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​Juni 2019, Lesezeit 5 Minuten


Steuererhöhungen werden kommen 

Die jüngste Steuerschätzung in Deutschland ist ernüchternd. Allein der Bund wird nach den jüngsten Schätzungen bis zum Jahr 2023 75 Milliarden Euro weniger einnehmen als gedacht. Grund für die Mindereinnahme sind die schlechteren Konjunkturaussichten. Und das wird nicht besser werden. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit hat die Wirtschaft den Rückwärtsgang eingelegt. Wappnen Sie sich. 

​Dass die jährliche Steuererklärung in Zukunft einfacher wird ist eher nicht wahrscheinlich. Dass die Steuern steigen dagegen sehr!

Neue Steuern sind längst schon formuliert 

​​Rechnet man die Länder und Kommunen mit ein, sind die Mindereinnahmen sogar noch größer. Dann nimmt der Staat etwa 100 Milliarden Euro weniger ein. Dennoch werden die Steuereinnahmen steigen – nur nicht so stark wie gedacht, heißt es. Der Staat hat allerdings mit den Einnahmen gerechnet – insofern müssen Sie davon ausgehen, dass er an anderer Stelle versucht, sich das Geld zu holen. 

Dabei fällt auf, dass derzeit beispielsweise die „CO2“-Steuer diskutiert wird. Das scheint politisch sogar korrekt zu sein, denn es geht um den aktuell so beliebten Klimaschutz. Die Mehrbelastung dürfte am Ende vor allem den Mittelstand treffen.  

Zudem versucht der Finanzminister aktuell, die „Grundsteuer“ zu reorganisieren. Die Pläne sind für kurze Zeit auf Eis gelegt, da beispielsweise das Bundesland Bayern Sonderrechte fordert. Bis zum Jahresende allerdings muss die Reform nach höchstrichterlichen Vorgaben stehen.  

Weitere Pläne in Sicht 

Doch dies dürfte noch nicht alles sein. Die Länder müssen gleichfalls auf Steuern verzichten. Eine typische Ländersteuer ist die Grunderwerbsteuer. Fehlende Einnahmen dürften die Länder oder zumindest einige von Ihnen ab 2020 (spätestens) mit höheren Steuern beim Immobilienkauf auszugleichen versuchen.  

Schließlich tobt neben der „Enteignungsdebatte“ der SPD schon lange die Diskussion Geldanlegern gegenüber. Wer was auf der Seite hat, soll abgeben. Ich rechne damit, dass eines Tages die Abgeltungsteuer wieder durch die Besteuerung nach der Einkommenssteuer ersetzt werden dürfte - eher früher denn später. Zudem sind Gewinne mit Gold derzeit nach einem Jahr Haltedauer noch steuerfrei.  

Wenn der Staat nach neuen Einnahmequellen sucht, dürfte er sich auch hier bedienen und sämtliche Goldgewinne abschöpfen. Die Diskussion kam vor gut einem Jahr bereits auf und verschwand in den Schubladen. Mich würde es wundern, wenn die „Idee“ nicht wiederaufkommt 

Angesichts der neuen Steuerschätzungen empfehle ich dringender als zuvor, dass Sie frühzeitig Entscheidungen treffen. Wer jetzt investiert oder „anlegt“, wird von späteren Steuererhöhungen in der Regel ausgeschlossen. Zudem ist es wichtig, den Immobilienmarkt zu beobachten – solange die Grunderwerbsteuer nicht erhöht wurde. Wer Steuern vermeiden möchte, sollte sich ab jetzt darum kümmern. In meinem Sonderreport „Acht krisensichere Anlagen für Ihr Geld“ zeige ich Ihnen, was Sie tun können. Klicken Sie einfach hier.

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


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