Sind Kryptowährungen das Gold der Zukunft?

Teilen!

März 2019, Lesezeit 13 Minuten


Sind Krypto-Währungen das Gold der Zukunft?


Wussten Sie, dass viele Investoren Kryptowährungen vor allem aus einem Grund halten: Sie wollen ihr Kapital vor Inflation, Bankenpleiten und der Willkür von Notenbanken schützen. Sie nutzen Kryptowährungen als sogenannte Fluchtwährung, weil sie ihrer Landeswährung nicht mehr vertrauen.

Ähnlich wie Edelmetalle sind Krypto Währungen nicht vermehrbar. Das macht sie als Anlage interessant.

Dies gilt vor allem für krisengebeutelte Länder mit politisch unsicherer Lage und hohen Inflationsraten, wie z.B. Venezuela oder Argentinien. Doch seit die EZB mit ihrem Anleihen-Kaufprogramm die Märkte mit ultra-billigem Geld geflutet hat und die USA von einem flatterhaften Donald Trump regiert werden, flüchten auch vermehrt westliche Anleger in Kryptowährungen.

Bitcoin & Co gewinnen in Zeiten politischer Unsicherheit immer mehr an Bedeutung. Unter vielen Anlegern werden Kryptowährungen bereits als Gold 2.0 gehandelt. Tatsächlich weisen sowohl Kryptowährungen als auch Gold Gemeinsamkeiten auf, die sie zu äußerst lukrativen Krisenwährungen machen.

Genauso wie Gold sind Kryptowährungen limitiert. Anders als bei den staatlich regulierten Papierwährungen, kann die verfügbare Menge an Kryptowährungen und Gold nicht einfach beliebig ausgeweitet werden. Während bei Gold die Vorkommen natürlich begrenzt sind, gibt es bei Bitcoin & Co eine fest eingebaute Limitierung.

Sowohl Gold als auch Kryptowährungen schützen Ihr Kapital vor dem Zugriff des Staates. Wenn Sie Gold in kleiner Stückelung physisch aufbewahren, kann der Staat es Ihnen nur sehr schwer wieder wegnehmen. Anders als bei Geldkonten lassen sich Ihre Bestände weder einfrieren noch abziehen. Das gleiche gilt für Kryptowährungen. Solange Sie alleine Ihre Zugangsdaten kennen und diese sicher verwahren, ist Ihr Vermögen vor fremdem Zugriff geschützt.

Kryptowährungen und Gold schützen Ihr Vermögen vor Bankenpleiten oder Staatsinsolvenzen. Weder bei Gold noch bei Kryptowährungen müssen Sie sich Sorgen darüber machen, was im Falle einer solchen Krise passiert. Denn Sie sind ganz alleine Herr über Ihr Vermögen.

Doch worin Bitcoin & Co sich deutlich von Gold abheben ist die Alltagstauglichkeit und vor allem die Technologie, die dahintersteckt.

Viele sprechen davon, aber was genau verbirgt sich hinter der Technologie, die in Zukunft in sehr vielen Lebensbereichen eingesetzt werden soll?

Dass hinter Kryptowährungen wie Bitcoin oder auch Ethereum die Blockchain-Technologie steht, ist hinlänglich bekannt. Viele Personen sehen in der Blockchain die eigentliche Errungenschaft. Sie ist die Basis des Bitcoins, der von Satoshi Nakamoto entwickelten Kryptowährung.

Kurz nach BTC folgte mit Ethereum die Blockchain 2.0. Diese Blockchain unterscheidet sich in vielen Dingen. Der wichtigste Punkt: Die Einführung des Smart-Contract (intelligenter Vertrag). Sie sorgen für eine dezentrale Ausführung von Verträgen und sollen für eine Konsistenz im Netzwerk sorgen. Damit ist eine Smart-Contract Blockchain eine Blockchain, die den Einsatz von intelligenten Verträgen ermöglicht. Neben Ethereum, ist dies auch EOS, Cardano und auch Ripple (in Verbindung mit Codius).

Geschichtlicher Exkurs: Erstmal erwähnt wurden Smart Contracts 1993 von Nick Szabo (von dem einige ausgehen, dass es sich bei ihm um Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der Bitcoin, handelt). Ethereum war die erste Plattform, welche die intelligenten Verträge einführte. Das Projekt wurde 2013 das erste Mal von Vitalik Buterin in einem Whitepaper beschrieben.

Was ist ein Smart-Contract?

Klassische Verträge kennt die Menschheit seit vielen tausend Jahren. Es ist eine Abmachung zwischen mindestens zwei (oder mehr) Parteien, basierend auf der sog. „Wenn-Dann-Formel“. Wenn Partei X Geld gibt, übergibt Partei Y die Ware. Dieser Prozess lässt sich auch auf der Blockchain abbilden und damit vereinfachen.

Ein Smart-Contract ist nichts anderes, als eine Folge von Aktivitäten, die ausgeführt werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Das kann vom Kaufvertrag bis zu komplexen Finanzgeschäften reichen. Daher kann die Ethereum Blockchain für User eingesetzt werden, die auf irgendeine Weise Handel betreiben und diese als Datenbank verwenden um Vertragsgegenstände zu tokenisieren.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Smart-Contracts und klassischen Verträgen?

Diese neuartige Art des Vertragsabschlusses bietet zahlreiche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Verträgen. Nachfolgend die wichtigsten Vorteile von Smart Contracts:

Smart Contracts sind fälschungssicher und neutral: Da die Vertragsinhalte unwiderruflich auf der Blockkette gespeichert, jedwede Änderungen direkt danach dokumentiert und ebenso gespeichert werden, sind Smart Contracts sehr fälschungssicher. Daneben sind sie „trustless“. Die Vertragsparteien müssen sich kein Vertrauen gegenüber haben, da die Verträge neutral sind.

Drittparteien entfallen: Sogenannte Intermediäre, also Drittparteien, fallen bei Smart-Contracts weg. Dazu zählen Notare und Rechtsanwälte. Die Verträge werden von den Nodes im Netzwerk bestätigt, ausgeführt und gesichert.

Aktivitäten werden automatisch ausgeführt: Die Wenn-Dann-Strukturen sorgen dafür, dass, sobald das Ereignis eintritt, die darauffolgende Aktivität ausgeführt wird. Wenn Person A und Person B einen Smart-Contract schließen und A seine Bedingung erfüllt, dann wird im Netzwerk automatisch die notwendige Aktion ausgeführt, die darauffolgt. Es ist nicht notwendig, dass B zu diesem Zeitpunkt aktiv werden oder eine Drittpartei informiert werden muss.

Alle Teilnehmer werden über Statusänderungen informiert: Die dezentrale Struktur erfordert es, dass die einzelnen Nodes konsistente Informationen verarbeiten. Dies heißt im Umkehrschluss, dass Statusänderungen direkt mit allen Nodes geteilt werden und ebenso konsistent gespeichert sind, wenn ein Ereignis eintritt.

Smart Contracts sind sehr effizient: Sie sind leichter zu programmieren, als all die bürokratischen Wege zu gehen, die für normale Verträge notwendig sind. Dadurch sparen Unternehmen und Behörden Zeit und Kosten.

Mögliche Einsatzbereiche für Smart Contracts

In unserem gesellschaftlichen Zusammenleben schließen wir ständig Verträge ab. Es basiert auf einer Vielzahl von Verträgen, die in vielen Bereichen zum Einsatz kommen und ein geregeltes Leben organisieren. Daher sind die Einsatzgebiete für Smart Contracts schier unendlich, aber es gibt natürlich Bereiche, wo der Einsatz sehr offensichtlich ist und wo es bereits Anwendungsfälle gibt:

Government: Wahlen könnten mithilfe von Voting-Systemen über die Blockchain vereinfacht werden. Die auf der Blockchain gespeicherten Stimmen müssten zunächst dekodiert werden, wofür große Rechenkapazitäten notwendig wären, um Manipulationen vorzunehmen. In der Stadt Zug laufen dafür beispielsweise schon erste Versuche.

Supply-Chain/Liefermanagement: Supply-Chains, die aus vielen aufeinanderfolgenden Vereinbarungen basieren, können durch Smart-Contracts automatisiert werden. Hier testet beispielsweise Nestle bereits.

Immobilien: Durch den Wegfall von Intermediären bei Mietzahlungen kann der Prozess kostengünstiger durchgeführt werden. Außerdem können Grundstücke in kleineren Anteilen verkauft werden. Ein Startup im Bereich der Immobilien-Tokenisierung ist blockimmo aus Zug.

Gesundheitswesen: Gesundheitsdaten können auf der Blockchain gespeichert werden – in Krankheits- und Versicherungsfällen können die Daten einfach referenziert werden.

Diese Liste ließe sich sicherlich noch um viele weitere Punkte verlängern. Und in Zukunft wird es weit mehr Anwendungen für Smart Contracts geben.

Jetzt richtig in Kryptowährungen investieren

Die Herausforderungen

Wie immer im Leben, wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile. Diese sollten ebenso bekannt sein, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Menschliche Fehler und „andere“ Absichten: Die Verträge basieren auf Programmier-Code, der von Menschen gemacht wird. Und wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren oder sogar absichtlich programmiert werden. Das System der Smart Contracts ist also darüber manipulierbar. Man spricht vom sog. „Code is Law“ – einzig und allein der Code entscheidet. Ob dieser „falsch“ ist, spielt keine Rolle.

Rechtssicherheit: Grundsätzlich sind digitale Verträge genauso zu handhaben wie klassische Verträge. Sie sind rechtlich bindend, wenn sich Parteien dazu entschließen, ihnen zuzustimmen. Allerdings sind sie juristisch gesehen eben doch keine Verträge. Stattdessen führen Smart Contracts nur aus, was der Vertragsinhalt ist. Kommt es zu einer Transaktion, dann könnte das zu einem Vertragsschluss führen. In Bezug auf die Rechtssicherheit sind aber noch ein paar Dinge zu klären. Dazu zählt beispielsweise die Haftung des Programmierers (der ja in der Regel kein Jurist ist). Was sind die rechtlichen Folgen bei Programmierfehlern?

Vertragsauslegung: Wo Verträge geschlossen werden, spielt die Auslegung der Verträge eine wichtige Rolle. Hier kommt der Faktor „Mensch“ zum Einsatz. Dies ist bei Smart Contracts aber nicht möglich, da es eine rein technische Abwicklung ist.

Trotz dieser offenen und noch zu klärenden Fragen, sehen viele Personen in den Smart Contracts eine der großen Errungenschaften unserer Zeit und gehen davon aus, dass sich diese in naher Zukunft sehr weit verbreiten werden.

(Quelle: pixabay / darkworkx / coinpro.ch)

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S.: Das steigende Interesse an Kryptowährungen lässt sich auch mit den zahlreichen positiven Eigenschaften des Online-Geldes erklären. Denn der Grundgedanke von Bitcoin und Co. ist einfach: Keine zentrale Organisation oder gar Einzelperson soll in der Lage sein, unsere Währung zu manipulieren. Jetzt vom Kryptomarkt profitieren, klicken Sie HIER!

Strafzinsen bald auf Bargeld?

Teilen!

November 2018, Lesezeit 2 Minuten


Strafzinsen bald auf Bargeld? Schaffen Sie sich jetzt ein zweites Standbein außerhalb der EURO- und EU-Systeme!


Was sich momentan absurd anhört könnte jedoch bald Wirklichkeit werden. Zumindest wenn es nach dem Internationalen Währungsfonds IWF geht.

Wer sich anschaut, woran die Wissenschaftler des Internationalen Währungsfonds (IWF) gerade arbeiten, könnte leicht den Eindruck gewinnen, die Washingtoner Institution bereitet sich insgeheim auf die nächste große Finanzkrise vor

Bisher ist Bargeld eine gute Möglichkeit sein Vermögen vor negativen Zinsen zu schützen. Doch wie lange noch?

Tatsächlich gibt der IWF zurzeit sehr viele ergebnisorientierte Analysen in Auftrag. In einem dieser Berichte ist die Rede von Negativzinsen auf Bargeld.

Es ist ja nicht zu leugnen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) seit der Finanzkrise daran scheitert, die Inflation deutlich von der Nulllinie wegzubewegen, wo Deflation beginnt. In den meisten Ländern bleibt die Preissteigerung hinter dem EZB-Ziel von zwei Prozent zurück, obwohl die Leitzinsen weiter auf rekordniedrigem Stand verharren.

Negativzinsen auf Bankeinlagen kennen wir ja bereits. In den meisten Fällen betraf dies jedoch hohe Firmeneinlagen. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Wenn es Geld kostet, sein Geld auf der Bank liegen zu lassen, gibt man es lieber für eine Investition aus. Eine Investition, die es in einem normalen Zinsumfeld nicht gegeben hätte.

Diese Geldpolitik hat jedoch einen Haken. Sie führt zu Fehlinvestitionen und es werden Unternehmen am Leben gehalten, die sich bei normalen Zinsen nicht finanzieren könnten und in einem normalen Marktumfeld bereits pleite wären. Man sprich hier auch von Zombiefirmen. Um die angespannten Sozialkassen nicht zusätzlich mit einer Arbeitslosenschwemme zu belasten, werden die drohenden Pleiten immer weiter hinausgezögert.

Bei einem Zinssatz von Null Prozent, und Strafzinsen bei hohen Einlagen, müssen die Notenbanker aber immer kreativer werden.

Doch wie könnte eine Negativverzinsung auf Bargeld aussehen?

Die Notenbanken wissen, dass Negativzinsen auf Bankeinlagen für alle Bankkunden nichts bringen. Bankkunden würden in diesem Fall ihr Geld abheben und zu Hause bunkern. Einerseits würde der Konsumanstieg ausfallen, andererseits würde es die schleichende Bargeldabschaffung zurückwerfen. Auch könnten die Banken durch die fehlenden Einlagen ins Straucheln geraten.

Was müssen die Notenbanker also erreichen? Dass Bargeld trotz Negativzinsen auf Bankeinlagen noch unattraktiver als Bankeinlagen ist. Und wie könnte das erreicht werden? Indem man einen massiven Preisaufschlag für die Barzahlung verlangt.

In einer globalisierten Welt wird es immer Mittel und Wege geben, sein Geld gewinnbringend bzw. werterhaltend zu investieren. Diese Mittel und Wege erfahren Sie HIER!

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S.: Schaffen Sie sich jetzt ein zweites Standbein außerhalb der EURO- und EU-Systeme! Klicken Sie HIER!

Achtung bei Fremdwährungskonten

Teilen!

November 2018, Lesezeit 2 Minuten


Achtung! Fremdwährungskonten

Fremdwährungskonten innerhalb der EU sind auch immer ein Teil des EU-Banken-Systems. Ein Fremdwährungskonto ist vom Prinzip her ein normales Bankkonto, das lediglich in einer ausländischen Währung geführt wird.

Das "Streuen" von Investitionen in verschiedene Währungen erhöht die Sicherheit Ihres Portfolios. Wichtig ist jedoch wo Ihre Gelder lagern!

Auch wenn Einlagen von Währungen außerhalb des EWR seit 2015 der Einlagensicherung unterliegen, ist dies nur eine Scheinsicherheit. Zum einen besitzt der Einlagensicherungsfonds gar nicht so viel Geld, um bei einer Bankenpleite auszahlen zu können, zum anderen ist es laut Statuten eine „Kann-Bestimmung“ und keine „Muss-Bestimmung“. Der Kunde hat hierauf keinerlei Rechtsanspruch.

Außerdem bleibt ein Fremdwährungskonto bei der Commerzbank immer noch ein Konto innerhalb des EU-Systems, mit all seinen Risiken bei einem Banken-Crash.

Hier erfahren Sie meine 5 Fremdwährungs-Favoriten.

Deshalb macht es Sinn, Währungskonten bei Banken außerhalb der EU zu nutzen, wie zum Beispiel bei einer Schweizer Bank. Oder direkt bei einer Bank im Ausgabeland der Fremdwährung.

Da Währungs-Bargeld keine Bank und auch keine Einlagensicherung benötigt, empfehle ich zudem, Bargeld in Fremdwährungen zu erwerben. Bargeld hat den Vorteil, dass es außerhalb des Bankensystems nicht von Bankenschieflagen, Negativzinsen oder sonstigen Kontenzugriffen betroffen ist.

Mein Tipp:

Setzen Sie auf 5 bestimmte Fremdwährungen.

Ihr Uwe Hammerschmidt

Experte für Geld und Kapitalanlagen

P.S.: Bei Schließfachverwahrung achten Sie bitte darauf, dass Sie auch hier auf Banken und bankenunabhängige Anbieter außerhalb der EU setzen, beispielsweiße aus der Schweiz und Liechtenstein.

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


>

Um Ihnen bestimte Funktionen dieser Seite zur Verfügung stellen zu können verwenden wir Cookies. Was ist das?

Cookies sind kleine Dateien welche auf Ihrem Rechner gespeichert werden und Verschiedene Informationen wie z.B Nutzername oder Einstellungen enthalten.

Schließen