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Februar 2019, Lesezeit 4 Minuten


Der konjunkturelle Abschwung und seine Folgen

Vor kurzem veröffentlichte die Bundesbank ihren jüngsten Bericht zur Finanzstabilität in Deutschland.

Sehr spannend ist jedenfalls, was die Bundesbanker zu den möglichen Folgen eines scharfen Konjunktureinbruchs schreiben. Ein unerwartet starker Konjunktureinbruch dürfte nach Einschätzung der Bundesbank-Fachleute mit einer erheblichen Korrektur der Vermögenspreise verbunden sein.

Nach Einschätzung der Bundesbank seien die Bewertungen an den Vermögensmärkten weiterhin hoch.

Ein starker konjunktureller Abschwung in Deutschland könnte dazu beitragen, dass die Preise für Immobilien, Aktien oder Anleihen fallen. Nach wie vor betonen die Bundesbanker, dass die Preise für Wohnimmobilien in deutschen Städten zwischen 15 und 30 Prozent überbewertet sind.

Der konjunkturelle Abschwung hat bereits begonnen

Diese Warnung kommt gerade noch zur rechten Zeit. Wir sollten diese sehr, sehr ernst nehmen. Fest steht, dass die Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland extrem groß sind. Gleichzeitig sind aber die Bewertungen für diverse Vermögenspreise immer noch nicht wirklich an die aktuelle Risikolage angepasst. Anders formuliert: Uns droht eine massive deflationäre Abwärtsspirale und diese könnte über Jahre hinweg anhalten.

Erschwerend kommt hinzu, dass die deutschen Banken alles andere als unverwundbar und kaum auf einen heftigen Abschwung vorbereitet sind. Sehr interessant ist da, dass die Bundesbank davon ausgeht, dass sich zusätzliche Risiken für die Banken in Deutschland vor allem aus einer Überschätzung des Wertes von Sicherheiten für Immobilienkredite ergeben könnten. Es scheint so, als ob die Verantwortlichen in der Finanzwelt die Risiken immer noch massiv unterschätzen und das kann gefährlich für uns alle werden.

Eine neue Rezession wird dafür sorgen, dass die Finanzmärkte noch stärker entlang ihrer Ländergrenzen gespalten werden. Das Risiko von Staats- und Bankenkrisen wird dadurch massiv ansteigen. Viele Länder haben kaum noch Möglichkeiten, solche Krisen zu bekämpfen.

Warum sind den Ländern die Hände gebunden? Ganz einfach: weil sämtliche Mittel zur Bekämpfung einer neuen Finanzkrise bereits ausgeschöpft sind. Es gibt keine Institution und keinen Mechanismus, der aktuell noch der gesamten Eurozone einen finanziellen Stimulus verpassen kann. Das würde Reformen benötigen und die sind in den nächsten Monaten nicht vorgesehen.

Die Kluft zwischen den einzelnen Staaten der EU wird immer größer... kommt es in solch einem Umfeld zur Rezession, sind die Folgen für Regierungen, Banken und natürlich für Anleger katastrophal.

Erfahren Sie HIER, wie Sie sich dagegen schützen können.

Ihr Experte für Kapitalanlage

Uwe Hammerschmidt


P.S.: Wenn es zu einer neuen Rezession kommt, droht ein Kollaps der gesamten Eurozone mit katastrophalen Folgen für Anleger. HIER geht’s zu Ihrem Krisenschutz.