliarden Euro Strafe zahlen. 

Steuern Sie jetzt dagegen! 

Umwelt und Klimaschutz sind die größten Herausforderungen der Menschheit. Denn wird die Umwelt nicht bewahrt, haben unsere Kinder und Enkelkinder keine Zukunft. 

Um dazu beizutragen, diese Ziele zu erreichen und persönlich davon noch zu profitieren, stehen nachhaltige Geldanlagen hoch im Kurs. 

Grüne Geldanlagen haben oft höhere Zinsen als herkömmliche Anlagen. HIER stelle ich Ihnen einige vor. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. : Kommt es, wie ich erwarte, zu einer neuen Euro- und Finanzkrise, dann werden auch höhere Steuern nicht ausreichen, um den ganzen Kosten und Verpflichtungen zur Eurorettung nachzukommen. Dann sollten Sie sich keinen Illusionen hingeben, denn dann wird der Staat auf Ihr Vermögen direkt zugreifen, indem beispielsweise Konten geplündert und Immobilien mit Sondersteuern belastet werden. Schützen Sie sich aktiv vor dem kommenden Finanzchaos! 

„Reiches Deutschland“ – ein Mythos

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April 2019, Lesezeit 3 Minuten


„Reiches Deutschland“ – ein Mythos 

In den offiziellen Medien der Republik heißt es ja noch immer, dass es Deutschland bestens gehen würde. Dem Land und den Menschen gehe es so gut wie selten zuvor in der Geschichte. Das scheint der Mainstream-Konsens zu sein. Folglich wird nur ganz am Rande über kritische Fakten, die das Weltbild der „heilen deutschen Welt“ trüben könnten, berichtet. Erst vor wenigen Tagen wurde das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der niederländischen Großbank ING veröffentlicht. Das Ergebnis fiel selbst für Skeptiker überraschend schlecht aus. 

Goldenes Morgenrot am Brandenburger Tor. Für viele Familien in Deutschland sehen die Zeiten, zumindest was die Rücklagen angeht, dagegen eher düster aus.

Fast ein Drittel der Haushalte ohne Ersparnisse 

Unter 13 europäischen Ländern weist Deutschland der Umfrage zufolge den zweithöchsten Anteil an Menschen ohne jegliche Ersparnisse auf. Vor einem Jahr sei ein gutes Viertel der Haushalte vermögenslos gewesen. Der Anteil schnellte nun auf fast ein Drittel der befragten Haushalte hoch. In der repräsentativen ING-Umfrage wurden Konsumenten in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA befragt. 

Nach wie vor habe Deutschland sowohl international und national den Ruf des Sparweltmeisters. Dieses Bild ist allerdings laut ING unvollständig, denn der Sparweltmeister habe auch ein anderes Bild. Das Bild von einem knappen Drittel (31 Prozent) der Deutschen, die über keine Rücklagen verfügen und nicht sparen können, da am Ende des Monats das Geld weg sei. Nur in Rumänien ist der Anteil der vermögenslosen Haushalte größer. Interessant ist auch, dass sich gegenüber dem Vorjahr in den meisten Ländern der Umfrage der Anteil der Haushalte ohne Ersparnisse erhöhte. 

Während der europäische Durchschnitt nur leicht von 25 auf 26 Prozent kletterte, sprang der Wert für Deutschland von 27 auf 31 Prozent. Die ING verwies insofern auf den Befund der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die in einer Untersuchung im Jahre 2017 zu dem Schluss kam, dass rund 30 Prozent der Haushalte in Deutschland bei einem Wegfall ihrer Einnahmen maximal wenige Wochen oder Monate über die Runden kämen. Auffällig ist auch, dass in Deutschland wie auch in allen anderen Umfrageländern die Befragten ohne Ersparnisse mehrheitlich angaben, dass es ein zu geringes Einkommen ist, welches ihnen das Sparen unmöglich macht. 

Fazit: Fast ein Drittel der deutschen Haushalte geht ohne Rücklagen in die kommenden Krisenjahre. Für sehr viele Menschen werden es im wahrsten Sinne harte Jahre werden. Der Mythos des angeblichen „reichen Deutschlands“ ist damit endgültig entzaubert. Es wäre jedenfalls nicht überraschend, wenn der Anteil der Haushalte ohne Ersparnisse in den nächsten Jahren weiter steigt.  

Schützen Sie sich und Ihr Vermögen vor der nächsten Krise. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. Treffen Sie selbst bei niedrigem Einkommen Vorsorge für schlechte Zeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie zumindest zwei bis drei Monate mit baren Rücklagen überbrücken können! 

Ich zeige Ihnen wie das geht! 

Deutsche Bürger hinters Licht geführt

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März 2019, Lesezeit 2 Minuten


Deutsche Bürger hinters Licht geführt 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte 2016 beschlossen, die Produktion und Ausgabe der 500-Euro-Banknote gegen Ende des Jahres 2018 einzustellen. Am 26. April diesen Jahres werden die Bundesbank und die Österreichische Nationalbank den Schein letztmals ausgeben.

Vielen Menschen ist die Spardose lieb undTeuer. Doch ohne Bargeld könnte es auch für sie bald düster aussehen.

Maßnahmen wie die Abschaffung von Banknoten, die Einführung von Barzahlungsobergrenzen, sowie die Erschwerung der Barüberweisung bei Banken, sind nur Teil der schleichenden Abschaffung des Bargeldes. 

Um dies zu rechtfertigen, wurde uns von den Eliten vorgegaukelt, dies diene der Bekämpfung der Steuerhinterziehung, sowie der Bekämpfung der Schwarzarbeit. Auch kriminelle Aktivitäten und Finanzierung des Terrorismus wurden hier zu Felde geführt. 

Doch die Bundesbank sagt mittlerweile etwas Anderes. In ihrem letzten veröffentlichten Monatsbericht heißt es: „Hier fehlt es weiter am empirischen Nachweis, dass durch Maßnahmen wie die Abschaffung von Banknoten mit hohem Nennwert oder die Einführung von Barzahlungsobergrenzen tatsächlich Steuerhinterziehung und andere kriminelle Aktivitäten effektiv bekämpft werden können“. 

Die Bundesbank verweist zudem darauf, dass in der Schattenwirtschaft ebenso wie bei der Verbrechensfinanzierung nicht nur auf Bargeld zurückgegriffen werde. „Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung gewinnen vielmehr alternative Zahlungsmittel, insbesondere im Zusammenhang mit der Abwicklung über das Internet bzw. Darknet, zunehmend an Bedeutung“. 

Auf Deutsch heißt das: Das Ziel ist nicht die Verbrechensbekämpfung, sondern den Bürger zum gläsernen Kontosklaven zu machen. 

Die Folgen von Bargeldrestriktionen sind: 

  • Wir sind ganz und gar der finanziellen Repression ausgeliefert.
  • Ein Bankenrun lohnt sich nicht mehr. 
  • Es ist das Ende der Tafelgeschäfte. 
  • Die Enteignung der Bürger wäre im Handumdrehen da. 
  • Wir wären der „gläserne Sklave“ in der digitalen Gesellschaft. 
  • Wir wären total abhängig von den Banken. 

Wenn der Staat oder private Unternehmen jeden Bezahlvorgang kennen, den wir tätigen, dann gibt es keine Privatsphäre mehr. Wehren Sie sich dagegen! 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. Fordern wir zurück was uns gehört: Die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie wir leben wollen, was wir kaufen und verkaufen wollen, mit wem wir handeln wollen und nicht gläsern zu sein, durch die Abschaffung des Bargeldes. HIER erfahren Sie, wie ich welches Bargeld halte. 

Deutsche Sparer in die Enge getrieben

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März 2019, Lesezeit 2 Minuten


Deutsche Sparer in die Enge getrieben

Deutsche Sparer haben es nicht leicht, denn Geldanlagen machen momentan keinen Spaß. Die Wirtschaft schwächelt, der Handelskrieg zwischen den USA und China, ein chaotischer Brexit oder die europäische Schuldenkrise,all das belastet die Märkte.

In den letzten Jahren haben sich mehr und mehr beliebte Anlageformen und Vorsorgemöglichkeiten zur echten Sackgasse entwickelt.

Dann sagt die EZB auch noch die erhoffte Zinswende ab. Der Leitzins bleibt bei null Prozent. Das trifft die deutschen Sparer hart, denn aufgrund der Nullzinspolitik verlieren Sparer jeden Tag Geld. 

Experten haben ausgerechnet, dass die Deutschen alleine im Jahr 2018 38,9 Milliarden Euro verloren haben. Das Geld auf Spar- und Tagesgeldkonten bleibt zwar erhalten, aber unverzinst und wird deshalb von der Inflation nach und nach aufgefressenVermögensschutz sieht anders aus. 

Doch die Lage könnte sich noch verschärfen. Bei einer Bilanz-Pressekonferenz der Stadtsparkasse München sprach Sparkassen-Chef Fleischer deutliche Worte: „Sollte die erste große Bank seine Kunden mit Negativzinsen belegen, käme auch die Stadtsparkasse wohl nicht mehr darum herum. Dieser Schritt würde eine Lawine auslösen. Die Sparer würden ihre Guthaben dorthin verlagern, wo sie noch keine Negativzinsen berappen müssen. Die Einlagen bei der Stadtsparkasse würden dadurch deutlich wachsen. Für dieses Geld müsste die Stadtsparkasse dann aber wiederum Negativzinsen bei der EZB entrichten. Das sei dann nicht mehr finanzierbar.“ 

Firmenkunden bezahlen ja bereits Negativzinsen, im Gegensatz zu Privatkunden. Doch das könnte sich bald ändern. 

Noch einmal in anderen Worten: Sobald eine große Bank fällt, haben die anderen Banken gar keine Chance mehr. Sie müssen nachziehen, weil sie den Negativzinsen durch die wachsenden Kundenzahlen nicht mehr gewachsen wären. Das gilt natürlich nicht nur für München, sondern bundesweit. Wie Sie sich schützen? 

Lassen Sie sich das nicht gefallen. Setzen Sie sich mit Alternativen der Geldanlage auseinander. Negativzinsen sind keine Option! 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S. : Keine Zinsen zu bekommen, reicht nicht mehr aus. Jetzt sollen Sie auch noch dafür bezahlen, dass Sie Ihr hart erarbeitetes Geld zur Bank bringen. Das ist Enteignung! 

Sind Kryptowährungen das Gold der Zukunft?

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März 2019, Lesezeit 13 Minuten


Sind Krypto-Währungen das Gold der Zukunft?


Wussten Sie, dass viele Investoren Kryptowährungen vor allem aus einem Grund halten: Sie wollen ihr Kapital vor Inflation, Bankenpleiten und der Willkür von Notenbanken schützen. Sie nutzen Kryptowährungen als sogenannte Fluchtwährung, weil sie ihrer Landeswährung nicht mehr vertrauen.

Ähnlich wie Edelmetalle sind Krypto Währungen nicht vermehrbar. Das macht sie als Anlage interessant.

Dies gilt vor allem für krisengebeutelte Länder mit politisch unsicherer Lage und hohen Inflationsraten, wie z.B. Venezuela oder Argentinien. Doch seit die EZB mit ihrem Anleihen-Kaufprogramm die Märkte mit ultra-billigem Geld geflutet hat und die USA von einem flatterhaften Donald Trump regiert werden, flüchten auch vermehrt westliche Anleger in Kryptowährungen.

Bitcoin & Co gewinnen in Zeiten politischer Unsicherheit immer mehr an Bedeutung. Unter vielen Anlegern werden Kryptowährungen bereits als Gold 2.0 gehandelt. Tatsächlich weisen sowohl Kryptowährungen als auch Gold Gemeinsamkeiten auf, die sie zu äußerst lukrativen Krisenwährungen machen.

Genauso wie Gold sind Kryptowährungen limitiert. Anders als bei den staatlich regulierten Papierwährungen, kann die verfügbare Menge an Kryptowährungen und Gold nicht einfach beliebig ausgeweitet werden. Während bei Gold die Vorkommen natürlich begrenzt sind, gibt es bei Bitcoin & Co eine fest eingebaute Limitierung.

Sowohl Gold als auch Kryptowährungen schützen Ihr Kapital vor dem Zugriff des Staates. Wenn Sie Gold in kleiner Stückelung physisch aufbewahren, kann der Staat es Ihnen nur sehr schwer wieder wegnehmen. Anders als bei Geldkonten lassen sich Ihre Bestände weder einfrieren noch abziehen. Das gleiche gilt für Kryptowährungen. Solange Sie alleine Ihre Zugangsdaten kennen und diese sicher verwahren, ist Ihr Vermögen vor fremdem Zugriff geschützt.

Kryptowährungen und Gold schützen Ihr Vermögen vor Bankenpleiten oder Staatsinsolvenzen. Weder bei Gold noch bei Kryptowährungen müssen Sie sich Sorgen darüber machen, was im Falle einer solchen Krise passiert. Denn Sie sind ganz alleine Herr über Ihr Vermögen.

Doch worin Bitcoin & Co sich deutlich von Gold abheben ist die Alltagstauglichkeit und vor allem die Technologie, die dahintersteckt.

Viele sprechen davon, aber was genau verbirgt sich hinter der Technologie, die in Zukunft in sehr vielen Lebensbereichen eingesetzt werden soll?

Dass hinter Kryptowährungen wie Bitcoin oder auch Ethereum die Blockchain-Technologie steht, ist hinlänglich bekannt. Viele Personen sehen in der Blockchain die eigentliche Errungenschaft. Sie ist die Basis des Bitcoins, der von Satoshi Nakamoto entwickelten Kryptowährung.

Kurz nach BTC folgte mit Ethereum die Blockchain 2.0. Diese Blockchain unterscheidet sich in vielen Dingen. Der wichtigste Punkt: Die Einführung des Smart-Contract (intelligenter Vertrag). Sie sorgen für eine dezentrale Ausführung von Verträgen und sollen für eine Konsistenz im Netzwerk sorgen. Damit ist eine Smart-Contract Blockchain eine Blockchain, die den Einsatz von intelligenten Verträgen ermöglicht. Neben Ethereum, ist dies auch EOS, Cardano und auch Ripple (in Verbindung mit Codius).

Geschichtlicher Exkurs: Erstmal erwähnt wurden Smart Contracts 1993 von Nick Szabo (von dem einige ausgehen, dass es sich bei ihm um Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der Bitcoin, handelt). Ethereum war die erste Plattform, welche die intelligenten Verträge einführte. Das Projekt wurde 2013 das erste Mal von Vitalik Buterin in einem Whitepaper beschrieben.

Was ist ein Smart-Contract?

Klassische Verträge kennt die Menschheit seit vielen tausend Jahren. Es ist eine Abmachung zwischen mindestens zwei (oder mehr) Parteien, basierend auf der sog. „Wenn-Dann-Formel“. Wenn Partei X Geld gibt, übergibt Partei Y die Ware. Dieser Prozess lässt sich auch auf der Blockchain abbilden und damit vereinfachen.

Ein Smart-Contract ist nichts anderes, als eine Folge von Aktivitäten, die ausgeführt werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Das kann vom Kaufvertrag bis zu komplexen Finanzgeschäften reichen. Daher kann die Ethereum Blockchain für User eingesetzt werden, die auf irgendeine Weise Handel betreiben und diese als Datenbank verwenden um Vertragsgegenstände zu tokenisieren.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Smart-Contracts und klassischen Verträgen?

Diese neuartige Art des Vertragsabschlusses bietet zahlreiche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Verträgen. Nachfolgend die wichtigsten Vorteile von Smart Contracts:

Smart Contracts sind fälschungssicher und neutral: Da die Vertragsinhalte unwiderruflich auf der Blockkette gespeichert, jedwede Änderungen direkt danach dokumentiert und ebenso gespeichert werden, sind Smart Contracts sehr fälschungssicher. Daneben sind sie „trustless“. Die Vertragsparteien müssen sich kein Vertrauen gegenüber haben, da die Verträge neutral sind.

Drittparteien entfallen: Sogenannte Intermediäre, also Drittparteien, fallen bei Smart-Contracts weg. Dazu zählen Notare und Rechtsanwälte. Die Verträge werden von den Nodes im Netzwerk bestätigt, ausgeführt und gesichert.

Aktivitäten werden automatisch ausgeführt: Die Wenn-Dann-Strukturen sorgen dafür, dass, sobald das Ereignis eintritt, die darauffolgende Aktivität ausgeführt wird. Wenn Person A und Person B einen Smart-Contract schließen und A seine Bedingung erfüllt, dann wird im Netzwerk automatisch die notwendige Aktion ausgeführt, die darauffolgt. Es ist nicht notwendig, dass B zu diesem Zeitpunkt aktiv werden oder eine Drittpartei informiert werden muss.

Alle Teilnehmer werden über Statusänderungen informiert: Die dezentrale Struktur erfordert es, dass die einzelnen Nodes konsistente Informationen verarbeiten. Dies heißt im Umkehrschluss, dass Statusänderungen direkt mit allen Nodes geteilt werden und ebenso konsistent gespeichert sind, wenn ein Ereignis eintritt.

Smart Contracts sind sehr effizient: Sie sind leichter zu programmieren, als all die bürokratischen Wege zu gehen, die für normale Verträge notwendig sind. Dadurch sparen Unternehmen und Behörden Zeit und Kosten.

Mögliche Einsatzbereiche für Smart Contracts

In unserem gesellschaftlichen Zusammenleben schließen wir ständig Verträge ab. Es basiert auf einer Vielzahl von Verträgen, die in vielen Bereichen zum Einsatz kommen und ein geregeltes Leben organisieren. Daher sind die Einsatzgebiete für Smart Contracts schier unendlich, aber es gibt natürlich Bereiche, wo der Einsatz sehr offensichtlich ist und wo es bereits Anwendungsfälle gibt:

Government: Wahlen könnten mithilfe von Voting-Systemen über die Blockchain vereinfacht werden. Die auf der Blockchain gespeicherten Stimmen müssten zunächst dekodiert werden, wofür große Rechenkapazitäten notwendig wären, um Manipulationen vorzunehmen. In der Stadt Zug laufen dafür beispielsweise schon erste Versuche.

Supply-Chain/Liefermanagement: Supply-Chains, die aus vielen aufeinanderfolgenden Vereinbarungen basieren, können durch Smart-Contracts automatisiert werden. Hier testet beispielsweise Nestle bereits.

Immobilien: Durch den Wegfall von Intermediären bei Mietzahlungen kann der Prozess kostengünstiger durchgeführt werden. Außerdem können Grundstücke in kleineren Anteilen verkauft werden. Ein Startup im Bereich der Immobilien-Tokenisierung ist blockimmo aus Zug.

Gesundheitswesen: Gesundheitsdaten können auf der Blockchain gespeichert werden – in Krankheits- und Versicherungsfällen können die Daten einfach referenziert werden.

Diese Liste ließe sich sicherlich noch um viele weitere Punkte verlängern. Und in Zukunft wird es weit mehr Anwendungen für Smart Contracts geben.

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Die Herausforderungen

Wie immer im Leben, wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile. Diese sollten ebenso bekannt sein, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Menschliche Fehler und „andere“ Absichten: Die Verträge basieren auf Programmier-Code, der von Menschen gemacht wird. Und wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren oder sogar absichtlich programmiert werden. Das System der Smart Contracts ist also darüber manipulierbar. Man spricht vom sog. „Code is Law“ – einzig und allein der Code entscheidet. Ob dieser „falsch“ ist, spielt keine Rolle.

Rechtssicherheit: Grundsätzlich sind digitale Verträge genauso zu handhaben wie klassische Verträge. Sie sind rechtlich bindend, wenn sich Parteien dazu entschließen, ihnen zuzustimmen. Allerdings sind sie juristisch gesehen eben doch keine Verträge. Stattdessen führen Smart Contracts nur aus, was der Vertragsinhalt ist. Kommt es zu einer Transaktion, dann könnte das zu einem Vertragsschluss führen. In Bezug auf die Rechtssicherheit sind aber noch ein paar Dinge zu klären. Dazu zählt beispielsweise die Haftung des Programmierers (der ja in der Regel kein Jurist ist). Was sind die rechtlichen Folgen bei Programmierfehlern?

Vertragsauslegung: Wo Verträge geschlossen werden, spielt die Auslegung der Verträge eine wichtige Rolle. Hier kommt der Faktor „Mensch“ zum Einsatz. Dies ist bei Smart Contracts aber nicht möglich, da es eine rein technische Abwicklung ist.

Trotz dieser offenen und noch zu klärenden Fragen, sehen viele Personen in den Smart Contracts eine der großen Errungenschaften unserer Zeit und gehen davon aus, dass sich diese in naher Zukunft sehr weit verbreiten werden.

(Quelle: pixabay / darkworkx / coinpro.ch)

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


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