Deutsche Bürger als „Melkkuh“ für Europa und den Rest der Welt

In Deutschland fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich die Hans-Böckler-Stiftung in einer ihrer Studien.

Demnach fehlen bezahlbare Wohnungen besonders für Ein-Personen-Haushalte in Städten mit hoher Einwohnerzahl und hoher Zahl an Niedrigverdienern. So beispielsweise Berlin, Leipzig oder Dresden. In anderen Großstädten mit durchschnittlich sehr hohen Mieten wie München, Stuttgart oder Düsseldorf herrscht besonders großer Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

Die Doppelmoral der Elite

In 77 deutschen Großstädten fehlen damit mindestens 1,9 Millionen solcher erschwinglicher Wohnungen.

Stadtsoziologen der Humboldt-Universität in Berlin und der Goethe-Universität in Frankfurt haben die jeweiligen Einkommen der Bewohner mit dem aktuell lokalen Wohnungsangebot verglichen. Obwohl derzeit mehr neue Wohnungen gebaut werden, wird die Versorgungslücke nicht geschlossen werden können. Im Gegenteil, sie wird weiter steigen. Denn die Mieten bei Neuvermietungen sind in allen Großstädten wesentlich höher als Bestandsmieten, und helfen also nicht, den Bedarf an günstigen Wohnungen zu decken.

Die Studie kam außerdem zu dem Schluss, dass 40% aller Haushalte über 30% ihres Einkommens für die Miete zahlen müssen. Sozialwissenschaftler erklärten eine Mietbelastung von über 30% des Haushaltseinkommens für sehr problematisch. Auch Vermieter sehen dies problematisch und vermieten an solche Mieter eher nicht. Die betroffenen Haushalte verfügen maximal über 80% des deutschen Durchschnittseinkommens. 1,5 Millionen verfügen sogar nur über 60% des Durchschnittseinkommens. Nach Abzug der Mietkosten bleibt wenig Geld für die Lebensführung oder andere Ausgaben übrig.

Die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel hat es in den vergangenen 12 Jahren versäumt, den sozialen Wohnungsbau in Deutschland zu fördern. Die Merkel-Regierung hat allerdings dafür gesorgt, dass die Zahl der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland massiv gestiegen ist.

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Uwe Hammerschmidt