Einfach mal nachgerechnet

Einem Bericht der Bild-Zeitung zu Folge, hat Deutschland im Jahr 2017 fast 1 Billion Euro an Sozialleistungen ausgegeben. Um exakt zu sein: 965,5 Milliarden Euro.

Legen wir zu Grunde, dass Deutschland etwa 80 Millionen Einwohner hat, könnte man mit 800 Millionen Euro jedem Einwohner pro Kopf ein Grundeinkommen von 1.000,- Euro bezahlen. Einfach so. Alle Kinder, alle Millionäre und alle Milliardäre sind da bereits eingerechnet.

Wir haben etwa 13,5 Millionen minderjährige Kinder, die bei ihren Familien leben. Die Kinder benötigen den Betrag von 1.000 Euro ersichtlich nicht. Wenn man diesen Betrag auf 300 Euro reduzierte, dann würden also grob gerechnet 120 Milliarden Euro im Jahr gespart werden, die wiederum auf die Erwachsenen umverteilt werden könnten. Also auf die verbleibenden 67 Millionen Menschen. Dies sind noch einmal – grob gerechnet – 150 Euro mehr im Monat pro Erwachsenen.

Die Doppelmoral der Elite

Unter dem Strich könnten Erwachsene ein Grundeinkommen in Höhe von monatlich 1.150 Euro – bedingungslos – erhalten, ohne dass der Staat (das Geld seiner Steuer- und Beitragszahler verwendend) mehr tun müsste als bislang.

Um einen Ausgleich zu schaffen, könnte man die Zahlung beispielsweise als negative Einkommensteuer verbuchen. Wer mehr verdient, muss diesen Betrag dann mit seiner Einkommensteuerlast verrechnen.

Das Geld könnte automatisch auf die jeweiligen Bankkonten eingebucht werden. Und die immensen Verwaltungskosten könnten dabei auch noch eingespart werden.

Doch der Staat möchte nicht. Auch die Bürokratie möchte nicht. Wir möchten uns unter anderem verwalten, weil die Verwaltung keine andere Beschäftigung hat. Weil die Mächtigen stets alles verwalten wollen. Das ist ein Teil der Menschheitsgeschichte. Schade.

Mein Tipp an Sie: Schaffen Sie sich Ihr eigenes Grundeinkommen!

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Uwe Hammerschmidt