Mieten und Immobilienpreise steigen weiter an.  

 -In manchen Städten sogar explosionsartig!

Großstädte bieten viele Vorteile: hohe Lebensqualität, einen flexiblen Arbeitsmarkt und attraktive Verkehrsmittel. Deshalb ziehen einer Studie zu Folge viele junge Leute in die Metropolen.

Dies hat Folgen für die Entwicklung der Mieten und der Preise.

Wir haben nicht mehr die stabilen Verhältnisse von Früher, wo Unternehmen dem Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis auf die nächsten 20 Jahre sichert. Die Menschen sichern sich ab, um beim Jobverlust schnell wieder Arbeit zu bekommen. Und das finden sie in den Großstädten. Hinzu kommt die hohe Lebensqualität, wie der öffentliche Nahverkehr.

Dieser Zuzug lässt Mieten und Immobilienpreise rasant steigen. Zudem nimmt die Wohnungsnot in den Metropolen deutlich zu.

Rund 40 Prozent aller deutschen Haushalte wenden mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete auf, fast ein Fünftel sogar mehr als 40 Prozent.  Vor allem kleine Haushalte haben eine höhere Mietbelastung zu tragen. Normalerweise sollten es maximal 30 Prozent sein, damit für die sonstige Lebensführung noch etwas übrig bleibt. Davon sind wir mittlerweile weit entfernt.

Zwar sind in den letzten zwölf Monaten die Mieten bundesweit nur um 7 Prozent gestiegen, doch in den Großstädten sieht es anders aus. Allein in Berlin stiegen die Mietpreise um 13 Prozent, seit dem Jahre 2007 sogar um stolze 78 Prozent. München meldet im gleichen Zeitraum nur 65 Prozent Mietpreissteigerung, doch waren damals schon die Mietpreise deutlich höher als in anderen deutschen Metropolen.

Die Eigene Immobilie ist für viele ein Traum. Doch dabei werden steigende Mieten und hohe Immobilienpreise für die Deutschen zunehmend zur Belastung

Steigende Mieten und hohe Immobilienpreise werden für die Deutschen zunehmend zur Belastung

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Mit einer Lösung des Wohnproblems tun sich Politiker schwer. Die Mietpreisbremse gilt als gescheitert. Und auch der Versuch, mehr Mieter zu Wohneigentümern zu machen – etwa mit staatlichen Finanzhilfen beim Kauf – scheinen bislang wenig erfolgreich.

Die Zahl der Baugenehmigungen sinkt weiter und  die Genehmigungen für Nachverdichtung sind weiter gefallen. Die Folge: Wir sind weit davon entfernt, die Wohnungsnot zu lindern.

Auch Wohnungseigentum wird immer unerschwinglicher.

Durch steigende Preise sinkt die Wahrscheinlichkeit sich überhaupt noch Wohnraum in den Städten leisten zu können. Obwohl die Niedrigzinsen auch private Käufer in Scharen in den Immobilienmarkt treiben, stagniert die Quote für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland.

Da Deutschlands Städte immer noch ein investorenfeindliches Klima bietet, allein durch bürokratische Hürden bei Baugenehmigungen, zieht es immer mehr Bauträger ins Umland, in den sogenannten Speckgürtel. Dort finden auch Wohnungssuchende noch bezahlbaren Wohnraum.

Doch die Folge wird sein: In vielen Umlandgemeinden dürften die Preise stärker steigen als in den Großstädten selbst. Schon heute sehen wir, dass wieder mehr Menschen in den Speckgürtel abwandern, weil die Kernstädte zu teuer wurden.

Eine bedenkliche Entwicklung wie ich finde.


Herzliche Grüße Ihr

Uwe Hammerschmidt