Ist die Bargeldabschaffung oder die Kontrolle über Bargeldgeschäfte das richtige Mittel um Schwarzgeld-Transaktionen und Geldwäsche zu unterbinden?

Der Bundestagswahlkampf nimmt so langsam Fahrt auf. Da darf das Thema Bargeldverbot / Bargeldobergrenze natürlich nicht fehlen.

Anlässlich einer CDU-Wahlkampfveranstaltung am Montag in Schleiz, machte unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch das zum Thema.

Er machte sich dort für eine Kontrolle großer Bargeldgeschäfte stark, um Schwarzgeld-Transaktionen und Geldwäsche zu unterbinden.

Dabei haben wir ja in vielen europäischen Ländern schon Bargeldobergrenzen. Selbst in Deutschland besteht seit neuestem bei Bargeldgeschäften über 10.000 Euro Ausweispflicht.

Will der Staat uns totkontrollieren?

Die Mär durch Bargeldobergrenzen oder Bargeldverbot würden Geldwäsche und Terror-Finanzierungen verhindert werden, glaubt hierzulande sowieso fast keiner mehr.

Es geht alleine um uneingeschränkte Kontrolle der Bürger, um das Durchsetzen von Negativzinsen in unbegrenzter Höhe und um die schleichende Enteignung der Bürger, die sich dann nicht mehr wehren können.

 

Der IWF hatte vor kurzem eine Handreichung veröffentlicht, wie die Reduktion von Bargeld möglichst geräuschlos umgesetzt werden könne.

Auftrieb erhielt die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld auf internationaler Ebene durch einen Banken-Skandal in Australien. Wie Bloomberg meldet, hat am Montag der Chef der australischen Commonwealth Bank, Ian Narev, seinen Rücktritt angekündigt. Auf den Konten der Banken sollen über die Geldautomaten hohe Summen an Drogengeldern gewaschen worden sein.

Die Commonwealth-Bank soll etwa 53.700 Rechtsbrüche begangen haben – besonders in Zusammenhang mit Finanztransaktionen an Geldautomaten. In dem Zeitraum zwischen November 2012 und September 2015 soll die Bank in mehr als 53.500 Fällen Daten zu Bargeldtransaktionen, die den Wert von 10.000 australischer Dollar (rund 6.700 Euro) überstiegen, nicht oder zu spät an die Ermittler weitergeleitet haben.

Der Bank hätten ordentliche Kontrollsysteme gefehlt, um gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vorzugehen, teilte die australische Finanzermittlungsbehörde AUSTRAC mit.

Meiner Meinung nach sollte erst einmal bei den Großen und bei den Eliten aufgeräumt werden bevor man immer den kleinen Bürger die Suppe auslöffeln lässt.

Der Bundestag hat in den letzten Wochen Gesetze beschlossen, bei denen man den Eindruck gewinnt, die komplette Bevölkerung soll entmachtet werden.

Denn steht der Bürger erst einmal komplett unter der Kontrolle, kann er sich auch nicht mehr wehren.

Und dann können die Eliten machen was sie wollen, denn der Bürger zahlt die Zeche.

Herzlichst Ihr