​Oktober 2019, Lesezeit ​2 Minuten


​​​​​​​Die Angst der Freiberufler und Selbständigen 

Freiberufler und Selbstständige blicken derzeit in Deutschland oft besonders ängstlich in die Zukunft. 62 % fürchten um ihre finanzielle Absicherung, so eine Umfrage der Quirin Privatbank in Zusammenarbeit mit „YouGov Deutschland“. 

Aus meinen zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass wenn es um die angemessene Versorgung geht, die Angst am größten ist. 

Ausweg: Verkauf des Unternehmens – mit allen Problemen 

Wer sich auf Firmenbörsen umguckt, sieht schnell: Es gibt deutlich mehr Verkaufsangebote als Kaufgesuche. Keine einfache Situation für Unternehmer, die ihre Firma verkaufen wollen. Zumal die schwache Nachfrage nicht das einzige Problem darstellt. 

Bei einem Firmenverkauf will man natürlich einen ordentlichen Preis erzielen. Schließlich hat man viel Energie und Zeit in die eigene Firma investiert. Es ist ein Lebenswerk. Wie ein Kind, das sich über mehrere Jahrzehnte zu einem ausgewachsenen Menschen entwickelt hat. 

Die Firma soll für einen ordentlichen Preis verkauft werden. Das ist wichtig, weil viele Unternehmer damit ihre Altersvorsorge finanzieren oder neue Pläne umsetzen. Dafür brauchen Sie einen langen Atem. 

Berufliches Versorgungswerk 

Viele zahlen in ein berufliches Versorgungswerk ein. Ärzte könne dies sowie Rechtsanwälte oder auch Architekten. Doch erstens sind die erwarteten Auszahlungen offenbar nicht so hoch wie einst kalkuliert, und zweitens gibt es auch in dieser Branche immer mehr Warnungen davor, dass die Niedrigzinsen die Versorgungswerke vor ernsthafte Probleme stellen. 

Das Bundessozialministerium hat sogar ein Gutachten erstellt, wonach drei von vier Millionen Selbstständigen für das Alter gar nicht abgesichert sind. 

Die Lösung: rechtzeitig vernünftiger Vermögensaufbau 

Das Zauberwort heißt: passives Einkommen durch Zinsen und Renditen. 

Einen Masterplan für finanzielle Sicherheit gibt es nicht. Aber was hilft, ist ein Finanzplan. Haben wir uns ein Ziel gesetzt, sollten wir uns so genau wie möglich darüber klarwerden, wie unser Geld reinkommt und wie wir es ausgeben. 

Im Grunde ist das nichts anders als Omas Haushaltsbuch. Nur dass es dafür heute diverse Apps und Dateivorlagen gibt. Wenn wir schwarz auf weiß sehen, was wir verdienen und wofür wir unser Geld ausgeben, werden wir erstaunt sein zu sehen, wo unser Geld hinfließt, wie viel wir zum Aufbau unserer finanziellen Unabhängigkeit zur Verfügung haben und was wir besser machen können, um unser Ziel zu erreichen.  

Passives Einkommen aufbauen: Geld anlegen 

Um finanziell unabhängig zu werden, müssen wir grundsätzlich Geld anlegen. Gerade in Zeiten des Niedrigzinses ist es trotz der bestehenden Risiken ohne Investments nahezu unmöglich, eine ausreichende Rendite zu erzielen, z. B. für die Frührente. Dividenden gibt es ebenso nur für Aktionäre. Da wir unser Geld nicht verzocken sondern vermehren wollen, brauchen wir dafür eine gute Anlagestrategie. 

Aller Anfang ist schwer. Deshalb sollten Sie unbedingt den Rat eines Experten einholen, damit Sie alles richtigmachen. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


​​P.S.: Von Renditen leben ist wahre Freiheit. Klicken Sie hier. 

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