Deutsche werden noch mehr Steuern zahlen

Am 22. April 2018 hält die SPD ihren Parteitag in Wiesbaden ab. Das Hauptthema: „Gutverdienende“ und „Vermögende“ stärker an der Finanzierung staatlicher Aufgaben zu beteiligen. Einfach ausgedrückt heißt das: für diesen Personenkreis die Steuern zu erhöhen und sonstige Abgaben einzuführen.


Die Doppelmoral der Elite

Am 22. April 2018 hält die SPD ihren Parteitag in Wiesbaden ab. Das Hauptthema: „Gutverdienende“ und „Vermögende“ stärker an der Finanzierung staatlicher Aufgaben zu beteiligen. Einfach ausgedrückt heißt das: für diesen Personenkreis die Steuern zu erhöhen und sonstige Abgaben einzuführen.

Seitens der SPD heißte es weiter: die jetzigen steuerpolitischen Instrumente reichen nicht aus um die staatlichen Aufgaben zu finanzieren.

Die SPD hat bislang nicht öffentlich erklärt, welche Bürger aus ihrer Sicht als „vermögend“ oder „gutverdienend“ gelten.

Auch die Mittelschicht in Deutschland wird aus meiner Sicht nicht ungeschoren davonkommen.

Es ist nur ein kurzer Satz auf Seite 69 des Koalitionsvertrages – aber er hat es in sich, sollte er tatsächlich so umgesetzt werden. Denn er wird vielen Sparern saftige Steuererhöhungen bescheren.

Wer gehofft hatte mit der neuen GroKo werde der ohnehin geschröpfte Mittelstand endlich steuerlich entlastet, wird bitter enttäuscht werden. Denn statt der Entlastung deutet Vieles auf eine weitere Belastung hin. Vor allem Sparer müssen sich auf höhere Abgaben einstellen. Dabei haben die Politiker ihre Ankündigung freundlich verpackt.

„Die Abgeltungsteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen Informationsaustausches abgeschafft." Und weiter: „Umgehungstatbestände werden wir verhindern". Was zunächst ganz harmlos klingt, hat es in sich.

Private Vorsorge bestraft

Betroffen vom möglichen Wegfall der Abgeltungssteuer sind vor allem die traditionellen Sparer. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass die Freibeträge von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete offenbar weiter bestehen sollen. Zumindest werden sie im Koalitionsvertrag nicht erwähnt - was auf einen Fortbestand hindeutet.

Die Krux ist allerdings, dass im Fall steigender Zinsen – der ja gerade in Deutschland immer wieder gefordert wird – gerade die zahlreichen Zinssparer mit einer höheren Besteuerung rechnen müssen. Bestraft wird also die private Vorsorge der breiten deutschen Mittelschicht. Denn die hält trotz extrem niedriger Zinsen an ihrem alten Sparverhalten fest und weigert sich standhaft, zumindest einen Teil des Geldvermögens am Kapitalmarkt anzulegen.

Es wird Zeit! Holen Sie sich Ihre finanzielle Freiheit zurück. Schützen Sie Ihre Ersparnisse vor Enteignung. Und vor Allem, machen Sie Ihre Ersparnisse krisenfest.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt