Geldanlage und Nachhaltigkeit

Geld anlegen und etwas für die Umwelt tun? Das geht! Sogar mit überdurchschnittlicher Verzinsung bzw. Rendite.

Es ist Zeit, umzudenken. Nicht nur Menschen mit großen Geldsummen können die Welt verändern, auch mit einem kleinen Budget kann man sie ein Stückchen besser machen.

Die Doppelmoral der Elite

Der einfachste Weg, mit seinem Geld einen Unterschied zu machen, ist, sich erst einmal umzuschauen, wo investiert wird.

Bei den Banken heißt es, Augen auf! Bankeinlagen liegen ja nicht einfach nur im Tresor. Worin die Banken Ihr Geld investieren ist aber oft sehr undurchsichtig. Eine Studie der Anti-Atom-Kampagne Ican ergab, dass Banken und Versicherungen zwischen 2014 und 2017 knapp zehn Milliarden Dollar in Atomwaffen-Produzenten investiert hatten.

Auch Aktienfonds haben sich mittlerweile auf Eco spezialisiert. Allein in Deutschland gibt es über 400 Nachhaltigkeitsfonds. Doch auch hier heißt es Augen auf! So haben Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale in 2017 46 Investitions- und Rentenfonds getestet. Das Ergebnis: 39 von 44 untersuchten Investmentfonds schließen Investitionen in Unternehmen der Kohle- und Ölindustrie nicht aus.

Das heißt: Nicht überall wo „nachhaltig“ drauf steht, ist auch nachhaltig drin.

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Bei Direktinvestments wissen Sie als Anleger sehr genau, wo Ihr Geld investiert ist. Als Direktinvestments bezeichnet man verschiedene Wirtschaftsgüter des täglichen Lebens, die sich als Renditeanlage eignen. Sie lassen sich vermieten, erzeugen oder sparen Energie, oder besitzen einen bleibenden, sich optimalerweise steigenden Wert. Solange diese Wirtschaftsgüter stark nachgefragt werden, lässt sich für den Besitzer ein attraktiver Ertrag erzielen.

Zahlreiche Studien belegen, dass sich nachhaltige Investments längst ebenso, oder gar besser, rechnen als konventionelle. Man muss als Anleger nicht auf Rendite verzichten und kann gleichzeitig etwas für die Gesellschaft und die Umwelt tun. Dennoch gilt: Die zinsstarke und risikolose Geldanlage gibt es auch im nachhaltigen Sektor nicht. „Es ist wichtig, nicht alle Eier in ein Nest zu legen.“

Ob Windräder, Solar- und Biogasanlagen oder auch energieeffiziente Immobilien, Investments dieser Art schaffen und erhalten Werte. Schön daran ist, dass die Renditen nicht nur Großanlegern vorbehalten sind, Privatanleger können sich bereits ab 5.000 Euro beteiligen. Ohne diese Anlageformen wäre beispielsweise die Energiewende undenkbar.

In den kommenden Wochen werde ich Ihnen einige solcher Anlagen vorstellen. Freuen Sie sich darauf.

Ihr Experte für Geld und Kapitalanlagen

Uwe Hammerschmidt