Teilen!

Juni 2019, Lesezeit 4 Minuten


Wenn Gelddrucken zur Gewohnheit wird

Die Wünsche waren bereits im Vorfeld klar definiert: Banken und Finanzmärkte brauchen die Unterstützung der EZB. Sie brauchen mehr Geld, mehr monetäre Zusagen. Und sie bekamen, was sie wollten.

Auf 400 Milliarden hatte man gehofft, 600 Milliarden sind es am Ende geworden. Damit stockt die EZB das Corona-Notkaufprogramm für Anleihen auf insgesamt 1,35 Billionen Euro auf. Die Mindestlaufzeit des sogenannten Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) wird zusätzlich um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 verlängert.

Es ist ein gefährlicher Weg, den die EZB geht, weil schon das alte Anleihe-Kaufprogramm PSPP aktuell stark in der Kritik steht. In einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts heißt es, die EZB habe die Verhältnismäßigkeit und die Folgen ihrer Politik nicht ausreichend berücksichtigt. Bundesregierung oder Bundestag müssten daher zur Ausräumung der Zweifel eine befriedigende Begründung der EZB für die Käufe innerhalb von drei Monaten einholen. Ansonsten darf sich die Bundesbank nicht mehr an den Käufen beteiligen. Das wäre für die EZB ein schwerer Schlag, da die Bundesbank mit einem Kapitalschlüssel von etwas mehr als 26 Prozent das stärkste Mitglied des Eurosystems ist. Es könnte der Anfang vom Ende der Währungsunion sein.

Unser Ziel ist, dass Sie keine Nachteile haben und Ihr Vermögen ohne Verluste über diese schwere Krise bringen. Wir verfolgen für Sie akribisch die aktuellen Entwicklungen und sagen Ihnen, wie Sie sich richtig aufstellen und Ihr Vermögen zuverlässig schützen.

Kontaktieren Sie uns gerne – jederzeit. Auf den üblichen Kommunikationswegen telefonisch (0731 250 818 05) oder per Mail (office@fsh-finanzservice.eu) oder vereinbaren Sie direkt hier, unverbindlich und kostenfrei, einen Telefontermin.

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt