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​Juli 2019, Lesezeit 5 Minuten


Ist damit die befürchtete Finanz- und Wirtschaftskrise eingeläutet? 

Private Anleger und Sparer hatten es in den letzten 10 Jahren nicht leicht. Durch die Nullzinspolitik haben deutsche Sparer nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen verloren. In Verbindung mit der Inflationsrate ist dies eine Enteignung beispiellosen Ausmaßes. 

Die Goldeinschränkung könnte ein Signal sein 

Bisher lag die Grenze für anonymen Goldkauf bei 10.000 Euro – die Summe soll folglich um das Fünffache verringert werden. Dies würde in der Praxis bedeuten, dass ein Anleger eigentlich immer seine Personalien offenlegen muss, wenn er Gold kaufen will. Denn schon beim Handel mit ganz geringen Mengen wird dieses Limit erreicht. In Zahlen: Bei einem aktuellen Goldpreis von circa 1.250 Euro je Feinunze wird diese Obergrenze bereits bei einem Zukauf von etwa anderthalb Feinunzen erreicht – also fast 50 Gramm. Dies zeigt, wie rigoros die Bundesregierung damit in den Handel eingreifen will. 

Begründet wird dies wieder einmal mit dem Zuwachs von Geldwäsche und der Zunahme der Schattenwirtschaft. Der Grund könnte jedoch auch andere Hintergründe haben. 


Die Angst vor einem Banken-Run 

Ein Bank Run ist eine ungewöhnliche Situation, die vor allem im Zuge von Wirtschafts- und Finanzkrisen auftritt. 

Im Zuge hoher Verunsicherung hat die Bevölkerung eines Landes kollektiv Angst um das eigene Geld, welches in unserem Wirtschaftssystem größtenteils bei Banken liegt. Diese Angst sorgt für einen ungewöhnlich hohen Abzug von Mitteln aus der Bank – oftmals in Form von Barabhebungen. 

Vor allem die Barabhebungen belasten dabei das Geldsystem. Denn Barabhebungen treffen Banken an einer empfindlichen Stelle. Während Überweisungen von einer Bank zu einer anderen die Liquidität des gesamten Bankensystems weniger belastet, sind hohe Barverfügungen von Geld eine existenzielle Gefahr für die betreffende Bank. Eine Abhebung von Bargeld sorgt für eine Reduzierung des Zentralbankgeldes der Bank (Bargeld ist Zentralbankgeld). Allerdings benötigen Banken eben diese Zentralbankgeld um ihre Geschäfte aufrecht zu erhalten und weitere Barabhebungen bedienen zu können. Sollte einer Bank im Zuge eines Runs auf die Banken das Zentralbankgeld ausgehen, können Kunden keine Barabhebungen mehr vollziehen und die Bank würde illiquide und damit Insolvent werden. Dabei ist das Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung der Bank nicht ausschlaggebend. Selbst eine Bank mit hohen Überschüssen könnte so vor dem Ende stehen. 

Ein Bank Run ist meistens keine Situation, die sich auf eine Bank beschränkt. Oftmals kommt es im Zuge eines Vertrauensverlustes zu ähnlichen Situationen in vielen Banken zur selben Zeit. 


Die Abschaffung des Bargeldes 

Ohne Bargeld könnte es einen solchen Bankrun nicht mehr geben. Die einschlägigen Fehlentwicklungen im Geld- und Finanzsystem sowie bei den aus dem Ruder gelaufenen Staatsfinanzen ließen sich noch besser und noch länger verschleiern. 

Wenn die Menschen keine Scheine und Münzen mehr besitzen, liegt das gesamte Geld bei der Bank. Dies führt zu einer Machtfülle, die leicht im Exzess münden kann. Die Banken könnten mit Negativzinsen noch mehr Kredite als bisher vergeben. So wächst die Geldmenge und es kommt zu Inflation. Gravierend: Negativzinsen kommen auch einer Enteignung der Privathaushalte gleich. Noch kann man sich dem zumindest theoretisch entziehen, indem man das Geld keiner Bank anvertraut und zu Hause bunkert. Bei einem vollständig elektronischen Zahlungsverkehr wäre eine schleichende Enteignung durch Negativzinsen nicht mehr aufzuhalten. 

 

Die Angst vor der Flucht in Gold 

Viele private Investoren sind dazu übergegangen sind, Gold als eine Art von Zweitwährung zu halten. Der Euro und der US-Dollar werden nach und nach schwächer, da die Zinsen niedrig sind bzw. noch abgesenkt werden sollen. Darüber hatte ich bereits berichtet. Gold als Fluchtwährung wäre vor allem für den anonymen Kauf interessant, da es einen guten Grund dafür gibt, ein Bargeldverbot anzunehmen. 

Bargeld ist anonym und die Aktivitäten von „normalen“ Sparern lassen sich auf diese Weise nicht nachvollziehen. Zudem steht immer zu befürchten, dass die tendenziell steigende Geldmenge eines Tages durch eine Währungsreform und eine reine Umstellung ausgehebelt wird. Eine steigende Geldmenge sorgt sukzessive für ein sinkendes Vertrauen in die Währung, sofern die Produktion nicht mit dem Geldmengenanstieg Schritt hält. Genau dies passiert bei uns. 

Steht kein Bargeld zur Verfügung, müssen die Staaten lediglich per Knopfdruck die vorhandenen Guthaben umstellen. Um dies zu bewerkstelligen, muss das Bargeld allerdings zunächst aus dem Spiel genommen werden. Gold nun ist kein staatlich garantiertes, aber ein sicheres Zahlungsmittel. Es funktioniert wie Bargeld, wenn Sie es anonym kaufen können. Der Ankauf aber wird nun ab 2020 erschwert... 

 

Das sollten Sie wissen: 

Tatsächlich werden sich Gold-Interessenten ab Januar 2020 ausweisen müssen und decken damit ihr (Gold-)Vermögen 1:1 auf. Der Schritt deutet für meine Begriffe darauf hin, wieviel Angst die Notenbanken und die Regierungen vor privatem Goldbesitz haben. 

Auch beim Verkauf Ihres Goldes werden Sie künftig Ihre Identität preisgeben müssen. 

Ergreifen Sie jetzt Schutzmaßnahmen, damit Ihr Vermögen nicht auf der Strecke bleibt. Deshalb mache ich Ihnen heute ein Geschenk. 

Bis einschließlich Sonntag, 04.August 2019 schenke ich Ihnen meine zwei Sonderreports „Acht krisensichere Anlagen für Ihr Geld und „Edelmetalle als Hartgeld“. Jeder dieser Reports kostet normal 39,99 Euro. 

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S.: Wenn die Medien über den Ausbruch der nächsten Krise berichten, könnte es bereits zu spät sein.