Bankgebühren führen Kunden hinters Licht

Einige Banken sagen öffentlich etwas anderes als ihre Preisaushänge. Gerade die kundeneigenen und genossenschaftlichen Volksbanken heizen mit undurchsichtigen Kontokonditionen den Streit über Negativzinsen für Sparer an.

Und wieder frisst sich der Negativzins ein Stück weiter in die Guthaben der Sparer.

Immer mehr Volks- und Raiffeisenbanken verlangen mittlerweile Negativzinsen, und das nicht erst ab 100.000.- Euro Guthaben, sondern schon ab dem ersten Euro zum Beispiel auf Girokonten.

Für neue Aufregung sorgt die Volksbank Reutlingen, ein süddeutsches genossenschaftliches Geldinstitut mit rund 30.000 Mitgliedern. Laut Preisliste droht auf ihren Girokonten seit Mai ein Strafzins von 0,5 Prozent. Für ein Guthaben von nur 5000 Euro würden also schon 25 Euro pro Jahr zuzüglich zur monatlichen Kontoführungsgebühr fällig. Das gilt auch für Onlinekonten.

Die Väter der genossenschaftlichen Idee haben kleine, aber stabile Banken ins Leben gerufen, die den einfachen Sparer – Arbeiter, Eisenbahner, Bauern oder Postbedienstete – aus den Zähnen der freiberuflichen Kredithaie befreiten, die im 19. Jahrhundert verbreitet waren. Es gehört zur bitteren Ironie der Geschichte, dass jetzt ausgerechnet diese volksnahen Geschäftsmodelle am stärksten unter den Nachwehen der Finanzkrise in Form steigender Regulierungsbürokratie und der verkehrten Zinswelt leiden müssen.

Fazit:

Der Sparer muss erkennen, die Zeiten wo er sich auf seine Bank verlassen konnte, ist vorbei. Er muss seine Geldanlagen selbst in die Hand nehmen, um sich vor dieser Enteignung zu schützen. Negativzinsen sind nur ein Mittel um Bürger schleichend zu enteignen, damit die Geldkartelle die absolute Macht über die Sparer zu bekommen

 

Uwe Hammerschmidt

P:S. Wir geben Ihnen die Informationen, um sich davor zu schützen. Handeln Sie jetzt, es ist höchste Zeit.