Banken bekommen Konkurrenz von Fintechs

Roboter sind die neuen Berater für die Geldanlage, sie übernehmen verstärkt die Steuerung der Geldanlagen. Doch die Banken steigen jetzt selbst auf diesen Zug auf.

Immer mehr Menschen vertrauen ihr Guthaben sogenannten „ Robo Advisors „ und lassen es von diesen verwalten.

Der Trend kommt aus den USA. Dort werden bereits dreistellige Milliarden Beträge von Anlagerobotern verwaltet. In Deutschland wurde jetzt gerade einmal die Milliarde erreicht. Computerprogramme legen je nach Risikoneigung der Sparer das Geld an. Hier trifft kein persönlicher Vermögensberater die Anlageentscheidung mit dem Kunden.

In Deutschland gibt es diese Anlageroboter seit rund zwei Jahren. Die BaFin hat bereits die ersten zugelassen.

Fintechs sorgen für eine enorme Wachstumsdynamik. Laut einer Studie des Instituts YouGov von November können sich 37 Prozent der Befragten grundsätzlich vorstellen, ihr Geld Anlage-Robotern anzuvertrauen.

Vonseiten der traditionellen Geldhäuser mischt unter anderem die Commerzbank-Tochter Comdirect mit und ab Sommer will die Deutsche Bank mit einem Roboter auf Kundenfang gehen. Das größte deutsche Kreditinstitut hat sich vor zwei Jahren auf dem Feld schon einmal versucht, jedoch ohne großen Erfolg. Mit dem neuen Roboter sollen in zwei Jahren nun mindestens zwei Milliarden Euro verwaltet werden, wie der dafür verantwortliche Manager Jürgen von der Lehr sagt.

Wir sind der Ansicht, dass Anlageroboter sich alleine nicht durchsetzen. Eine Kombination aus Mensch und Maschine jedoch macht durchaus Sinn, zumal durch Anlageroboter deutlich höhere Gewinne erzielt werden.

Ihr

Uwe Hammerschmidt

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