Der nächste Angriff auf unsere Freiheit

Der nächste Angriff auf unsere Freiheit

Bargeld ist die letzte Freiheit des Bürgers vor einem allmächtigen Staat. In der digitalen Welt kann nur das Bargeld den Menschen vor einer grenzenlosen Verfolgung schützen. Deshalb ist Bargeld nicht nur Geld, sondern zugleich privates Vermögen und gelebte Freiheit. Weil die Leute das spüren, reagieren viele Deutsche empört über den Angriff auf das Bargeld.

Jetzt kommt seitens der EU ein neuer Vorstoß gegen Bargeld:

Die Doppelmoral der Elite

In der EU wird es künftig schärfere Kontrollen großer Bargeldtransfers geben. Die Regeln sehen unter anderem vor, dass Behörden bei Verdachtsmomenten schon bei Beträgen unterhalb der Anmeldeschwelle von 10.000 Euro tätig werden können. Zudem sollen Zollkontrollen auf Bargeld in Postpaketen, auf Prepaid-Kreditkarten sowie auf wertvolle Güter wie Gold ausgeweitet werden.

Die derzeit gelten Vorschriften sehen lediglich vor, dass bei der Einreise in die EU und bei der Ausreise aus der EU mitgeführte Barmittel im Wert von 10.000 Euro oder mehr sowie bestimmte Wertpapiere in diesem Wert beim Zoll angemeldet werden müssen.

Dies schützt Sie vor Bargeld-Verbot…………

Meist werden diese Restriktionen mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung begründet. So wie jetzt auch wieder. Doch der Grund ist ein anderer:

Im November 2014 hatte die erste Bank in Deutschland Negativzinsen eingeführt. Bis dahin unvorstellbar, dass ein Kunde Geld zahlen muss, wenn er sparen möchte. Mittlerweile ziehen immer mehr Banken nach und verlangen negative Zinsen. Selbst die Schweizer Nationalbank hat negative Zinsen eingeführt. Die Banken versuchen zwar ihre Kunden zu beruhigen: negative Zinsen würden nur bei hohen Kundeneinlagen erhoben. Aber um Geld zu verlieren, muss der Zinssatz noch nicht einmal ins Negative abfallen. Schon allein die derzeitigen Minizinsen reichen aus, um Sparer schleichend zu enteignen. Liegt die Minimalverzinsung unter der Inflationsgrenze, spricht man von einer negativen Realverzinsung. Durch diese negative Realverzinsung werden Sparer und Inhaber klassischer Lebens- und Rentenversicherungen systematisch abgezockt.

Liegen Sie mit Ihren Minizinsen über dem Sparerpauschbetrag, müssen Sie die Zinsen auch noch versteuern. Negativzinsen können Sie dagegen nicht als Verlust aus Kapitalanlagen steuerlich geltend machen. Das Bundesfinanzministerium hat festgelegt, das Negativzinsen keine Zinsen sind, sondern eine sogenannte Einlagegebühr. Und somit ist Ihr Konto nichts anderes als ein Banksafe.

Jetzt haben Sie es noch selbst in der Hand, ob Sie Ihr Geld auf der Bank lassen, mit Minizinsen oder Negativzinsen, oder Sie heben es ab und deponieren es woanders.

Ganz anders bei einem Bargeldverbot. Da haben Sie keine Möglichkeit mehr, Ihr Geld abzuheben. Die Banken könnten flächendeckend Negativzinsen einführen, sogar die Höhe könnten sie bestimmen, ohne dass der Sparer sich wehren könnte. Dieser für Regierungen und Banken nützliche Effekt dürfte der Hauptgrund sein für die Abschaffung des Bargeldes. Diese Repression, ohne Rücksicht auf die Verluste der Sparer, käme einem Währungsschnitt auf Raten gleich.

Rechnen Sie einmal nach: Bei Negativzinsen von 3 Prozent haben Sie als Sparer in 5 Jahren 15 Prozent Ihres Vermögens verloren. Auf Kosten der Sparer könnten sich die hochverschuldeten Staaten sanieren.

Lassen Sie Ihr Bargeld für Sie arbeiten….

Bargeld ist die einzige Möglichkeit der Bürger, ihre Ersparnisse vor dem Zugriff der Staaten und Banken und etwaiger Sonderabgaben oder Vermögenssteuern zu schützen. Zudem erlaubt es Bargeld, anonym zu bezahlen, ohne dass personenbezogene Daten gesammelt werden.

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Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Deutsches Geld für Italien

Deutsches Geld für Italien

In Italien haben sich die beiden Parteien Fünf Sterne und Lega auf eine Koalition geeinigt. Sie planen unter anderem höhere Sozialausgaben, Steuersenkungen und eine Rücknahme der Rentenreform, mit der das Rentenalter heraufgesetzt werden sollte.

Die Risiken könnten die EU und den Euro zu Fall bringen.

Die Italiener drohen offen mit dem Bruch der Regeln, die sie einst unterschrieben haben, als sie der Währungsunion beigetreten sind. Sie wollen mehr Schulden machen, liebäugeln mit einem Schuldenerlass, haben keine Lust auf regelkonformes Haushalten.

Die Doppelmoral der Elite

Selten zuvor sind die drei größten Staaten der Euro-Zone politisch so weit voneinander entfernt gewesen wie heute. Und das, obwohl sie durch den Euro, das große europäische Einigungsprojekt, ihr Schicksal miteinander verwoben haben. In Frankreich sitzt ein reformeifriger Präsident. In Berlin regiert eine zögerliche Kanzlerin. In Italien startet ein rechtspopulistisches Regierungsprojekt.

Für die Eurozone der Super-Gau und ein Minenfeld sondergleichen.

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Die Wahlversprechen würden zwischen 125 und 170 Milliarden Euro kosten, die Staatsverschuldung Italiens – ohnehin eine der höchsten der Welt – stiege in unvorstellbare Höhen.

Zwar sehen Optimisten das Ganze nicht so dramatisch und vergleichen diesen harten Kurs mit dem damaligen Kurs Griechenlands. Doch hier gibt es einen gravierenden Unterschied:

Denn anders als Griechenland ist Italien zu groß, um im Fall von Turbulenzen von den anderen Euro-Staaten gerettet zu werden.

Sollte jetzt noch die Europäische Einlagensicherung kommen, haftet Deutschland für die Arroganz der Italiener.

Die EU hat sich mit ihrer verfehlten Politik, ihrer Reform- und Regulierungswut in ein Fahrwasser begeben, aus dem sie schwerlich wieder raus kommt.

Die EU ist erpressbar geworden.

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Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Schock bei der Rente

Schock bei der Rente

Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds warnen: Die Bundesregierung könnte wichtige Reformen verschlafen. Insbesondere bei der Rente seien Änderungen nötig.

 „Wir wünschen uns, dass die Deutschen länger arbeiten“, sagt Julie Kozack, die Leiterin der Delegation. „Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter steigen muss.“ Entscheidend sei vielmehr, dass das reale oder effektive Renteneintrittsalter steige, also das Alter, in dem Menschen tatsächlich in Rente gehen.

Die Doppelmoral der Elite

Wie derartige Vorschläge zurzeit in den Ohren der meisten Deutschen klingen mögen, ist leicht vorstellbar. Denn wofür hat man das ganze Leben hart gearbeitet, um dann bei Erreichen des eigentlich wohlverdienten Ruhestands seinen Lebensstandard derart nach unten zu schrauben, weil die gesetzliche Rente vorne und hinten nicht reicht.

Wer dennoch glaubt, ein paar Jahre länger arbeiten zu müssen, um die Rente aufzubessern, irrt. Denn das wirkt sich kaum auf die Rente aus. Wer um die Fünfzig und aus einem Unternehmen ausgeschieden ist, bekommt keinen Job mehr, der der Ausbildung entspricht. Der muss sich dann im Billiglohnsektor etwas suchen, wenn er überhaupt noch einen Job findet.

Viele müssen dann prekäre Jobs wie Hausmeisterdienste oder Putzstellen annehmen, Pakete oder Zeitungen austragen. Der akademische Titel ist ab fünfzig nichts mehr wert, die Firmen- und Lebenserfahrung irrelevant.

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Die Spezialisten fordern zudem mehr Transparenz bei den Renten: Den Bundesbürgern fehle häufig das Wissen darüber, welche Einkommen sie im Alter erwarten könnten. Da viele Bürger im Rentenalter ihre Einkommen aus mehreren Quellen beziehen, etwa aus der gesetzlichen Rente, aus Betriebsrente, aus privater Vorsorge wie Lebensversicherungen oder geförderter Altersvorsorge wie der Riester-Rente, fehlt vielen das Gefühl dafür, welche Summen ihnen im Alter zur Verfügung stehen werden.

Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Finanzbildung und Transparenz lässt in Deutschland zu wünschen übrig. Doch der IWF verfolgt damit ganz andere Ziele.

Die Bundesbürger sollen weniger Geld in die private Altersvorsorge stecken und das Geld stattdessen ausgeben. Der Fonds fordert seit langem, den Konsum hierzulande anzukurbeln, um den großen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands, das viele Güter ins Ausland verkauft, aber weit weniger importiert, zu reduzieren.

Fürchten Sie sich nicht vor Altersarmut………………….

Doch gerade da liegt die Gefahr für die künftigen Rentner. Denn die Quellen wie Betriebsrenten, Lebensversicherungen, sowie geförderte Altersvorsorgeprodukte versiegen seit Jahren.

Dank Niedrig-Zins und ultra-lockerer Geldpolitik der Notenbanken, erwirtschaften diese Quellen keine Zinsen mehr. Schon heute erhalten Sparer deutlich weniger aus Ihren Verträgen, als bei Vertragsabschluss zugesagt wurde. Geld, welches für einen gesicherten Lebensabend ganz einfach fehlt.

Die Aussage des IWF, weniger in Altersvorsorge dafür mehr in Konsum zu lenken, halte ich für sehr gefährlich.

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Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Mit diesem Portfolio trotzen Sie jeder Krise

Mit diesem Portfolio trotzen Sie jeder Krise

In den Letzten Wochen mehren sich die Schlagzeilen, dass der Ausbruch der nächsten Krise nicht nur ein Werk der Verschwörungstheoretiker ist. Selbst Politik und Banken, allen voran die EZB, zeigen der Öffentlichkeit mit diesen Schlagzeilen, wie ernst die Lage ist:

Die Doppelmoral der Elite

EZB kann nicht auf neue Rezession reagieren (Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 14.05.18)

Finanzaufsicht sieht sich für Pleite von Großbanken gewappnet (Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 22.05.18)

Euro-Zone: Unternehmen erwarten schwache Geschäfte (Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 23.05.18)

Die nächste Schulden-Falle: Boom bei Konsumenten-Krediten (Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 26.05.18)

Wirtschaftswachstum und eine Inflation von zwei Prozent: mit diesem Ziel eröffnete die EZB ihre ultra-lockere Zinspolitik und ihre billionenschweren Anleihekäufe. Damit ist sie gänzlich gescheitert und steht jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Im April waren die Verbraucherpreise im Euro-Raum offiziellen Zahlen zufolge nur um 1,2 Prozent gestiegen, nachdem es im März 1,3 Prozent waren. Seit Frühjahr 2013 verfehlt die EZB jetzt schon ihr Ziel von knapp zwei Prozent.

Das Wirtschaftswachstum hat sich zudem zwischen Januar und März fast halbiert: Es lag nur noch bei 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. In den drei Quartalen davor betrug das Plus jeweils 0,7 Prozent.

Der Leitzins liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Die EZB hat also kaum Handlungsspielraum, um auf eine stärkere Konjunktureintrübung zu reagieren. Zudem müssen Banken bereits Strafzinsen von 0,4 Prozent zahlen, wenn sie bei der EZB Geld über Nacht parken.

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Die geldpolitische Straffungsstrategie der US-Zentralbank Federal Reserve hat das Potential, Schuldenkrisen in zahlreichen Ländern auf der Welt auszulösen.

Als die gefährdetsten großen Schwellenländer stuft Fitch Ratings derzeit die Ukraine, die Türkei und Argentinien ein. Argentinien musste vor wenigen Tagen Kredite des Internationalen Währungsfonds annehmen, weil sich seine Währung Peso gegenüber dem Dollar massiv entwertete. Die Türkei ist ebenfalls mit einer massiven Abwertung ihrer Landeswährung Lira gegenüber Dollar und Euro konfrontiert und zudem sehr von ausländischem Investitionskapital abhängig.

Ebenfalls unter Beobachtung von Fitch stehen derzeit die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kasachstan und Peru, weil sie ebenfalls in hohem Maße in Fremdwährung verschuldet sind.

Die Eurozone ist einer Umfrage zufolge im Mai so langsam gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Auch die deutsche Wirtschaft hat im Mai überraschend an Schwung verloren. Hinzu kommt, dass sich die Kauflaune der Konsumenten in letzter Zeit deutlich verschlechtert hat.

Um dem entgegen zu wirken, haben die Banken jetzt verstärkt „die kleinen Leute“ entdeckt. Überall prangen Anzeigen, die die Erfüllung der längst gehegten Wünsche verheißen. 1.000 Euro? Sofort! 5.000, 10.000? Ebenfalls prompt! Die Zuwachsrate der Konsumkredite liegt im Schnitt bei 6 Prozent.

Doch hier lauern große Gefahren, nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für Banken.

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Zu beachten ist die schon erwähnte, ganz und gar banale, aber nicht zu unterschätzende Gefahr einer Überforderung des Monatsbudgets der privaten Haushalte.

Die Zinsen sind derzeit relativ günstig. Es ist unwahrscheinlich, dass die aktuellen Bedingungen auf Dauer anhalten. Dann steigen die Zinsen und folglich die monatlichen Belastungen der Kreditnehmer dramatisch und die Zahl der Privatkonkurse explodiert.

Viele Kunden haben Kredite mit fixen Zinsen, sind also gegen eine Zinserhöhung gefeit. Die Banken, die fixe Zinsen zugesagt haben, geraten unweigerlich in Schwierigkeiten: Bei einem Anstieg der Zinsen werden die Refinanzierungskosten teurer. Dies gilt jedenfalls für die Einlagen, die kaum Fixzinsvereinbarungen aufweisen. Bei den Anleihen und Pfandbriefen ändert sich zwar der Zinssatz nicht, neu begebene Papiere sind aber höher zu verzinsen. Nicht wenige Institute werden Verluste erleiden.

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Der aktuelle Boom der Konsumkredite enthält die Gefahr einer Überforderung der Privathaushalte durch hohe Raten und durch steigende Zinsen. Und die Gefahr einer Überforderung der Banken.

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Uwe Hammerschmidt

Wenn die Inflation nicht kommt

Wenn die Inflation nicht kommt

In letzter Zeit häufen sich die Schlagzeilen wie:

„Zentralbanken bereiten Märkte auf Rückkehr der Inflation vor“ oder „Weltweit erste Anzeichen für stärkere Inflation“, usw.

Tatsache ist jedoch, dass trotz verschiedener geldpolitischer Manipulationsinstrumente der EZB die Inflation im Euro-Raum weiterhin deutlich schwächer ist als von den Währungshütern gewünscht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an, und betrachtet dies als Ideal für die Konjunktur. Doch den Beweis dafür bleibt sie schuldig.

Die Doppelmoral der Elite

Wenn die Inflation nicht kommt, bleibt nur noch die Enteignung.

Weltweit wachsen die Schulden noch schneller als vor der Krise 2008, Blasen an den Finanzmärkten sind unübersehbar und niemand macht sich groß Sorgen.

Die Notenbanken verfolgen mit ihrer Politik zwei Ziele: die Stabilisierung des bestehenden Schuldenberges durch Aufrechterhalten der Illusion der Bedienbarkeit und zugleich eine Inflation, um die Staatsschulden – und damit die Forderungen – zu entwerten. Das erste Ziel haben sie bisher erreicht. Mit dem zweiten Ziel sieht es schlecht aus.

Dass es nicht zur Inflation kommt, ist aus Sicht der politisch Verantwortlichen und der Schuldner mehr als misslich. Solange der Schuldenüberhang bestehen bleibt, wird die Wirtschaft nicht zu nachhaltig höheren Wachstumsraten zurückkehren – trotz der derzeit guten Konjunktur. Damit wächst aber die Gefahr politischer Unfälle, wie beispielsweise die Wahl einer eurokritischen Regierung in Italien.

Diskutiert wird auch mittlerweile darüber, dass die Staaten durch Vermögensabgaben den Schuldenabbau finanzieren.

In Deutschland wenig beachtet, hat France Strategie, ein staatsnaher französischer Think Tank, vorgeschlagen, die Staatsschulden der Eurozone durch Abgaben auf Immobilien zu finanzieren. Der Staat soll – so der Vorschlag – Miteigentümer werden und dafür jährlich keine Verzinsung bekommen. Zahlen die Eigentümer nicht jährlich, sollen Einmalzahlungen bei Verkauf oder Erbschaft anfallen. Verbunden wird diese Überlegung mit der Forderung nach mehr „Solidarität“ und Umverteilung innerhalb der Eurozone.

Ist ja nichts neues, hatten wir in der Vergangenheit schon zweimal.

Käme es nun zu der Sondersteuer auf Immobilien, darf getrost davon ausgegangen werden, dass die Preise von Immobilien deutlich unter Druck geraten. Damit würden die Sicherheiten der Banken an Wert verlieren und nicht wenige Immobilienbesitzer in Schwierigkeiten geraten. Folge wäre somit auch bei diesem Vorgehen eine (erneute) Bankenkrise.

Will man diesen Effekt verhindern, muss man alle Vermögen besteuern, um die Last breit zu verteilen. Bleibt nur der massive Einsatz der Geldpolitik, um letztlich über eine Zerrüttung des Vertrauens in Geld eine Inflation zu erzeugen.

Aus Sicht des Vermögensbesitzers bleibt die Initiative aus Frankreich ein Weckruf erster Ordnung:

Umverteilung und Schuldensozialisierung bleiben das Kernziel unserer Partnerländer im Euro-Raum.

Finanziert werden soll die Solidarität über Steuern auf Vermögen, die tief in Eigentumsrechte eingreifen.

Sollte es nicht dazu kommen, wird auf die Monetarisierung der Schulden gesetzt.

So oder so bleibt es beim Ziel der Verringerung der Schulden – und damit der Vermögen. Europa bleibt ein schlechter Platz für Kapitalbesitzer. Zeit, die Konsequenzen zu ziehen.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Happy Birthday

Happy Birthday

Vor fünfzig Jahren bekam Deutschland seinen ersten Geldautomaten, mehr als 60.000 folgten. Geld, das aus der Wand kommt – für uns ist das normal. Doch ihre Zahl schrumpft.

Allein von 2016 auf 2017 wurden 1.600 Automaten abgebaut. Die deutsche Kreditwirtschaft geht davon aus, dass die Anzahl in den kommenden Jahren weiter rückläufig sein wird.

Die Doppelmoral der Elite

Dabei sind Geldautomaten, die – derzeit noch – mit Abstand beliebteste Bargeldquelle in Deutschland. 84 Prozent der Deutschen versorgen sich so mit Bargeld. 14 Prozent der Bankkunden gehen dafür immer noch an den Bankschalter, allen voran um größere Geldbeträge abzuheben.

Die Automaten verlieren an Bedeutung, weil einerseits der Onlinehandel blüht und andererseits immer mehr Geschäfte das Geldabheben an der Ladenkasse anbieten. Immer mehr Verbraucher nutzen Online- oder Mobile-Banking, das Bargeld ist technologisch wie regulatorisch auf dem Rückzug. Das Smartphone in der Hosentasche wird den Geldautomaten komplett ersetzen. Das Filialsterben und die Bargeldabschaffung werden ihr Übriges tun.

Der neue Trend: Cryptocoin-Geldautomaten!

Bei solchen ATMs muss zwischen zwei Geräte-Typen unterschieden werden: Ein-Weg-Automaten, an denen nur der Kauf von Bitcoin mit Bargeld möglich ist, und Zwei-Weg-Automaten, über die virtuelle Devisen auch in Bargeld gewechselt werden können. Dem Branchendienst CoinATMRadar zufolge gibt es weltweit insgesamt 2.400 Geldautomaten für Kryptowährungen, ein Drittel davon sind Zwei-Weg-ATMs. Jeden Tag kommen derzeit rund 15 neue Standorte dazu. Die meisten Geräte stehen in den USA, Kanada, Großbritannien, Österreich und der Schweiz.

Nur in Deutschland nicht. Hier ist eine Erlaubnis der Finanzaufsicht BaFin notwendig. „Diese ist aber nur sehr schwer zu bekommen“, sagt der Marketingleiter des österreichischen Bitcoin-Geldautomatenbetreibers Cointed, Albert Sperl.

„Das Interesse an den Krypto-ATMs ist riesig“, sagt Sperl. „ Wir gehen davon aus, dass wir – sofern die Gesetze gelockert werden würden – umgehend an die 800 ATMs in Deutschland aufstellen könnten.“

Für den Betrieb eines solchen Automaten ist in Deutschland eine BaFin-Erlaubnis notwendig. Die Behörde stufte Bitcoin bereits vor sieben Jahren als sogenannte Rechnungseinheit ein und damit als Finanzinstrument, für das bestimmte Regeln gelten. Anders ist das in Österreich. „Nach österreichischer Rechtslage werden Kryptowährungen als Waren eingestuft und unterliegen nicht der Finanzaufsicht“, erklärt ein Sprecher der Aufsichtsbehörde in Wien. Bitcoin stehen damit zwar auf einer Ebene mit Schweinebäuchen, Betreiber von Kryptowährungs-ATMs brauchen deshalb aber auch keine Zulassung der Regulierer.

Deutschland ist eben bekannt dafür, die digitale Welt komplett zu verschlafen und sich übermäßig zu regulieren.

Armes Deutschland!

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Vererben oder Verschenken

Vererben oder Verschenken

Die Deutschen erben nicht nur, sie schenken auch gern. 5.857,4 Milliarden Euro – so groß ist das Vermögen der privaten Haushaushalte in Deutschland. Und spätestens mit dem Tod wechselt dieses Vermögen den Besitzer.

Allein in den vergangenen fünf Jahren ist diese Summe um 25 Prozent gestiegen. Deshalb ist längst von einer Erbschaftswelle die Rede.

Die Doppelmoral der Elite

Dabei wird immer mehr Vermögen geschenkt. Laut einer Studie finden dabei fast 40 Prozent aller Schenkungen ohne den Blick auf die Steuer statt.

Doch auch schenken will gelernt sein, damit es nachher nicht zu bösen Überraschungen kommt.

Interessant sind Schenkungen vor allem, weil sich Vermögen so steuergünstig übertragen lässt. Mit wenigen Ausnahmen stehen die gleichen Steuerfreibeträge wie bei Erbschaften zur Verfügung. Nur können diese alle zehn Jahre neu ausgeschöpft werden.

Zuwendung und Ausstattung:

Nicht jede Zuwendung ist eine steuerpflichtige Schenkung. So bleiben Zuwendungen zu Unterhaltszwecken steuerfrei, solange sie angemessen sind. Eltern dürfen ihrem Kind zum Beispiel Unterhalt zahlen.

Geschenkt ist geschenkt:

Ist die Schenkung einmal erfolgt, kann es zu spät sein: Sie ist ein Rechtsgeschäft und kann nachträglich nur schwer oder sogar gar nicht wieder aufgehoben werden.

Schenkung mit vorbehaltenem Nießbrauch:

In vielen Fällen, vor allem bei Immobilien, ist es auch sinnvoll, wenn die Schenkung mit vorbehaltenem Nießbrauch erfolgt.

Je enger verwandt, umso niedriger die Steuer:

Wie viel Steuer überhaupt anfällt, hängt von der familiären Nähe zwischen Schenker und Beschenktem ab.

Sie wollen dieses Thema vertiefen, dann empfehle ich Ihnen :

Heute schon geschenkt?: Vermeidbare Schenkungskatastrophen … und wie man es besser als viele Promis machen kann.

Schenken ist einfach und ausschließlich positiv.
Das ist die landläufige Meinung.
Die Praxis sieht oft ganz anders aus.

In diesem günstigen Buch erklärt Prof. Dr. Joerg Andres Ihnen alles was Sie zum Thema wissen müssen und erklärt anhand praktischer Beispiele wie Sie sich optimal verhalten


Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Top Rendite und Nachhaltigkeit

Kapitalanlage mit Top Rendite und gutem Gewissen?

Hier ist Ihre Chance!

Aus Biomasse gewonnene Energie ersetzt fossile Einsatzstoffe und Atomstrom. Es kann somit den Ausstoß von Treibhausgasen verringern und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiewirtschaft leisten. Bioenergieträger wie Biogas setzen bei ihrer Nutzung nur so viel CO2 frei, wie während des Wachstums der Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Dadurch kann im Idealfall eine klimaneutrale Nutzung erreicht werden.

Die Doppelmoral der Elite

Bei dem Bioenergiepark Pliening handelt es sich um eine Biogasaufbereitungsanlage, die knapp 20 km östlich von München liegt. Die Region rund um Pliening bietet ideale Voraussetzungen für Landwirtschaft und ist daher auch das perfekte Umfeld für eine Biogasanlage. Die in 2006 errichtete Anlage war zu dieser Zeit die erste Anlage in Deutschland, die Biomethan aus nachwachsenden Rohstoffen in das Erdgasnetz eingespeist hat. Seitdem wird am Standort jedes Jahr eine Gasmenge von ca. 41.500 MWh Biomethan produziert. Gleichzeitig wird an dem Standort durch ein installiertes BHKW mit einer Leistung von 526 kW neben Strom auch Wärme hergestellt. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Bayernwerke eingespeist, die erzeugte Wärme wird wiederum zur Beheizung der Fermenter sowie für die Trocknung der Gärreste verwendet.

Für das Projekt „Bioenergiepark Pliening“ wurde ein Projektfazit durch die Allianz Climate Solutions erstellt. Dieses bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Dokumente der folgenden drei Schwerpunkte: Plausibilisierung der Wirtschaftlichkeitsberechnung, Substratversorgung und Bedienbarkeit des Darlehens.

Die Allianz Climate Solutions beurteilt die angestrebte Investition und die damit verbundenen Kalkulationen als „nachvollziehbar und plausibel“.

Hier ein kurzer Präsentations-Film für einen ersten Eindruck:

Das Angebot im Überblick*:

Art der Vermögensanlage: Nachrangdarlehen.

Mindestzeichnungssumme: 10.000 Euro.

Laufzeit: min. drei bis max. acht Jahre.

Verzinsung: Anfangszinssatz 5%; die jährliche Steigerung p.a. beträgt ab 2019 0,25%; der Zinssatz im 8. Jahr beläuft sich auf 6,75%. Die Zinszahlung erfolgt halbjährlich.

Kapitalrückführung:

Angebot 1: jährliche 10%ige Kapitalrückführung nach Ablauf von 24 Monaten ab dem Zeitpunkt des jeweiligen erstmaligen Erwerbs.

Angebot 2: Auszahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit.

* Diese Information ist eine unverbindliche und nicht vollständige Kurzinformation. Sie stellt kein Angebot zum Kauf der Vermögensanlage „Grüngold 2017“ dar und ersetzt keinen Verkaufsprospekt. Eine Investitionsentscheidung, die Vermögensanlage betreffend, muss ausschließlich auf Basis des dazugehörigen Verkaufsprospektes erfolgen.

Informieren Sie sich hier über die Grüngold AG: Website

 Aussagekräftige Unterlagen können Sie gerne bei uns anfordern.


Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

Wenn finanzielle Bildung fehlt

Wenn finanzielle Bildung fehlt

In der Bild am Sonntag verriet unser Finanzminister Olaf Scholz (SPD) seine ganz persönliche Anlagestrategie: Danach gefragt, wie er sein Geld anlege, sagte Scholz: „Damit beschäftige ich mich kaum, es liegt einfach auf dem Sparbuch – trotz der niedrigen Zinsen.“

Ein Mann wie Olaf Scholz, der als Finanzminister das Geld der Bundesrepublik verwaltet, weiß nicht, wie er mit seinem eigenen Vermögen sinnvoll wirtschaften soll? In diesem unserem Lande läuft doch gewaltig etwas schief!

Die Doppelmoral der Elite

2,27 Billionen Euro lagern die Deutschen – Stand September 2017 – auf Giro- und Festgeldkonten. Dabei wissen sie: Zinsen gibt es kaum, eher verliert ihr Vermögen langfristig an Wert.

Nur rund 15 Prozent der Deutschen legen ihr Geld renditeorientiert an – im internationalen Vergleich ist das ein jämmerlicher Wert. Vor allem junge Menschen zögern, dabei wären entsprechende Investitionen für sie am Wichtigsten.

Das Rentensystem, wie es heute konstruiert ist, wird für sie nicht mehr viel abwerfen, das ist seit Jahren bekannt. Private Vorsorge wird zur Pflichtaufgabe.

Doch die meisten jungen Menschen wissen einfach nicht, was sie tun können. Es fehlt die finanzielle Bildung.

Aber nicht nur im privaten Raum wird falsches Sparverhalten zum strukturellen Problem.

Die Bundesrepublik verspielt – besonders im Technik-Sektor – den Anschluss, weil die Regierung nicht von ihrem Sparkurs abrückt.

Erst kürzlich ergab eine Bertelsmann-Studie, dass das Land deutlich zu wenig Geld in die Zukunft investiert.

Doch dass nicht einmal Finanzminister Scholz vorleben kann, wo die Möglichkeiten einer klugen Anlagestrategie liegen, ist gelinde gesagt ein Armutszeugnis.

Finanzielle Bildung ist eine wichtige Schlüsselkompetenz der Zukunft.

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Die Deutschen haben geringste Finanzbildung in Europa. Das war das Ergebnis einer Studie der ING-Diba aus dem Jahr 2013. In Deutschland geben laut der Studie 53% der Menschen an, keine Finanzbildung zu haben. Das bedeutet rund 35 Millionen Deutsche outen sich als Finanzanalphabeten. In den öffentlichen Institutionen wie Schule und Universitäten wird noch viel zu wenig finanzielle Bildung vermittelt.

Einige Umstände erschweren die Situation:

Komplexität der Bedürfnisse nimmt kontinuierlich zu:

Erwerbsbiographien haben sich dramatisch verändert (man wechselt häufiger den Arbeitgeber, Beschäftigungsverhältnisse sind deutlich unsicherer geworden)

  • - Rückzug des Sozialstaates
  • - Eigenverantwortung als Gesellschaftstrend
  • - Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten
  • - Zunehmende Verschuldung der öffentlichen Hand

Komplexität der Lösungsangebote auf hohem Niveau:

  • - Finanzprodukte können komplex sein (z.B. Zertifikate, insbesondere die gesamten Kosten sind - häufig schwierig zu durchschauen)
  • - Liberalisierung der Finanzmärkte
  • - Informationsflut

Deswegen sollten bereits Kinder fit gemacht werden, wie sie mit Geld umgehen. Mehr noch: sie sollen verstehen, was Geld ist und Freude daran entwickeln, ihre eigenen Finanzen zu verwalten. Das geht nach Meinung vieler Experten nur mit frühem Wissen über Zinsen, Kredite und Kreisläufe der Wirtschaft.

Finanzbildung leicht gemacht. Wir zeigen Ihnen wie. Wir bieten hierfür ein spezielles Schulungsprogramm an. Interessiert? Dann melden Sie sich!

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Uwe Hammerschmidt

Kluge Anleger bauen vor

Kluge Anleger bauen vor

Protektionismus, geopolitische Krisen und teures Öl, steigende Zinsen und düstere Konjunkturprognosen – es gibt nichts, was die Laune der Anleger und Investoren eintrüben kann.

Doch wie lange noch? Selbst Wirtschaftslenker haben schon Sorgenfalten auf der Stirn. Berechenbar ist heute nichts mehr, schon gar nicht für Anleger.

Die Doppelmoral der Elite

Dies alles wird die Börsen nicht kalt lassen. An allen Fronten mehren sich die Krisensignale. Anleger tun deshalb gut daran, ihr Depot schon jetzt abzusichern. Denn geht es erst einmal bergab, dann sind die Schwankungen groß, dann steht die Psyche unter Strom, dann fehlt oft der Mut, bei riskanten Investments die Reißleine zu ziehen – dann wird es für viele Anleger teuer. Was also tun?

Lernen wir aus der Vergangenheit: Mehrfach erlebten die Deutschen in den vergangenen 100 Jahren tiefe Einschnitte in ihr Vermögen.

Meist begann es ganz harmlos: Eine Neuerung im System, z.B. die Erfindung der Eisenbahn, des Internets oder die Lockerung der Vergaberegeln für Hypothekenkredite. Sie alle schufen neue Verdienstmöglichkeiten. Erste Investoren legten ihr Geld an und erwirtschafteten hohe Renditen, was immer mehr Menschen dazu bewog, immer mehr zu investieren und sich dafür immer mehr zu verschulden.

Irgendwann bringt ein kleineres oder größeres Ereignis, etwa die unerwartete Pleite eines wichtigen Unternehmens, den Preisanstieg ins Stocken. Die ersten Investoren ziehen ihr Geld ab, andere folgen ihnen nach. Es kommt zur Panik. Auf die Panik folgt dann zuletzt der Crash.

Gleich drei Mal erlebten die Deutschen im vergangenen Jahrhundert tiefe Einschnitte in ihr Vermögen. Dies waren weit schlimmere als etwa die Ölkrisen der Siebzigerjahre oder das Platzen der Technologieblase nach der Jahrtausendwende. Untrennbar sind diese Brüche mit politischen Ereignissen verbunden. Das gilt vor allem für die beiden Währungsschnitte 1923 und 1948, mit denen die Deutschen die finanzielle Rechnung für den Ersten und den Zweiten Weltkrieg bezahlen mussten. Für Anleger und Sparer waren die Verluste hier noch weitaus größer als in der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932.

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Spareinlagen

Mit Spareinlagen haben die Deutschen bei der Hyperinflation 1923 und der Währungsreform 1948 fast all ihr Erspartes verloren. In Extremsituationen droht hier der Totalverlust. Im Normalfall gibt es hier keine Zinsen und die Inflation frisst die Spar-Renditen weiter auf – sehr schlecht.

Anleihen

Der Erste Weltkrieg war teuer. 100 Milliarden Reichsmark Kriegsanleihen wurden aufgelegt. Nach Kriegsende waren diese nahezu wertlos. Bei der Währungsreform 1948 erwischte es die Anleger abermals. Für eine Staatsanleihe über einen Nennwert von 100 Reichsmark bekamen sie nur noch 6,50 D-Mark. 93,5 Prozent waren verloren. Die größten Gefahren sind der Ausfall des Schuldners und eine Währungsreform. Generell sind Anleihen also im Crash gefährdet.

Aktien

Dass Aktionäre sogar nach dem Zweiten Weltkrieg als die großen Gewinner der Währungsreform da gestanden hätten, wird gerne behauptet. Das stimmt aber nur, wenn man auf den Kursanstieg nach dem 20. Juni 1948 blickt. Damals wurde die D-Mark eingeführt – und in der Tat stiegen die Aktienkurse darauf bis Anfang der Sechzigerjahre real um weit mehr als 3.000 Prozent. Unter dem Währungsschnitt selbst allerdings litten Aktien genauso wie Anleihen und Spargelder.

Wer während einer extremen Krise Aktien hat, dem drohen Kursrückgänge bis zum Totalverlust. Unter Extremkrise sind komplette Zusammenbrüche des Finanzsystems oder Kriege gemeint. Nach einem normalen Crash ohne solche Extreme erholen sich Aktien von Unternehmen mit einem generell tragfähigen Geschäftsmodell wieder. Also nicht ganz auf Aktien verzichten.

Immobilien

Die Hyperinflation vor knapp 100 Jahren machte Immobilienkäufer gar zum großen Gewinner: Die Kredite tilgten sich über den Geldverfall quasi wie von selbst. Deshalb erhob die damalige Regierung 1923 die Hauszinssteuer.

Immobilien sind eine der nützlichsten Anlagen, wenn die Finanzmärkte kollabieren. Zwangsabgaben für Immobilienbesitzer sind aber auch bei politisch stabilen Verhältnissen nicht für alle Zukunft ausgeschlossen.

Unternehmensbeteiligungen

Hier sind Anleger direkt in Unternehmen investiert. In extremen Krisen droht auch hier der Verlust von Vermögen bis hin zum Totalverlust. Bei Unternehmen mit einem tragfähigen Geschäftsmodell haben Sie jedoch gute Chancen als Gewinner aus der Krise zu gehen. Investieren Sie daher in Unternehmen, welche sich auf die Grundbedürfnisse der Menschheit konzentrieren. Diese sind Essen, Trinken, Energie und Infrastruktur.

Gold

Zeitweise wurde es konfisziert und sein Besitz verboten. Wer sich derartiger staatlicher Einflussnahme widersetzen konnte, fuhr mit Gold weitaus am besten. Regierungen können Gold weder herstellen und durch inflationären Gebrauch entwerten, auch droht dem Besitzer physischen Goldes keine Enteignung durch Konkurserklärung eines Schuldners. Barren und Münzen sind, anders als Anleihen, an kein Zahlungsversprechen einer Regierung oder eines Unternehmens gebunden. Gold ist nach wie vor die sicherste Anlageform.

Sie wollen Ihr Erspartes absichern? Wir helfen Ihnen dabei.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt

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