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November 2020, Lesezeit 2 Minuten


Die EZB will eine Verschärfung der Negativzinsen  

Die Europäische Zentralbank (EZB) geht im Dezember voraussichtlich in ihre letzte Sitzung in diesem Jahr. Schon jetzt sickerte durch, was den Anlegern im kommenden Jahr übel aufstoßen könnte. Sie stellt eine Verschärfung der Negativzinsen in Aussicht. 

„Wir glauben nicht, dass wir uns an der Untergrenze befinden. Wir glauben, dass es in Zukunft Raum für weitere Kürzungen gibt“, sagte der Chefvolkswirt der EZB, Philip R. Lane, in einem am Montag von der Notenbank veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung Les Echos. „Wir glauben immer noch, dass eine Senkung der Zinssätze eine gangbare Option ist.“ 

Seit Mitte Juni 2014 müssen Geschäftsbanken Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Aktuell liegt dieser Einlagenzins - im Fachjargon Einlagefazilität - bei minus 0,5 Prozent. Auch wenn es inzwischen Freibeträge für bestimmte Summen gibt, bleibt dies aus Sicht der Branche eine Milliardenbelastung. Der Leitzins im Euroraum liegt auf dem Rekordtief von null Prozent. 

Immer mehr Banken haben in den letzten Jahren diese Negativzinsen an ihre Kunden weitergegeben. Sollte diese Verschärfung tatsächlich kommen, dürfen Anleger davon ausgehen, dass auch diese an die Kunden weitergegeben wird. 

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(Vgl. Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/507735/EZB-stellt-Verschaerfung-der-Negativzinsen-in-Aussicht) 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt