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April 2019, Lesezeit 8 Minuten


IW-Prognose – Nullzins bis 2050

 

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist vielen ein Dorn im Auge: Die Gesetzliche Rentenversicherung beklagt sich darüber, dass sie inzwischen für angelegtes Geld sogar Zinsen zahlen muss, anstatt wie früher Erträge zu erwirtschaften, Sparer sehen ihre Erträge schmelzen und Banken ächzen, weil ihre Gewinne schrumpfen. 

Aktuell sind die Realzinsen bei klassischen Bankprodukten oft negativ. Laut IW könnte das noch lange so bleiben

Vor allem konservative Sparer hoffen sehnsüchtig auf ein Ende der Niedrigzinsphase, doch das ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Ganz im Gegenteil: Niedrige Zinsen werden laut dem Institut der deutschen Wirtschaft noch bis zum Jahr 2050 andauern. 

Der wichtigste Grund für die Zinsmisere ist jedoch der demografische Wandel, so die IW-Studie: Seit Jahrzehnten steigt die Lebenserwartung in Industrienationen wie Deutschland. Immer mehr Menschen bereiten sich auf ein langes Leben vor und sparen deshalb mehr als die Generationen vor ihnen, das lässt die Zinsen sinken. Dieser demografische Trend lässt sich in den kommenden Jahrzehnten nicht aufhalten. Er führt dazu, dass die Zinsen auch in absehbarer Zeit nicht nennenswert steigen. 

Niedrigzinsen sind grundsätzlich keine schlechte Nachricht laut Dr. Demary. Sie erleichtern die Finanzierung und helfen den Haushalten dabei, Vermögen in Form von Immobilien aufzubauen. Grundsätzlich sollten Banken, Privatleute und Unternehmen überprüfen, ob sie auch langfristig gut auf Niedrigzinsen eingestellt sind. Dazu zählen für mich nicht nur Immobilien, sondern weitere Realwerte wie beispielsweise Edelmetalle wie Gold und Silber, aber auch Beteiligungen an Unternehmen die von den demografischen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen profitieren. 

Investieren statt sparen 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


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