​Wenn Kunden nicht mehr an Bargeld kommen.  

-Um die Abschaffung des Bargeldes voranzutreiben ist jedes Mittel recht.

​Schweden ist Vorreiter für eine bargeldlose Gesellschaft. Hinterfragt man dieses Phänomen wird dies unter anderem mit den vielen brutalen Banküberfällen in Schweden in Verbindung gebracht. Um die Sicherheit der Bankangestellten zu gewähren, wurden in schwedischen Bankfilialen immer weniger Bargeld vorgehalten. Es wurden sukzessive die Bankautomaten abgeschafft. Auch Bankfilialen wurden geschlossen.

Da die schwedische Bevölkerung sehr offen für Neues ist, wurde dieser Schritt begrüßt. Ein Leben ohne Bargeld ist für die Schweden schon fast normal geworden. Selbst in den Kirchen wird mittlerweile die Kollekte mit Kreditkarte bezahlt.

Dass die Schweden dadurch gläsern geworden sind stört sie nicht weiter. Es werden ja auch ihre Gehälter öffentlich gestellt. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Schweden in den letzten 200 Jahren ein viel gesunderes Verhältnis zu ihrer Regierung hatte, wie etwa die Deutschen.

Jetzt werden auch in Deutschland die oben erwähnten Schritte immer deutlicher. So beklagte jüngst das Bundeskartellamt den Abbau von Bankfilialen und Geldautomaten.

„Die Versorgung mit Bargeld ist für den Verbraucher schon heute mitunter schwierig, weil immer mehr Bankfilialen, Servicecenter und Geldautomaten geschlossen oder abgebaut werden“, schreiben die Wettbewerbshüter in einem aktuellen Fallbericht.

Zwar begrüßen Bundesbank und Finanzaufsicht BaFin diesen Schritt, damit Banken und Sparkassen kostendeckender arbeiten können. Doch ist dieser Abbau gravierender als der Bankenverband zugibt.

Der Angriff auf unser Bargeld hat längst begonnen. Hinter all den Botschaften, wie „ Ohne Bargeld würde die Schattenwirtschaft und der Terrorismus eingedämmt „ steht nur eine Botschaft im Vordergrund:

Ohne Bargeld wäre der Bürger  den Macht- und Kontrollfantasien des Staates vollkommen ausgeliefert. Wer bar zahlt, bewahrt sich die Privatsphäre, oder anders ausgedrückt „ Geld ist geprägte Freiheit“.

Wissenschaftler wie der US-Ökonom Kenneth Rogoff argumentieren zudem offen, dass die Notenbanken ohne Bargeld schlagkräftiger würden – weil die Bürger möglichen Negativzinsen nicht mehr durch Geldhortung ausweichen könnten.

Der Weg hin zum gläsernen und überwachtem Bürger nimmt immer deutlichere Züge an.

Uwe Hammerschmidt

P.S.

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