Der Dispozins ist der Zinssatz, den Sie zahlen, wenn Sie Ihr Girokonto überziehen.

Ist Ihnen egal, wie hoch dieser ist?

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Nehmen Sie ihn überhaupt in Anspruch? Oder überziehen Sie Ihr Konto einfach nicht?

Kennen Sie den Dispozinssatz Ihres Girokontos überhaupt?

Ein Dispokredit wird Ihnen von Ihrer Bank in der Regel erst dann eingeräumt, wenn auf dem Konto regelmäßige Einkünfte eingehen. Damit deutsche Staatsbürger, mit einem festen Wohnsitz in Deutschland, Ihr Konto überziehen können, müssen Sie zudem volljährig sein und eben ein regelmäßiges Einkommen nachweisen können.

Wenn so ein Dispokredit jedoch erst einmal eingeräumt oder mit der Bank vereinbart ist, dann geht es schleichend. Und genau das ist die große Gefahr daran. Sie bekommen dies beim Bezahlvorgang nämlich nicht mehr mit, dass Sie mit diesem Einkauf Ihr Girokonto überziehen. Und wenn das Konto erstmal überzogen ist, dann beginnt ein Kreislauf, aus dem man nur schwer wieder entkommt. Wer über seine Verhältnisse lebt, und mehr ausgibt, als er einnimmt, dem reicht sein monatliches Nettoeinkommen nicht aus. Das Konto ist im Minus, im nächsten Monat geht wieder Gehalt ein und gleicht das Konto kurzzeitig aus, jedoch steht dann für den neuen Monat von vornherein weniger zur Verfügung und man überzieht wahrscheinlich wieder.

Der Kreislauf der hier entsteht ist eine Mischung aus Unachtsamkeit, Scham, möglicherweise auch Nichtwissen und lässt eine falsche Einstellung gegenüber Geld vermuten.

Und das Konto zu überziehen, das kann so richtig teuer sein. Stand 16.09.17 liegt der durchschnittliche Dispozins bei 9,45% (Quelle: https://www.fmh.de/zinsentwicklung-grafik/grafik-der-woche)

Wie die nächste Grafik verdeutlicht, ist dieser Zinssatz über die letzten 20 Jahre gesehen vergleichsweiße niedrig. Setzt man diesen jedoch ins Verhältnis mit den Guthabenzinsen, die wir derzeit für unser Erspartes auf der Bank bekommen, nämlich keine, dann steht das leider in keinerlei Verhältnis mehr.

(Quelle: https://www.fmh.de/zinsen-vergleiche/girokonto-dispozinsen)

(Quelle: https://www.fmh.de/zinsen-vergleiche/girokonto-dispozinsen)

Ich möchte aber noch deutlicher werden, denn bislang war nur von dem durchschnittlichen Zinssatz die Rede, der bei der Überziehung eines Girokontos verlangt wird. Schauen wir uns dies auf der Ebene der Banken an, dann sehen wir noch viel extremere Werte:

(Quelle: https://www.kostenloses-konto.net/informationen/dispozinsen-statistik-top-100.html)

(Quelle: https://www.kostenloses-konto.net/informationen/dispozinsen-statistik-top-100.html)

Deshalb erneut die Aufforderung: schauen Sie genau hin! Gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrem Geld um! Und wenn Sie Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht einen Profi zu Rate zu ziehen.

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