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​Juli 2019, Lesezeit 5 Minuten


Die reale Bedrohung in Deutschland 

Wenn man den Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik Glauben schenken darf, steht Deutschland vor einer gewaltigen Krise, die keiner wahrhaben will: eine Rezession. 

Nachdem der reale Auftragseingang der deutschen Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat den 10. Monat in Folge im Abwärtstrend war, dürften die „fetten“ Jahre des Exportweltmeisters endgültig vorbei sein.  

Momentan gibt es in den Medien nur ein Thema: der Klimawandel. 

Und für den Klimawandel gehen Tausende auf die Straße. 

Doch das könnte sich demnächst ändern. Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit und explodierende Sozialkosten dürften bald die beherrschenden Schlagworte in den Medien sein. 

Volkswagen, Bayer, Paypal, BASF, Opel, Ford, Sanofi, Thyssen-Krupp, Siemens und allen voran die Deutsche Bank. Sie alle kündigen Massenentlassungen an, die in die 10-tausende gehen. Die Mehrheit dieser Arbeitslosen wird vermutlich nie wieder eine Arbeit finden. Niemand spricht von diesem Wirtschaftsklima. 

Niemand gehe für die vollkommen irrsinnige Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank auf die Straße, die „Zombieländer“ und schwach aufgestellte Unternehmen um jeden Preis am Leben erhalte, so der Kommentar der beiden Finanz- und Wirtschaftsexperten. 

Deutsche Sparer haben nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen verloren. Dagegen demonstriert niemand. 

25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten im Niedriglohnsektor und werden dadurch unweigerlich in die Altersarmut rutschen. Dafür geht kein Bürger auf die Straße. 

Deutschland hat die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit, auch dagegen begehrt keiner auf. 

Die Schmerzgrenze scheint immer noch nicht erreicht zu sein. Eigentlich unfassbar. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S.: Wie Sie sich vor den Folgen schützen, erfahren Sie hier…